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Slovenian Grand Prix gehörte zu den schnellsten der Saison
Datum: Thursday, 07.September 2006 um 07:38:50 CEST
Thema: Powerboat


  • Der High-Speed Kurs bedurfte einer leichten Änderung
  • Schikane am Ende der Long Lap wurde zum Rennen entfernt


Schon bei den ersten Testrunden erwies sich der Rennkurs vor dem slowenischen Badeorten Portorose und Piran als unglaublich schnell. Nicht nur die späteren Sieger Björn Gjelsten und Steve Curtis waren sich darüber einig, „Das ist der schnellste Kurs seit langem.“ Auch das Victory Team pflichtete dem bei.

Während die „Spirit of Norway“ bei der Pole Position mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von über 196km/h um den Kurs bretterten, hielten Mohammed Al Marri und Jean-Marc Sanchez mit der „Victory 77“ im anschließenden Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 190km/h und der damit schnellsten Runde im Grand Prix nach. Doch der zum ersten Mal gefahrene Kurs sorgte auch für einige Gefahren. Am Ende der Long Lap, dort wo die Runde wieder auf den regulären Kurs führte, wurden zwei Markierungsbojen einer Schikane entfernt und so das „Einfädeln“ nach der Long Lap entschärft. Hier kam es bei den Testrunden immer wieder zu der Gefahr von Kollisionen.

Kurz vor dem Rennen wurde daraufhin noch schnell der Kurs etwas verändert. „Ein sehr guter Zug. Ich habe ein breites, zufriedenes Grinsen bei allen Piloten und den Teammanagern gesehen, die sich für die Umstellung bedankt haben,“ sagte Saeed Hareb, der Verantwortliche für den Grand Prix in Slowenien. „Wir haben immer zuerst ein Auge auf die Sicherheit. Schon vor dem Rennen zeigte sich bei den Tests immer wieder die Gefahr von Kollisionen wenn die Boote von der Long Lap zurück auf den Kurs kamen. Die Teams haben das festgestellt und an mich herangetragen. Wir haben dann die Änderung durchgeführt. In Sicherheitsfragen arbeiten wir immer eng mit den Teams zusammen.“

Wie vorhergesagt erreichten die Boote dann auf dem abgeänderten Kurs Spitzengeschwindigkeiten von nahezu 270km/h. Damit gehört der Slovenian Grand Prix in Portorose zu den schnellsten Class 1 Rennen der Saison und entsprechend waren die Teams dann auch innerhalb der maximalen Renndauer von einer Stunde mit dem Rennen fertig.
Bericht: World-of-powerboat.de







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