- Das neue Porsche-Museum wird trotz guter Fortschritte später
öffnen als erwartet
Mit der Fertigstellung des Gebäudes rechnet Anton Hunger,
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Presse des Sportwagenherstellers und für
das Museumsprojekt verantwortlich, in der zweiten Jahreshälfte 2008. Ursprünglich
sollte der Bau bereits Ende 2007 öffnen. "Es handelt sich um das spektakulärste
Bauprojekt in unserer Unternehmensgeschichte", sagt Hunger.

Computer-Visualisierung des neuen Porsche-Museums. Foto: Auto-Reporter/Porsche
Mittlerweile sind die beiden Untergeschosse und das Erdgeschoss im Rohbau
fertig gestellt. Die Arbeiten am ersten Obergeschoss und den drei stützenden
Betonkernen, die den scheinbar schwebenden Ausstellungskörper tragen
werden, schreiten Porsche zufolge zügig voran. Insgesamt wurden bereits
rund 21 000 Kubikmeter Beton und 4000 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut.
"Das neue Museum wird künftig die Visitenkarte an unserem Stammsitz
in Stuttgart-Zuffenhausen sein und das Unternehmen nach innen und außen
repräsentieren", unterstreicht Hunger die Bedeutung des Projekts
für den Sportwagenhersteller. Auf einer Nutzfläche von rund 21 000
Quadratmetern werde das gesamte historische und zeitgenössische Wissen
über das Thema Porsche an einem Ort gebündelt. Etwa 80 Fahrzeug-Exponate
werden gezeigt. Die Kosten bezifferte Porsche in der Vergangenheit auf mindestens
50 Millionen Euro. (Auto-reporter.net/sb)