c Autosport.at - Motorsport Bild- und Nachrichtenagentur - Stadt Lübeck kämpft weiter mit dem „Problem“ Powerboat Grand Prix


Stadt Lübeck kämpft weiter mit dem „Problem“ Powerboat Grand Prix
Datum: Tuesday, 09.January 2007 um 10:00:00 CET
Thema: Powerboat


  • Einen Gebührenerlass wird es nicht geben
  • Einvernehmliche Lösung ist laut Wirtschaftssenator in Sicht


Ein widersprüchliches Sitzungsprotokoll sorgte jetzt erneut für Wirbel um den German Grand Prix. So konnte man im Protokoll lesen, dass dem Veranstalter, die KBL Powerboat Management Ltd., ein Gebührenerlass in Höhe von 20.000,- Euro bewilligt werden würde.

Einen Gebührenerlass wird es nicht geben
So zumindest die Lesart bei der SPD, die darüber sehr erbost ist. Man hatte die Sitzung im Dezember 2006 im festen Glauben verlassen, keinen Gebührenerlass beschlossen zu haben, sondern der Stadt den Auftrag gegeben zu haben, sich auf die Suche nach möglichen Sponsoren zu machen. Doch bei genauerem hinsehen „empfiehlt“ die CDU im Protokoll den Verzicht auf eben diese Gebühren. Natürlich folgte sofort ein Konter von der CDU. Auch hier verfolge man das vordringliche Ziel keinen Gebührenerlass zu geben. Aber man wollte bei der Sponsorensuche zumindest einen Spielraum für Verhandlungen geben und andere Möglichkeiten der Unterstützung des Powerboat Grand Prix finden.

Einvernehmliche Lösung ist laut Wirtschaftssenator in Sicht
Der Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel erklärte das missverständliche Protokoll mit der schwierigen Situation. Einerseits möchte man den Event haben, andererseits kann man ihn aber nicht so unterstützen, wie man gerne möchte. Nicht nur die chronisch leeren Kassen der Stadt sondern auch die internen Abrechnungsmethoden verhindern, dass man dem Veranstalter KBL die gewünschten Gebühren erlassen kann. Eine Problematik, die auch bei einem prall gefüllten Stadtsäckel auftauchen würde. Halbedel sieht eine Lösung für das Problem, indem man Leistungen im Wert von 20.000,- Euro über Werbung etc. abrechnen könnte und die restliche Summe von den geforderten 40.000,- Euro über Sponsoren finanzieren würde. Auch der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Peter Sünnenwold, machte noch einmal deutlich wie sehr er es begrüßen würde, wenn der Powerboat Grand Prix erneut nach Travemünde kommen würde. Er bestätigte dabei auch den internationalen Werbeffekt für Lübeck und Travemünde.

Bis zur nächsten Sitzung am 08. Februar sieht der Wirtschaftssenator aber gute Chancen auf eine einvernehmliche Lösung und das der German Grand Prix stattfinden wird.








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