Sportliche Höchstleistungen und familiäres
Flair
So könnte die DRS Saison 2008 kurz in Worte gefasst werden. Damit der AvD
diesen beiden Elementen auch 2009 wieder gerecht wird, hat er in Zusammenarbeit
mit DRS-Serienmanager Michael Görlich einiges weiterentwickelt. In einem
kurzen Gespräch erklärt Görlich die wichtigsten Neuerungen:
Red.:Thomas Robel, der Gewinner der DRS 2008, lobte im vergangenen Jahr
vor allem das familiäre Flair der Serie. Was glauben Sie, macht dieses
Flair aus?
Görlich:Dazu zählt sicherlich das starke Team der Veranstalter.
Uns ist einfach jeder Teilnehmer wichtig. Wir versuchen den Teilnehmern sportlich
hochwertige Veranstaltungen zu bieten und verbinden diese mit einer passenden
Außendarstellung.
Red.:Welches sind denn die wesentlichsten Neuerungen in der DRS?
Görlich:
Wir haben die DRS auf 7 Läufe ausgeweitet und die AvD-Sachsen-Rallye
als weiteren Wertungslauf zur DRS integriert. Wesentlich ist auch die veränderte
Punktvergabe: Wir möchten sowohl die Gesamtwertung als auch die Punktvergabe
in der Klasse stärken.
Red.:Sportliche Highlights setzte im vergangenen Jahr oftmals das Duell Mitsubishi
gegen Porsche. Können Zuschauer sich auch in diesem Jahr auf eine Fortsetzung
freuen?
Görlich:
Davon ist auszugehen. Bei den Porsche-Piloten haben sich schon 2 Protagonisten
eingeschrieben: Das sind Maik Stölzel und Raphael Ramonat. Olaf Dobberkau
hat seine Teilnahme an der DRS zugesagt und wird bei der Eisenberg ebenfalls
seinen Porsche an den Start bringen. Auch Rainer Noller wird wieder mit seinem
Mitsubishi an den Start gehen. Da werden noch einige Top-Piloten folgen, so
dass sicherlich an der Spitze wieder heiß gefightet wird. Natürlich
werden auch andere Piloten um den Sieg ein Wörtchen mitreden wollen.
Red.:Welche Veranstaltung wird für Piloten und Teams die größten
Herausforderungen bieten?
Görlich:
Sportlich anspruchsvoll sind sicherlich alle. Die 50. Rallye Wartburg mit
ihren 7 anspruchsvollen Wertungsprüfungen rund um Eisenach wird gewiss
ein Glanzpunkt werden. Bei der Herbstrallye Leiben in Österreich können
sich die DRS-Teams dann mit den besten österreichischen Challenge-Teams
messen.
Red.:Bis wann haben die Teams die Möglichkeit sich in die DRS einzuschreiben?
Görlich:
Wer sich bis zum 10. Mai 2009, dem Sonntag nach der AvD-Sachsen-Rallye, einschreibt,
erhält auch eine rückwirkende Wertung des Ergebnisses aus der Eisenberg-Rallye.
Ansonsten sind Einschreibungen immer möglich. Es werden jedoch nur die
Ergebnisse der danach folgenden Veranstaltungen gewertet.
Red.:Auf was dürfen sich die Zuschauer freuen?
Görlich:
Wir möchten weiterhin den Rallyesport so publikumsnah wie möglich
gestalten. Darunter darf natürlich die Sicherheit nicht leiden. Aber
ein Servicepark mitten in der Stadt – wie z.B. in Eisenberg und Zwickau
– hat nicht jeder. Piloten und Teams können somit hautnah erlebt
werden. Weiterhin sind für uns komplette und günstige Zuschauerunterlagen
wichtig, so dass die Zuschauerpunkte an den WPs einfach und schnell gefunden
werden können.
Red.:Was war für Sie der Reiz, die DRS vor 2 Jahren aus der Wiege zu
heben?
Görlich:
Für mich war es schon immer wichtig, den Rallyesport möglichst basisnah
zu gestalten. Viel Wert lege ich auf eine gut organisierte Serie mit sportlich
anspruchsvollen Veranstaltungen. Es ist wichtig, einen guten Breitensport
zu haben, damit junge Talente sich entwickeln können. Aber auch für
alle Teilnehmer, die Spaß am Rallyesport haben, möchte ich eine
attraktive Serie bieten, die auch in der Zukunft Bestand haben wird.
Red.: Und woher holen Sie die Kraft und Motivation dafür?
Görlich:
Glücklicherweise bekomme ich viel Verständnis von meiner Familie.
Darüber hinaus macht es mir sehr viel Spaß, mit einem guten Team
schöne Rallye-Veranstaltungen zu organisieren. Daher freue ich mich auch
schon auf die bevorstehende Saison!