Schon bei den ersten Testrunden erwies sich der Rennkurs
vor dem slowenischen Badeorten Portorose und Piran als unglaublich schnell.
Nicht nur die späteren Sieger Björn Gjelsten und Steve Curtis waren
sich darüber einig, „Das ist der schnellste Kurs seit langem.“
Auch das Victory Team pflichtete dem bei.
Während die „Spirit of Norway“ bei der Pole Position mit einer
Durchschnittgeschwindigkeit von über 196km/h um den Kurs bretterten, hielten
Mohammed Al Marri und Jean-Marc Sanchez mit der „Victory 77“ im
anschließenden Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über
190km/h und der damit schnellsten Runde im Grand Prix nach. Doch der zum ersten
Mal gefahrene Kurs sorgte auch für einige Gefahren. Am Ende der Long Lap,
dort wo die Runde wieder auf den regulären Kurs führte, wurden zwei
Markierungsbojen einer Schikane entfernt und so das „Einfädeln“
nach der Long Lap entschärft. Hier kam es bei den Testrunden immer wieder
zu der Gefahr von Kollisionen.
Kurz vor dem Rennen wurde daraufhin noch schnell der Kurs etwas verändert.
„Ein sehr guter Zug. Ich habe ein breites, zufriedenes Grinsen bei allen
Piloten und den Teammanagern gesehen, die sich für die Umstellung bedankt
haben,“ sagte Saeed Hareb, der Verantwortliche für den Grand Prix
in Slowenien. „Wir haben immer zuerst ein Auge auf die Sicherheit. Schon
vor dem Rennen zeigte sich bei den Tests immer wieder die Gefahr von Kollisionen
wenn die Boote von der Long Lap zurück auf den Kurs kamen. Die Teams
haben das festgestellt und an mich herangetragen. Wir haben dann die Änderung
durchgeführt. In Sicherheitsfragen arbeiten wir immer eng mit den Teams
zusammen.“
Wie vorhergesagt erreichten die Boote dann auf dem abgeänderten Kurs
Spitzengeschwindigkeiten von nahezu 270km/h. Damit gehört der Slovenian
Grand Prix in Portorose zu den schnellsten Class 1 Rennen der Saison und entsprechend
waren die Teams dann auch innerhalb der maximalen Renndauer von einer Stunde
mit dem Rennen fertig.
Bericht: World-of-powerboat.de