c - F1 GP Malaysia 2005 - Autosport.at - Motorsport Bild- und Nachrichtenagentur
Autosport.at - Die ganze Welt des Motorsports

   

Die letzten News
· Autosport.at präsentiert in Reifnitz den Volksrodder
· Audi beim 31. Autonews Wörtherseetreffen 2012
· Bosch Super Plus Rallye - Baumschlager durch Harrach-Ausfall Sieger
· Bernhard Ettel nach Unfall bei Bosch-Rallye leider schwerer verletzt
· Histo-Cup feiert Premiere in Franciacorta

[ Mehr in der News Sektion ]

Rallye-DVD Gruppe B
Hilfe !


Inhalt

Home
Fotos
News
Links
Termine
Suche (Text)

Buchvorstellungen
Newsletter
Vorteilszone

Specials:
Reifen-Spezial
GTI / VW Spezial

Shops:
Styling by Foliatec
Rallyewebshop


Agentur-Partner
  • Auto-Reporter
  • Billige Autoteile
  • DriftChallengeAustria
  • Autoteile günstig
  • Nerocorsa Sunglasses
  • Gebrauchtwagen
  • Motorsport-Guide
  • United Pictures

  • Nachrichten-Kanäle
    Bergrennen
    Dragracing
    Drift-Sport
    Fahrzeuge-Neu
    Formel 1
    Formel BMW
    Formelsport (div)
    GT-Sport
    Historie
    Kartsport
    Langstrecke
    Markenpokale
    Motorrad offroad
    Motorrad Strasse
    ohne Motoren
    Oldtimer
    Pitbabes
    Powerboat
    Rallye Raid
    Rallye-Sport
    Rundstrecke (div)
    Slotcars/Modelle
    SUV/ATV/Quad
    Technik
    Tourenwagen
    Tuning/Styling
    weitere News
    Youngtimer


      
    Report: F1 GP Malaysia 2005
    Geschrieben am Sunday, 20.March 2005 um 21:22:01 CET
    Thema: Formel 1
    Formel 1Großer Abschlußbericht
    Michelin dominierte
    Renault konstant siegreich
    Der rote Bulle macht den Jaguar fast vergessen
    BAR´s Tricks in Sachen Regeln - heiß und feurig
    Interviews, Fotos, Fakten




     

    Report: Großer Preis von Malaysia, 2. Lauf zur Formel 1-Weltmeisterschaft 2005
    Michelin dominiert in der Hitzeschlacht von Malaysia

    Eindrucksvolle Vorstellung des französischen Reifenherstellers beim Grand Prix von Malaysia: Mit einer fehlerfreien Leistung bescherte Renault F1-Pilot Fernando Alonso Michelin den zweiten Erfolg im zweiten Saisonlauf der diesjährigen Formel 1-Saison. Mit Jarno Trulli, Nick Heidfeld, Juan Pablo Montoya, Ralf Schumacher und David Coulthard auf den Plätzen zwei bis sechs sowie Christian Klien auf Rang acht belegten insgesamt sieben Michelin-Partner Punkteränge. Diese Dominanz deutete sich bereits nach dem Qualifying an: Die ersten elf Startplätze gingen allesamt an Fahrer, die auf Pneus aus Clermont-Ferrand vertrauen.

    An Michelin führte erneut kein Weg vorbei: Nach dem Erfolg von Giancarlo Fisichella beim Saisonauftakt in Australien gewann dessen Renault F1-Teamkollege Fernando Alonso auch den Großen Preis von Malaysia. Bei Temperaturen von annähernd 40 Grad im Schatten und Asphalt-Temperaturen von über 50 Grad behielt der Michelin-Pilot auf dem Sepang International Circuit einen kühlen Kopf und münzte seine Pole Position in den zweiten Grand Prix-Sieg seiner noch jungen Karriere. „Heute lief einfach alles perfekt“, strahlte der junge Spanier nach der Zieldurchfahrt sichtlich erschöpft. „Das Auto, der Motor und die Reifen von Michelin funktionierten hervorragend.“

    Mit dem Erlöschen der Startampel übernahm Alonso von der Pole Position des Trainingsschnellsten aus die Führung vor Toyota-Fahrer Jarno Trulli und Giancarlo Fisichella im zweiten Renault R25. In der Folge setzte sich das Nachwuchstalent aus Oviedo, der nun mit 14 Punkten die Fahrer-WM anführt, immer weiter von seinen Kontrahenten ab. „Als mein Vorsprung gegenüber Jarno groß genug war, verlangsamte ich etwas, um meine Reifen zu schonen“, berichtete Alonso auf der Pressekonferenz nach dem Rennen. Jarno Trulli wiederum gelang es, sich von dem drittplatzierten Fisichella abzusetzen. „Ich erlebte ein absolut problemloses Rennen und konnte meine Verfolger zu jeder Zeit kontrollieren“, freute sich Trulli, der dem Toyota-Team mit seinem zweiten Rang den ersten Podestplatz in der Formel 1 überhaupt bescherte.

    Spannende Kämpfe im Verfolgerfeld
    Während das Führungsduo nach etwa der Hälfte des Rennens über 56 Runden einsam seine Bahnen zog, entwickelte sich dahinter ein packender Kampf um die Positionen: „Nach meinem ersten Boxenstopp in Runde 23 verlor ich sehr viel Abtrieb an der Vorderachse“, erklärte Fischella. „Dadurch büßte ich pro Runde etwa zwei Sekunden ein.“ Kurz darauf sah sich der Renault-Pilot heftigen Attacken des Williams-Duos Mark Webber und Nick Heidfeld ausgesetzt. Im 37. Umlauf versuchte Webber in der letzten Kurve vor der Start-Ziel-Geraden außen an Fisichellas gelb-blauen Boliden vorbeizugehen. Dabei kam es zu einer Kollision, die das vorzeitige Rennende für beide Kontrahenten bedeutete. Lachender Dritter: Nick Heidfeld, der den geerbten dritten Rang bis zur Ziellinie behauptete.

    Bereits zuvor bot der junge Deutsche in Diensten von BMW WilliamsF1 beste Unterhaltung: Von Startplatz zehn aus arbeitete sich „Quick Nick“ mit äußerst sehenswerten Überholmanövern nach vorne. Vor allem seine Auseinandersetzung mit Ralf Schumacher im Toyota begeisterte über mehrere Runden. „Das war eines der aufregendsten Rennen meiner Karriere“, so Heidfeld. „Die Überholmanöver hatten es wirklich in sich und machten viel Spaß. Ein paar Mal hatte ich es gleich mit zwei Gegnern gleichzeitig zu tun und behielt am Ende die Oberhand.“ Großes Lob erhielt der Michelin-Fahrer dafür auch von seinen Vorgesetzten. „Mit so vielen Überholmanövern ohne einen einzigen Zwischenfall hat Nick eindrucksvoll bewiesen, was für ein fantastischer Rennfahrer er ist“, erklärte beispielsweise der Technische Direktor des BMW WilliamsF1-Team, Sam Michael.

    Quasi in Heidfelds Windschatten arbeitete sich Juan Pablo Montoya mit seinem Michelin-bereiften McLaren-Mercedes MP 4/20 von Startplatz elf aus nach vorne und belegte schließlich Rang vier. „Ich hätte natürlich lieber um den Sieg gekämpft“, bekannte der Kolumbianer. „Aber ziemlich zu Anfang des Rennens handelte ich mir einen Bremsplatten ein. Dadurch verschlechterte sich nicht nur die Balance meines Autos, durch die Vibrationen war auch meine Sicht beeinträchtigt.“ Unter Vibrationen an seinem Auto litt auch Toyota-Pilot Ralf Schumacher, der auf dem fünften Platz einlief. Diese resultierten aus einer leichten Kollision mit Mark Webber, die wiederum die Aerodynamik des Toyota TF105 mit der Startnummer 17 beeinträchtige. „Dies erschwerte mein Rennen zusätzlich“, so der Kerpener, bei dem aber dennoch die Freude überwog: „Ich gratuliere Jarno zu seinem zweiten Platz und bin froh, zu dem hervorragenden Team-Ergebnis beigetragen zu haben.“

    Red Bull Racing weiter vom Erfolg beflügelt
    Strahlende Gesichter auch beim Michelin-Partner Red Bull Racing: Nachdem das österreichische Team bereits beim Saisonauftakt mit beiden Autos WM-Zähler holte, stockten David Coulthard und Christian Klien das Punktekonto in Malaysia mit den Plätzen sechs und acht weiter auf. „Ein sehr erfreuliches Ergebnis für uns“, freute sich der Sportliche Direktor Christian Horner. „Mit elf Punkten belegen wir momentan Rang drei in der Konstrukteurswertung. Beide Fahrer erledigten einen hervorragenden Job. Hätte das Rennen nur ein paar Runden länger gedauert, wäre Christian wohl auch noch an Michael Schumacher vorbeigekommen."

    „Michelin bestand Härtetest mit fliegenden Fahnen“
    Ausgesprochen zufrieden mit dem Ergebnis des Grand Prix von Malaysia zeigte sich Michelin Motorsport-Direktor Pierre Dupasquier: „Die Kombination aus extremer Hitze und anspruchsvollem Kurs machte diesen Lauf aus Sicht der Reifen zur wahrscheinlich härtesten Aufgabe der gesamten Saison“, erklärte der Franzose. „Michelin hat diese Herausforderung mit fliegenden Fahnen bestanden. Dies gibt uns Zuversicht für die bevorstehenden Rennen. Unsere Reifen erwiesen sich als ausgesprochen konkurrenzfähig und erlaubten es unseren Partnern, um vordere Positionen zu fahren. Das war ein sehr gutes Wochenende für Michelin.“ Auch Pat Symonds, Leiter der Fahrzeugentwicklung bei Renault F1, zeigte sich voll des Lobes: „Die Michelin-Pneus überzeugten nicht nur mit ihrer Leistungsfähigkeit zu Beginn, sondern vor allem auch mit ihrer Haltbarkeit in der Schlussphase dieses sehr fordernden Grand Prix von Malaysia.“


    STELLUNGNAHMEN


    FERRARI
    Michael Schumacher
    "Wir wissen genau, wie wir den Misserfolg von heute einschätzen müssen. Man darf das nicht überbewerten. Ich glaube schon, dass wir dieses Jahr noch Rennen gewinnen werden", macht der Ferrari-Star seinen Fans etwas Mut. Fügt jedoch hinzu, dass dies noch "ein bisschen dauern" könnte. "Es ist auch schwierig zu verstehen, wenn man bedenkt, dass wir 2004 15 von 18 Rennen gewonnen haben und jetzt werden wir mit Mühe und Not Siebter. Das ist schon ein Riesenunterschied und schwer nachzuvollziehen. Aber ich habe schon immer gesagt auch im letzten Jahr: Das Blatt kann sehr schnell wenden."

    Rubens Barrichello
    "Es lief zunächst ganz gut und ich hätte zumindest Sechster werden können. Dann begann das Auto plötzlich zu übersteuern. Ich funkte das Team an und sie erklärten mir, dass sich die Aerodynamik verändert hatte. Das Handling war eine einzige Katastrophe. Als ich zum zweiten Mal an die Box kam, fanden sie ein Gummistückchen am Heckflügel. Aber weil ich 20 Runden lang mit Übersteuern fahren musste, gingen meine Reifen kaputt. Das ist schade, denn bis dahin war die Balance ganz gut. Natürlich hätte ich nicht gewinnen können, aber ein Platz unter den besten Sechs wäre möglich gewesen."

    Jean Todt
    "Nach so einem Rennen kann man nicht nach Entschuldigungen suchen. Nach dem Qualifying wussten wir, dass wir uns im Rennen mühsam nach vorne kämpfen würden müssen, und so ist es dann auch gekommen. Wir wurden heute von stärkeren Konkurrenten geschlagen. Wir haben so oft dank der Arbeit des Teams und dank unserer Partner gewonnen, und jetzt müssen wir zusammenarbeiten, um das Blatt zu wenden."


    TOYOTA
    Jarno Trulli
    "Ich hatte einen guten Start. Ich fuhr mein Rennen, war ziemlich konkurrenzfähig und folgte Fernando . Ich kam mit dem Auto und den Reifen zurecht und wollte Platz zwei bis ins Ziel behaupten. Es ist fantastisch, Toyota den ersten Podiumsplatz zu bescheren. Unsere Autos waren trotz dieser harten Bedingungen zuverlässig und unsere Mitarbeiter des Motorenbereichs haben während des Winters großartige Arbeit geleistet."

    Ralf Schumacher
    "Dies ist ein wundervolles Ergebnis für das Team ! Natürlich freue ich mich für meinen Teamkollegen, aber auch für mich selbst. Ich denke, es war ein gutes, aber auch schwieriges Rennen für mich. In den ersten zehn Runden konnte ich nicht überholen, und danach hatte ich entweder eine starke Körnung oder Reifenbildung bei den Reifen. Danach hatte ich den Rempler mit Mark Webber, was meine Aerodynamik beeinflusste und einige Vibrationen auslöste. Ich bin zufrieden, dass ich das Rennen beendet habe, auch, weil ich zu einem doppelten Punkteergebnis beitragen habe, das uns auf den zweiten Meisterschaftsplatz brachte."

    Tsutomu Tomita
    "Vier Jahre Vorbereitung und drei Jahre Renneinsätze hat es gedauert, bis Toyota dieses fantastische Ergebnis einfahren konnte. Und die Art, wie wir das geschafft haben, macht es nur noch zufrieden stellender. Ich möchte meinen Dank auch an die Fahrer richten, an alle bei Toyota Motorsport und auch bei Toyota selbst, und natürlich auch an die Sponsoren des Teams, die dieses Ergebnis ermöglichten."


    McLAREN MERCEDES
    Juan Pablo Montoya
    "Wir haben ein paar gute Punkte geholt und vom elften Rang auf den vierten Platz zu fahren ist ziemlich gut, aber natürlich wollen wir gewinnen. Das Rennen an sich war trotz der Hitze körperlich nicht allzu übel. Ziemlich früh zog ich mir jedoch vorne links einen Bremsplatten zu, was nicht nur das Auto aus der Balance warf sondern auch eine Menge Vibrationen erzeugte, was meine Sicht störte - Dinge wie diese gestalten es schwierig, das Beste aus dem Auto zu holen."

    Kimi Raikkonen
    "Ein enttäuschendes Ende eines Rennens, das sofort nach meinem ersten Boxenstopp viel versprechend aussah, wo ich zwei Plätze gutmachte und auf den vierten Rang kam. Jedoch ging früh auf meiner Runde aus der Box heraus ein Reifenventil kaputt, was hinten rechts zu einem Plattfuß führte und ich musste fast eine ganze Runde fahren, um zurück an die Box zu kommen. Meine Zeiten während des Rennens haben gezeigt, dass ich in der Lage war, den gleichen Speed zu gehen wie die Führenden. Ich kam an Felipe Massa vorbei und schloss die Lücke auf Christian Klien und Michael Schumacher, aber als ich ran kam, war es bereits zu spät für eine Attacke."

    Ron Dennis
    "Ein herausforderndes Rennen für alle, Juan-Pablo hatte mit einem Bremsplatten zu kämpfen und Kimis Rennen wurde effektiv zerstört, als ein Reifenventil versagte. Es war enttäuschend, nicht in der Lage zu sein, die Haltbarkeit und die Leistung der Michelin-Reifen zu nutzen. Positiv sind die schnellste Runde von Kimi und Juan-Pablos vierter Platz trotz seiner Probleme. Wir freuen uns jetzt auf Bahrain. Gratulation an unseren Partner Michelin zu einer dominanten Leistung unter solch extremen Bedingungen."


    RED BULL RACING
    David Coulthard
    "Unser Auto ist reibungslos gelaufen. Ich bin in Kurve vier einmal von der Strecke abgekommen, aber ansonsten war es okay. Ich denke, wir müssen zufrieden sein. Das ist ein ermutigender Saisonstart und man muss dazu jedem einzelnen im Team gratulieren. Mein spezieller Dank geht an Cosworth, denn sie machen einen guten Job mit dem Motor. Wir nehmen die Punkte dankend mit und freuen uns auf Bahrain."

    Christian Klien
    "Ich bin dieses Jahr selbstbewusster, weil ich schon Erfahrung habe, aber die Hitze war trotzdem extrem und ich bin froh, dass ich es ins Ziel geschafft habe. Der Start war nicht sehr gut, aber wir wissen, dass wir daran arbeiten müssen. Ich habe zwei Positionen verloren und steckte hinter anderen Autos fest, wodurch es noch heißer geworden ist. Das Auto war ziemlich gut, obwohl es leicht untersteuert hat, und hinten habe ich ein bisschen Grip verloren, aber insgesamt war es ein großartiges Rennen. Ich freue mich für das Team."

    Christian Horner
    "Wir haben Jaguars Punkte aus dem gesamten Vorjahr schon in zwei Rennen übertroffen. Beide Fahrer haben einen sehr guten Job gemacht. Wir wollten Christian noch an Michael Schumacher vorbeibringen, aber dabei sind uns die Runden ausgegangen. Dennoch Kompliment für die tolle Leistung der Fahrer. Dasselbe gilt für Cosworth wegen der Zuverlässigkeit. Wir müssen weiterhin nach vorne schauen."


    BMW WILLIAMS
    Nick Heidfeld
    "Ich bin sehr froh! Es war das aufregendste Rennen, das ich je in der Formel 1 gefahren bin. Ich habe vom Start weg hart gekämpft, schließlich musste ich von Platz zehn aufholen. Die Überholmanöver hatten es in sich, das Rennen hat wirklich viel Spaß gemacht. Ein paar Mal hatte ich es gleich mit zwei Autos zu tun und habe am Ende die Oberhand behalten. Das Auto war gut, ebenso der BMW Motor und die Michelin-Reifen. Allerdings ist das Letzte, was man bei diesen Temperaturen gebrauchen kann, ein Problem mit der Trinkflasche. Meine hat von Anfang an nicht richtig funktioniert. Das hat es nicht leichter gemacht."

    Mark Webber
    "Ich hatte einen guten Start und habe auch einen guten Rhythmus gefunden. Nach dem ersten Stopp habe ich zu Fisichella aufgeschlossen. Er hielt mich auf, seine Reifen waren nicht mehr gut. Von hinten drängte Ralf. Wir hatten einen engen Kampf, den ich gewonnen habe. Später war ich wieder dicht hinter Fisichella. Mittlerweile waren seine Reifen noch schlechter. Ich habe ihn in Kurve 14 überholt und ihm genug Platz gelassen. Dann kam er in der nächsten Kurve auf der Innenseite daher. Ich wusste, er würde auf der dreckigen Bahn kaum bremsen können. Ich bin auf die saubere Seite gewechselt. Dann hat Giancarlo wohl zu spät gebremst, die Räder blockierten, das Heck brach aus, er hat mein Auto mitgerissen."

    Sam Michael
    "Es war ein guter Tag für uns, er hat gezeigt, dass unser Auto besser wird. Mit so vielen Überholmanövern ohne einen einzigen Zwischenfall hat Nick eindrucksvoll bewiesen, was für ein phantastischer Rennfahrer er ist. Er ist die zweitschnellste Rennrunde gefahren und hat es von Startplatz zehn aus auf das Podium geschafft. Das hat uns Punkte eingebracht, die wir unbedingt brauchen. Es ist schade, dass Mark diesen Unfall mit Giancarlo Fisichella hatte. Aber: that's racing. Unser Auto war heute konkurrenzfähig. Aber wir wissen, dass wir uns extrem anstrengen müssen, um Renault näher zu kommen."


    RENAULT
    Fernando Alonso
    "Die Bedingungen waren sehr hart und unglücklicherweise funktionierte meine Trinkflasche nicht, wodurch es zum Ende hin sehr schwierig wurde. Zu Beginn schonte ich meine Reifen etwas, mit dem Gedanken im Kopf, dass der erste Abschnitt wohl der schwierigste für die Reifen werden würde. Ich sah, dass Jarno langsamer wurde, was ich dann auch tat, um die Reifen zu schonen. Ich musste zu keinem Zeitpunkt des Rennens wirklich ans Limit gehen. Das Auto war zudem das ganze Rennen über wirklich sehr einfach zu fahren. In den letzten fünfzehn oder zwanzig Runden fuhr ich ziemlich alleine und aufgrund dessen, dass es das zweite Rennen des Autos und Motors war, war ich dann etwas beunruhigt. Ich denke aber, dass wir gezeigt haben, dass Renault das Team ist, das es zu schlagen gilt."

    Giancarlo Fisichella
    "Ich sah Webber als es schon zu spät war und rutschte nach Außen, sodass ich nicht mehr korrigieren konnte. Ich konnte nichts machen. Er überholte mich vor der Kurve bereits und ich dachte, ich könnte meine Position zurückgewinnen.Nach meinem Boxenstopp war das Auto sehr schwierig zu lenken"

    Flavio Briatore
    "Das war eine riesige Anstrengung des Renault-Teams und die Art, wie wir in Australien mit Fisichella und in Malaysia mit Fernando gewonnen haben, war fantastisch. Zwei Fahrer in zwei Rennen. Für das Team und alle Anderen ist das fantastisch. Wenn ich ehrlich bin, dann sehe ich im Moment keine Gegner. In Australien war Red Bull Racing unser ärgster Konkurrent, hier war es nun Toyota. Man sollte sich darüber wirklich Gedanken machen. Aber im Moment sehen wir wirklich keine ernsthafte Gegnerschaft."


    SAUBER PETRONAS
    Jacques Villeneuve:
    "Von Rennbeginn an hatte ich versucht, so konstant wie möglich zu fahren. Ich konnte auf den Fortschritt, den wir im gestrigen Qualifying und im Abschlusstraining heute Vormittag am Auto machten, aufbauen. Ich komme insbesondere immer besser mit den Bremsen klar und hatte die Vorderbremsen eingangs der ersten Kurve kurz blockiert, so wie ich es gern tue. In der Runde 27 blockierte ich beim Hineinfahren in diese Kurve die hinteren Bremsen und drehte mich. Ich konnte das Auto nicht mehr abfangen."

    Felipe Massa:
    "Ich denke, unser Renntempo war ganz ordentlich im Vergleich zum gestrigen Qualifying und zu heute Vormittag. Ich war in der Lage, Michael Schumacher für viele Runden zu folgen. Nach meinem zweiten Boxenstopp fing das Auto an, in der Kurve 12 zu übersteuern. In einer Runde musste ich deswegen stark über die Randsteine fahren. Danach schien das Fahrzeug im Heckbereich stark an Abtrieb zu verlieren und wurde bei entsprechender Geschwindigkeit fast unfahrbar."

    Peter Sauber:
    "Das war ein schwieriges Wochenende für uns. Insbesondere hier in PETRONAS’ Heimat hatten wir gehofft, stark zu sein. Aber was wir heute erlebten, sind die reinen Tatsachen und ich bin mir sicher, dass jeder im Team versteht, dass wir uns nun umso mehr bemühen müssen, uns rasch zu verbessern."

    Text & Fotos: Sauber Petronas


    JORDAN-TOYOTA
    Narain Karthikeyan
    "In Sepang auf dem elften Rang ins Ziel gekommen zu sein war sehr gut, besonders wegen der harten Wetterbedingungen. Das Auto war sehr zuverlässig, das Rennen war jedoch für mich ein wenig langweilig."

    Tiago Monteiro
    "Ich hatte einen guten Start und machte ein paar Positionen gut. Ich hätte fast Villeneuve schnappen können, aber dies wäre wohl etwas riskant gewesen. Nach ein paar Runden lag Öl von einem BAR auf der Strecke, was mich in einen Dreher zwang. Ich dachte, dass ich ein Problem am Heck habe, aber zum Glück war nur Öl auf meinen Reifen, aber ich verlor etwas Zeit. Der Rest des Rennens war ein wenig langweilig und langatmig für mich, da es so war, als würde ich für mich alleine fahren. Es ist schade, dass ich zu Beginn den Kontakt verloren habe. Ich bin sehr glücklich, dass beide von uns das zweite Rennen beendet haben und wir in der Lage waren, den Ingenieuren eine Menge nützlicher Daten zu liefern. Aus diesem Grund möchte ich dem Team danken, da wir während des Wochenendes keinerlei technische Probleme hatten.

    Trevor Carlin
    "Wir sind sehr zufrieden, dass wir beide Autos ins Ziel bringen konnten. Wir möchten unserem Motorenpartner Toyota zu ihrer ersten Podiumsplatzierung gratulieren. Das ist ein gutes Zeugnis für die Motorenabteilung in Köln, dass alle vier von Toyota befeuerten Autos das Rennen beendet haben."


    BAR HONDA
    Jenson Button
    "
    Es ist völlig klar, dass ich unglaublich enttäuscht und frustriert bin. Ich fühlte, dass ich eines der schnellsten Autos hatte - unsere Pace war so stark, dass ich die Red Bull Autos einfach überholen konnte und dann nah genug an Räikkönen rankam um ihn auch zu passieren."

    Anthony Davidson
    "Es ist eine Schande, dass wir nicht sehen konnten, wie unsere harte Arbeit Früchte trägt."

    Nick Fry
    "Das Team hatte unglaublich hart gearbeitet um Verbesserungen zu entwickeln, die uns eine Punkteplatzierung oder Podestplätze ermöglicht hätten. Mit unserer Stärke und Fähigkeiten können wir die Situation hoffentlich bald ins Positive wenden."


    MINARDI
    Christijan Albers
    "Zuerst möchte ich dem Team für die Bemühungen danken. Mit meinen Leistungen in den Qualifyings an diesem Wochenende war ich nicht zufrieden, aber der Start in das Rennen war gut. Ich konnte drei Autos in der ersten Kurve außen überholen, dann hatte ich aber kurz einen Leistungsverlust und Karthikeyan schlüpfte wieder vorbei. Ich konnte Monteiro noch eine weitere Runde hinter mir halten, aber länger ging es nicht. Auch Patrick hat mich dann überholt, doch nach zwei oder drei Runden hatte ich wieder mehr Leistung und konnte Tiago folgen. Gegen Ende des Rennens fuhr ich zur Seite, um die schnelleren Autos durchzulassen. Dabei geriet ich auf einen Randstein und verlor ein Bardge-Board. Das Auto verlor dadurch Abtrieb, das Untersteuern wurde noch stärker, was sich auch in den Rundenzeiten zeigte. Aber ich habe viel gelernt und ich bin glücklich, das Rennen beendet zu haben, da es das härteste der Saison ist."

    Patrick Friesacher
    "Mein Start war nicht sehr gut, aber dann konnte ich Christijan überholen und war direkt in den Jordan-Boliden. In der zweiten Runde tippte ich vor der ersten Kurve auf die Bremse und verlor dabei das Heck des Autos. Ich schätze, dass dort Öl von den BAR-Autos lag.
    Da war es vorbei, wir können das Rennen nur hinter uns lassen und auf das nächste in Bahrain blicken."

    Paul Stoddart
    "Zuerst möchte ich Toyota zum ersten Podestplatz in der Formel 1 gratulieren. Sie fuhren schon das ganze Wochenende in dieser Region und haben es verdient. Bei uns war der Nachmittag für Patrick sehr schnell vorbei, da er sich auf einer Ölspur gedreht hat. Christijan kämpfte sich bis in das Ziel und beendete sein erstes Formel-1-Rennen, dabei fuhr er einige gute Rundenzeiten. Als sein Auto eines der Bardge-Boards verlor, geriet die Aerodynamikbalance durcheinander, aber es war dennoch eine gute Fahrt. Mein Dank gilt auch dem Team, die das Auto seit Melbourne verbessert haben."


    F1 GP Malaysia 2005 - Ergebnisse - Meldungsübersicht - Strecke




     



     
    Werbung
    HERZOGMOTORSPORT.COM

    zu diesem Thema:
    · F1 Rennstrecken
    · F1 DvD´s
    · Thema: Formel 1

    meistgelesen: Formel 1:
    West McLaren Mercedes - GRAND PRIX VON MALAYSIA


    Einstellungen

     Druck-Version  Druck-Version

     Diesen Artikel an einen Freund senden  Diesen Artikel an einen Freund senden


      
    Event-Tip
    Rallycross EM Greinbach 2012

    Werbung

    Werbung

    Suche: Autosport & Web
    Google

    Vorteile für User



    -- --- IMPRESSUM --- KONTAKT ---

    © 1998 - 2011 Agentur Autosport.at
    Free counter and web stats Web site engine's code is Copyright © 2003 by PHP-Nuke. All Rights Reserved. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.
    Erstellung der Seite: 0.097 Sekunden