Die Rallye Paris-Dakar – eine Wettfahrt von mörderischer
Länge, durch eine der unzugänglichsten Regionen der Erde, die Sahara.
Kein motorsportliches Ereignis stellt so hohe Anforderungen an Mensch, Material
und Organisation. Die bekannteste Wüsten-rallye der Welt findet seit 1978
jährlich statt und wurde von Thierry Sabine gegründet. Heute, nach
mittlerweile 27 Veranstaltungen, ist die Faszination ungebrochen. Jedes Jahr
am Neujahrsmorgen pilgern zahlreiche Fans zum Start, um die aufwändig gebauten
Fahrzeug zu bestaunen und die Karawane auf ihren Weg zu schicken. Besonders
erfolgreich sind die Motorräder der Marke KTM. In den letzten Jahre rüstete
dieses Unternehmen fast das gesamte Starterfeld aus und konnte somit die Dakar
seit 2001 in Folge gewinnen.
Interessierte und Rallyebegeisterte, die noch nicht die Gelegenheit hatten
die Rallye und ihre spektakulären Fahrzeuge live zu erleben, können
ab sofort im Technik Museum Speyer die Sonderausstellung „Rallye Raid
– Abenteuer Wüstenrallye“ besuchen. Zu sehen sind 6 Original
Rennmaschinen, die an der Rallye Paris-Dakar teilnahmen. Darunter eine Cagiva
Lucky Explorer die 1995 zum Einsatz kam, eine MZ 660 Baghira Rallye vom Jahr
1997, sowie die KTM 660 Rallye Siegermaschinen aus den Jahren 2005 und 2006.
Die Motorräder sind täglich von 9 – 18 Uhr im Technik Museum
Speyer zu sehen. Die Dauerausstellung ist zeitlich nicht begrenzt und soll
im Laufe der Zeit vergrößert werden.
Weitere Informationen auf der Homepage
des Museums .