Die FIA GT-Weltmeisterschaft ist eine hochkarätige Rennserie,
in der sich auch ehemalige Formel 1-Piloten in die Schlacht um Punkte werfen.
Der Portugiese Pedro Lamy und der Kufsteiner Karl Wendlinger auf Ferrari- bzw.
Maserati-Boliden sind die namhaftesten Driver in der GT 1-Klasse. Der Tiroler
fährt zusammen mit Philipp Peter in einem monegassischen Team.
Erfreulich der Start der Neunkirchner Porsche-Mannschaft von Renauer Motorsport
in der GT 2-Kategorie, wo harte Konkurrenz auf die Niederösterreicher
wartet. Teamchef Sepp Renauer setzt auch in dieser Saison wieder auf die routinierten
Piloten Wolfgang Kaufmann und Manfred Jurasz. Dieses Fahrerduo hat schon im
Vorjahr in der tschechischen Langstrecken-Meisterschaft mit drei dritten Plätzen
für großes Aufsehen gesorgt. Geschlagen nur von den zwei Mercedes-PS-Giganten,
die normalerweise in der DTM zum Einsatz kommen. „Da waren wir das absolut
stärkste Porsche-Team“, verweist Österreichs schnellster Dachdecker
auf die Herbstrennen, wo das Renauer-Team erstmals den gelben Porsche 996
GT 3 zum Einsatz brachte.

Für den Saisonauftakt auf der superschnellen Rennstrecke in Monza erhoffen
sich Manfred Jurasz und Sepp Renauer einen Platz in den Top Five der GT 2-Klasse.
„Die Konkurrenz ist extrem stark besetzt. Vor allem die beiden Werks-Porsche
vom britischen Gruppe M Racing sind schier unbezwingbar. Dann sind noch der
Ferrari 360 Modena von Mastercar (IT) und die Mosler Mannschaft von Shaun
Balfe aus Großbritannien. Doch die Klasse von Wolfgang Kaufmann und
die Beständigkeit von Manfred Jurasz spricht für das einzige österreichische
Team in diesem Klassefeld der FIA GT-Weltmeisterschaft, da müsste Rang
fünf realistisch für uns sein“, hofft Teamchef Sepp Renauer,
dass sein Plan aufgeht.
Insgesamt haben 29 Mannschaften aus 11 Nationen die Nennung für die
GT-Championship bei der FIA deponiert. Ein breit gefächertes Nennergebnis,
welches sehr guten Motorsport verspricht.
Die wichtigsten Mannschaften und Piloten:
Kategorie GT 1:
Vitaphone Racing Team (GER) Michael Bartels/Timo Scheider Maserati MC 12
Larbre Competition (FRA) Pedro Lamy/Gabriele Gardel Ferrari 550 Maranello
JMB Racing (MON) Philipp Peter/Karl Wendlinger Maserati MC 12
GLPL Carsport (BEL) Mike Hezemans/Anthony Kumpen Corvette C5R
Kategorie GT 2:
Gruppe M Racing (GBR) Marc Lieb/Mike Rockenfeller Porsche 996 GT3 RSR
Gruppe M Racing (GBR) Emmanuel Collard/Tim Sugden Porsche 996 GT3 RSR
Mastercar (ITA) L. Monzo/M. Monti Ferrari 360 Modena
Shaun Balfe (GBR) Shaun Balfa/Jamie Derbyshire Mosler MT 900 R
Renauer Motorsport (AUT) Wolfgang Kaufmann/Manfred Jurasz Porsche 996 GT3
RS
Proton Competition (GER) Christian Ried/Gerold Ried Porsche 996 GT3 RS
Machanek Racing (SK) Rudolf Machanek/Istvan Racz Porsche 996 GT3 RSR
Graham Nash Motorsport (GBR) Marco Panzavuota/Nigel Taylor Porsche 996 GT3
RSR
Zeitplan:
Freitag, 8. April 2005 10.30 Uhr + 14.30 Uhr freies Training
Samstag, 9. April 2005 09.45 Uhr Qualifikation 1
14.15 Uhr Qualifikation 2
Sonntag, 10. April 2005 09.00 Uhr Warm Up
11.25 Uhr FIA GT Championship Rennen (Indy Start)
über 87 Runden (503,991 km max. 3 Stunden)
Quelle: ARTONA Sport-PR