UHSport-Divinol-Cup in Hockenheim. Ein VW Jetta in der Klasse bis 1,6L Hubraum
erweckt das Interesse der Fans. Konkurrenz für Peter Schaub im schnellen
Veytal-Polo. VW kontra VW. Nein, diesmal wurde der Plettenberger nicht zur
Gefahr für den schnellen Neustädter. „Aber im Training konnte
ich dem Peter schon gut was abnehmen“, so der 3. im Bunde der Familie
Symanzick aus Plettenberg. Der erste war vor Jahren Bruder Heinrich. Der konnte
sich im „vergangenen Jahrtausend“, um genau zu sein am 30.08.98
in Oschersleben, in den Club der Gesamtsieger fahren.

Jetta kontra Porsche GT2 in Hockenheim
Jetzt, in der Neuzeit des UHSport-Divinol-Cups sind es Ralf und Bruder Jörg
Symanzick die sich in der UHSport-Meisterschaftswelt in Szene setzen. Ralf
ist auf einem Opel-Astra des Lubner-Meisterteams unterwegs.
„Ich begann am Salzburgring 06 auf dem Astra von Mirko im UHSport-Divinol-Cup“,
so Ralf „S“. Zuvor saßen die Brüder auch schon mal
im Porsche. Jörg stieg jetzt im August in Hockenheim auf einem sauber
präparierten 1,6L Gr.H Jetta in die Meisterschaft ein. „Quereinstieg
als Gastfahrer“, lachte der Plettenberger im Interview. Im Training
konnte er sich vor „Klassenplatzhirsch“ Peter Schaub schieben.
.jpg)
Jörg (l) und Ralf Symanzick
Jörg „S“ ist KFZ-Meister und als „Frühfierziger“
einer von dem man in der Klasse bis 1,6L durchaus etwas erwarten darf. Also
bald Polo kontra Jetta in der Klasse bis 1,6L? Man wird es sehen. Der Rennsport
wurde Jörg in die Wiege gelegt.
Schon der Herr Papa „S“ gab am Berg ordentlich Gas. Ab 1996 tat
dann der Junior Jörg das Gleiche. Volles Rohr am Berg im Golf 1 mit 1,3L
Hubraum. Ab 1999 dann die Langstrecke. „Das reizt irgend wann und irgendwie
wohl jeden mal“, lachte er. Aber die Langstrecke ist in der Regel eben
auch nicht ganz billig. Langstrecke frisst Material, viel Material. Und Material
fällt nicht vom Himmel. Im Jahr darauf trat Jörg im 3,5L 911er Porsche
im Divinol-Cup an. Dann eine längere Pause. Und nun bin ich mit dem Jetta
dabei“, lacht der Mann aus dem Sauerland mit eigenem KFZ-Betrieb.
Der Plettenberger ist verheiratet, hat 2 Kinder und hat Racing im Blut. Erfolge
dürften da wohl nicht lange auf sich warten lassen. Familien mit Rennsporttradition
wie die Andrettis, die Unsers oder die Fittipaldis sind im Rennsport bekannt.
Jörg und Ralf lachen köstlich. „Damit willst Du uns aber jetzt
noch nicht direkt vergleichen, oder? Aber die Talente fallen nicht weit vom
Baum. HTS-BR