Das für den Österreicher bestimmte Chassis ist nicht
rechtzeitig fertig geworden und kann erst am Freitag in Imola erstmals zum Einsatz
kommen.
"Kein Problem, man kann ohnehin nichts daran ändern. Bei mir überwiegt
die Freude über das neue Auto", nahm der 24-Jährige die Absage
gelassen hin. Zu hohe Zielsetzungen lehnt er vorerst ab, schließlich
hat der PS05 bisher nur einen kurzen Shakedown mit Christijan Albers am Steuer
zurückgelegt: "Man darf nicht zu viel erwarten. Wir müssen
zuerst einmal schauen, dass das Auto läuft. In Barcelona und Monaco wollen
wir dann angreifen."
Auch Teamkollege Albers will "erst einmal abwarten", wie er in
seiner Kolumne für 'F1Racing.net' schrieb, aber: "Am ersten Testtag
hat sich das Auto wirklich gut angefühlt. Der Cosworth-Motor, den wir
bekommen, ist derselbe wie bei Red Bull - eine große Verbesserung."
Die vergangenen Wochen haben beide Minardi-Cosworth-Piloten damit verbracht,
sich körperlich noch besser in Schuss zu bringen. Friesacher trainierte
zuhause in Kärnten beim Radfahren und Laufen, während Albers in
den Niederlanden meistens im Fitnessstudio anzutreffen war. Nur am vergangenen
Samstag unterbrach er sein Programm kurz: "Wir haben meinen Geburtstag
gefeiert", teilte er mit. Da durfte ausnahmsweise auch ein Stück
Kuchen nicht fehlen...
Quelle: F1Total.com