
- Waldegard weiter Leader, Blomqvist fiel durch Defekt auf Gesamtrang
8 zurück
- Verflixter 7. Tag für Pointinger/ Nölscher - Rückfall
auf Platz 33
- Österreicher waren in einen Unfall verwickelt, Ford dabei erheblich
beschädigt
Der siebente Tag bei der East African Safari Classic Rallye
führte von den Taita Hills südlich an die Grenze, wo die Rallye erstmals
von Kenya nach Tansania wechselte.
Die Teilnehmer hatte heute permanent mit viel Staub auf der Strecke zu kämpfen.
Spitzenreiter Björn Waldegard konnte trotzdem seinen Vorsprung
geringfügig ausbauen, da sein Ford-Markenkollege und Landsmann Stig Blomqvist
mit einer gebrochenen Vorderradaufhängung die volle Strafzeit verbrauchte
und in der Gesamtwertung auf Platz 8 zurückfiel. Er konnte seinen Wagen
noch reparieren. Sehr stark heute der Belgier Gerard Marcy, der zwei SP-Bestzeiten
erzielte und nur mehr etwas mehr als eine Minute hinter dem Zweitplazierten
Frederic Dor, zurückliegt.
Für die beiden Österreicher Josef Pointinger/ Wolfgang
Nölscher war der verflixte siebente Tag schon zu Ende, ehe er richtig begonnen
hatte, Siebzig Kilometer nach dem Start, noch vor der ersten Prüfung fuhren
sie im dichten Staub auf einer öffentlichen Strasse auf einen Wagen auf
und beschädigten sich dabei die komplette Front des Ford Escort, einschließlich
des Kühlers. Pikanterweise saß in diesem Wagen der fünffache
Safari-Sieger Joginder Singh, der in offizieller Mission unterwegs war: „Ich
hatte absolut keine Chance im vielen Staub und musste ganz einfach versuchen,
diesen Wagen noch vor dem Start der SP 1 zu überholen. Leider ist es dann
zu diesem Anprall gekommen,“ erklärte Seppi Pointinger.
Co-Pilot Wolfgang Nölscher orderte mittels Telefon das
Service zur Unfallstelle. Danach musste man leider feststellen, dass der Wagen
vor Ort nicht zu reparieren war: „Wir haben den Wagen dann an den Servicewagen
angehängt und sind direkt ins Etappenziel nach Arusha gefahren. Dort haben
wir den Wagen soweit notdürftig hergerichtet, um Morgen wieder in die Rallye
einsteigen zu können. Damit haben wir leider viel Strafzeit aufgerissen
und sind auf Platz 33 in der Gesamtwertung zurückgefallen.“
Stand in der Gesamtwertung nach dem siebenten Tag:
01 Björn Waldegard/ Mathias Waldegard S Ford Escort 11:30:19
02 Frederic Dor/ Didier Breton F Porsche 911 11:46,24
03 Gerard Marcy/ Alain Lopes B Porsche 911 11:47:34
04 Geoff Fielding/ Preston Ayres GB Porsche 911 12:31:45
05 Paul Eric Jarry/ Craig Redelinghuys CZ/ZA Porsche 911 12:44:19
08 Stig Blomqvist/Ana Goni S/YV Ford Escort 13:08:57
33. Josef Pointinger/ Wolfgang Nölscher A Ford Escort 14:03:16
Hier kommt die Strafzeit noch dazu
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