Schon 1908 fand das erste Autorennen bei Barcelona statt -
die "Copa Catalunya", ein Straßenrennen über 27,885 Kilometer.
36 Formel-1-Grand-Prix wurden bisher in Spanien ausgetragen, 1994 und 1997 sogar
zwei in einem Jahr - neben dem Rennen in Barcelona war Jerez jeweils Austragungsort
des Großen Preises von Europa. 1997 feierte Mika Häkkinen im West
McLaren Mercedes auf der andalusischen Rennstrecke seinen ersten Grand-Prix-
Erfolg. 1951 tauchte der Große Preis von Spanien erstmals im WM-Kalender
auf. Regelmäßig wird das Rennen aber erst seit 1969 wieder ausgetragen.
Bis 1975 wechselten sich die Rundstrecke von Jarama und der Stadtkurs von Barcelona
ab. In dem Rennen, das Jochen Mass mit dem McLaren-Ford gewann, kam es auf dem
späteren
Olympiaberg Montjuïc zu einem Unfall mit dem Wagen von Rolf Stommelen,
bei dem fünf Zuschauer ums Leben kamen.
Bis zur Pause von 1981 bis 1986 blieb Jarama Austragungsort, anschließend
fand das Rennen bis 1990 in Jerez statt. Dann wurde der Circuit de Catalunya
eingeweiht, der spanische Grand Prix hatte endlich eine adäquate Heimat
gefunden. Regelmäßiger Boxengast ist König Juan Carlos, der
auch schon im West McLaren Mercedes Formel- 1-Doppelsitzer Runden drehte.
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