Trulli gewinnt ersten Qualifying-Krimi vor Alonso (F1Total.com) - Ein spannendes 1. Qualifying erlebten die Fans auf den gut besuchten Tribünen am 'Circuit de Catalunya' am Samstagnachmittag unweit der Metropole Barcelona. Nachdem es in Imola nicht ganz so gut lief, zeigte sich Toyota heute wieder in Bestform.
Jarno Trulli sicherte sich mit 1:14.795 Minuten die provisorische
Pole Position, Teamkollege Ralf Schumacher hatte zwar nur 0,075 Sekunden Rückstand,
aufgrund der knappen Abstände warf ihn das aber auf den vierten Rang zurück.
Fernando Alonso, der es sich als WM-Führender geleistet
hat, an diesem Wochenende bisher wesentlich mehr Zeit an der Box als auf der
Strecke zu verbringen, kam mit 0,016 Sekunden Rückstand auf den zweiten
Rang. Teamkollege Giancarlo Fisichella musste wegen seines Ausfalls in Imola
früh auf die Strecke und kam mit 0,806 Sekunden Rückstand auf den
achten Rang.
Kimi Räikkönen musste ebenfalls sehr früh auf
die Piste, aber nur ein Fahrfehler im ersten Streckenabschnitt vereitelte die
Bestzeit. Der McLaren-Mercedes-Pilot hatte am Ende 0,024 Sekunden Rückstand,
das bedeutete Rang drei. Teamkollege Juan-Pablo Montoya hatte ein wenig erfolgreiches
Comeback, nach seinem Crash am Freitag reichte es für den Kolumbianer heute
mit 1,107 Sekunden Rückstand nur für Platz 12.
Schnellster BMW WilliamsF1 Team Pilot wurde Nick Heidfeld, der
0,243 Sekunden Rückstand zu verzeichnen hatte. Wegen des Motorwechsels
wird der Mönchengladbacher am Sonntag jedoch um zehn Startplätze nach
hinten versetzt. Teamkollege Mark Webber war nur um einen Hauch - 0,004 Sekunden
- langsamer als der Deutsche.
Dahinter reihte sich Michael Schumacher auf dem siebten Rang
ein. Der Weltmeister hatte 0,603 Sekunden Rückstand, mehr war mit dem Paket
aus Auto und Reifen nicht möglich. Das zeigte auch Teamkollege Rubens Barrichello,
der als Neunter 0,951 Sekunden Abstand auf die Spitze hatte. Beim Brasilianer
muss übrigens ebenfalls der Motor gewechselt werden.
In die Top 10 reichte es für Red Bull Racing dank David
Coulthard, dem exakt eine Sekunde auf die Bestzeit fehlte. Teamkollege Vitantonio
Liuzzi war deutlich langsamer als der Schotte. Der Italiener brauchte fast eine
halbe Sekunde mehr für die Runde als sein routinierter schottischer Teamkollege.
Bei Sauber behielt einmal mehr Felipe Massa die Oberhand. Der
Brasilianer war als Elfter 1,068 Sekunden langsamer als Jarno Trulli. Jacques
Villeneuve konnte den Schwung aus Imola nicht mitnehmen, der Ex-Weltmeister
war beinahe eine Sekunde langsamer als Massa, dies warf ihn auf den 14. Rang
zurück.
Bei Jordan-Toyota hatte Narain Karthikeyan seinen Teamkollegen
erneut im Griff. Der Inder hatte 3,762 Sekunden Rückstand, bei Tiago Monteiro
waren es 4,245 Sekunden. Bei Minardi war es dieses Mal Christijan Albers, dem
4,768 Sekunden auf die Bestzeit fehlten, bei Patrick Friesacher waren es 5,511
Sekunden.
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