Auch BMW WilliamsF1 Team Pilot Mark Webber zauberte eine tolle
Runde in den Asphalt des 'Circuit de Catalunya'. Der Australier war nur um 0,024
Sekunden langsamer als Räikkönen, in der Addition ergeben sich 0,247
Sekunden Abstand auf den Pole Setter und damit der zweite Rang. Teamkollege
Nick Heidfeld verzichtete aufgrund des Motorwechsels auf eine Runde in der Qualifikation,
da er sowieso als Letzter losfahren muss.
Der dritte Rang ging an den WM-Führenden, Fernando Alonso. Der Spanier
war 0,270 Sekunden langsamer als Räikkönen, das Auto des Spaniers
könnte aber vollgetankt sein, wenn man die freudige Reaktion des Teams
auf seine Runde richtig interpretiert. Teamkollege Giancarlo Fisichella war
kumuliert 1,409 Sekunden langsamer und geht somit als Sechster ins Rennen.
Bei Toyota hatte dieses Mal Ralf Schumacher die Nase vorn, der gestern noch
um 0,075 Sekunden langsamer war als Teamkollege Jarno Trulli. Der Kerpener
hatte 0,493 Sekunden Rückstand auf die kumulierte Bestzeit und ist somit
Vierter. Teamkollege Jarno Trulli war im 2. Qualifying 0,153 Sekunden langsamer
als der Deutsche, das bedeutet Rang fünf.
Michael Schumacher scheint mit einem randvoll getankten Auto ins Rennen zu
gehen - wie schon zuletzt in Imola. Das warf ihn im alles entscheidenden Abschlusstraining
allerdings zurück. Vom achten Platz - Schumacher war um 1,434 Sekunden
langsamer als Räikkönen, wird es schwierig werden, weit nach vorn
zu kommen. Wie Heidfeld verzichtete auch Rubens Barrichello wegen des Motorwechsels
auf eine Runde im 2. Qualifying.
Direkt hinter dem Weltmeister tauchte David Coulthard in der Zeitentabelle
auf. Insgesamt fehlten dem Schotten 2,747 Sekunden auf die Pole Position-Zeit.
Teamkollege Vitantonio Liuzzi wird das Rennen vom elften Rang aus angehen
- er war um 3,881 Sekunden langsamer als der Pole-Setter.
Bei Sauber konnte Felipe Massa sich als Zehnter einen Startplatz in der Top
10 sichern. Teamkollege Jacques Villeneuve wird das Rennen vom 12. Startplatz
aus angehen. Bei Jordan konnte sich Narain Karthikeyan vor Tiago Monteiro
auf dem 13. Startplatz halten. Monteiro sorgte für eine kurze Unterbrechung
des Trainings, als ihm nach seiner schnellsten Runde just nach dem Überfahren
der Ziellinie der Motor platzte.
Durch die zahlreichen Motorwechsel und die Abwesenheit des BAR-Honda-Teams
können die Minardi-Piloten von relativ weit vorne starten. Christijan
Albers steht somit auf dem 14. Rang, Patrick Friesacher wird das Rennen vom
16. Platz aus starten.
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