Die Zutaten dieser überaus attraktiven Hochsee-Hatz, deren makelloser
Ruf die Creme de la Creme der heimischen Big-Boat Szene an die kroatische
Adria lockte, sind genial wie einfach: ein Massenstart, 140 Seemeilen nonstop
nach Dubrovnik, eine kurze Verschnaufpause, und anschließend wieder
retour nach Murter. Am vergangenen Sonntag wurde das 62 Boote starke Teilnehmerfeld
unter Spinnaker und bei exzellenten Segelverhältnissen auf die Reise
geschickt, der Rückweg erwies sich als ein wenig holpriger. Eine hartnäckige
Flaute bremste die Armada in ihrem seglerischen Tatendrang, anstelle zu starten
wurden unter Motor die umliegenden Buchten angelaufen und auch der darauf
folgende Morgen brachte zunächst keinen frischen Hauch mit sich. Das
Feld begab sich unter Motor in Richtung Murter und wurde am frühen Nachmittag
dank des einsetzenden Mistrals doch noch für die lange Geduldprobe entschädigt.
Der souverän agierende Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner ließ
seine Schäfchen nordwestlich von Solta ein finales Mal von der Leine,
bei Postkartenwetter und idealen Segelbedingungen kreuzten die Yachten der
Wertungslinie Mulo entgegen. Wie bei der ersten Etappe zeigte die schnellste
Yacht auf dem Parcours – Ferdinand Langs La Dolce Vita – dem Rest
des Feldes rasch ihr stolzes Heck. Der Niederösterreicher segelte auf
seiner X 50 an der Spitze auf und davon, passierte in den frühen Abendstunden
abermals als erste Yacht die Ziellinie, musste sich aber hinsichtlich des
berechneten Gesamtsieges in Geduld üben. Ob der Zeitvorsprung reichte,
sollten die ersten Verfolger beantworten.

BMW Offshore Challenge, Team BMW Austria , Skipper Gerhard Pils
In der Einheitsklasse blieb hingegen alles dicht gedrängt. Nach dem
Start entwickelte sich ein spannender Dreikampf um die Führung, wobei
Christian Bayer seine Kontrahenten über 35 lange Seemeilen in Schach
hielt. Dann wurde dem regierenden Hochseemeister und seiner OCEAN7 Crew ein
Windloch zum Verhängnis, ein Steher, den Reinhard Laufer und seine Mannen
perfekt auszunutzen wussten. Das Grazer Regatta-Team erreichte Murter als
erste Dufour 44 und sicherte sich damit überlegen den Gewinn der Einheitsklasse
mit Spinnaker. Bayer, der die Auftaktsetappe nach Dubrovnik für sich
entschieden hatte, verlor aufgrund eines Frühstarts, der mit einer zwei
Stunden Zeitstrafe geahndet wurde, weitere Plätze und musste sich in
Summe mit Rang vier begnügen. Gerhard Pils und sein BMW Team, darunter
Segelgrößen wie IMS-Zentral-Europameister Rene Mangold, segelten
dank der Plätze drei und vier auf Gesamtrang zwei, Gernot Leimer vervollständigte
als dritter das Podest.

BMW Offshore Challenge, Team BMW Austria , Skipper Gerhard Pils
In der Klasse ohne Spinnaker hatte Fritz Renner das beste Ende für sich.
Der Adria-Kenner, und Sieger des heurigen Kornati Cup’s war auf beiden
Schenkeln nicht zu biegen und verwies Gerald Müller und Alois Kaufmann
punktegleich auf die Plätze. Und auch Ferdinand Lang strahle von einem
Ohr zum anderen. Auf beiden Etappen schnellstes Schiff, nach berechneter Zeit
nicht zu schlagen und vor Alzbeta Helienek und Georg Kleiber klarer Gesamtsieger
in der Klasse mit Spinnaker. Sein bis dato größter Sieg? „Auf
jeden Fall. Es war eine geniale Woche, perfekt organisiert, und ungemein spannend.
Unsere Taktik war rückblickend fehlerfrei, die Freude ist entsprechend
groß.“
Gerhard Pils, Geschäftsführer der BMW Group Austria, der Namensgeberin
dieser prestigeträchtigen Hochsee-Regatta, zollte als engagierter Regattaskipper
der Wettfahrtleitung – „für die Launen des Windes kann niemand
etwas, die Verantwortlichen haben die Situation hervorragend gemanagt“
– sowie den Teilnehmern größtmögliches Lob. „Es
war Big-Boat Segeln auf höchstem Niveau, die Qualität dieser Regatta
war absolut beeindruckend.“
Die für die schnellsten Yachten mit BMW Fahrern an Bord ausgeschriebene
Sonderwertung demonstrierte die ansteigende BMW Markenpräsenz unter den
erfolgreichen Seglern.
Ergebnisse und Impressionen: www.bmw-offshore-challenge.at
Das BMW Sportengagement.
Motorsport, Golfsport und Yachtsport reflektieren die BMW Markenwerte. Seit
Jahrzehnten ist BMW im Sport engagiert. Motorsport, Golf und Segeln stehen
für Exklusivität, Dynamik und Kultiviertheit, aber auch für
technologische Perfektion und Präzision. Dies alles trifft auch auf BMW
Automobile zu. BMW Austria stellt im speziellen Ambiente des Yachthafens die
neuesten Modelle wie den BMW 7er, X6, X5 und den neuen BMW 3er aus.
BMW Offshore Challenge.
Die Herausforderungen und dynamischen Szenarien dieser Regatta passen hervorragend
zu BMW. Schließlich ist Segeln die effizienteste Form der Fortbewegung
auf dem Wasser, und Regattasegeln davon die dynamischste.
BMW EfficientDynamics Offshore eben!