Der Auto Club Europa (ACE) befürchtet, dass es infolge
von Dauerfrost bei Autobatterien vermehrt zu Problemen kommen könnte, da
sich einige Autofahrer nicht ausreichend um den Zustand des Energieversorgers
in ihrem Pkw kümmern. Statt mit dem Eiskratzer für freie Sicht auch
durch die Heckscheibe zu sorgen, drückten viele Autofahrer lieber den Knopf
für die Heckscheibenheizung.
Der Energieverbrauch hierfür und für andere „Energiefresser“
wie Sitzheizungen und Gebläse sei enorm, betonen die ACE-Technikexperten.
Nach deren Angaben beträgt die Leistung einer Autoheckscheibenheizung
rund 100 Watt. Für die im Winter schon arg strapazierte Batterie stelle
dies eine weitere hohe Belastung dar, die allein durch die Wiederaufladung
der Lichtmaschine nicht kompensiert werden könne.
Der ACE empfieht, das Eis nicht einfach weg zu heizen, sondern per Eiskratzer
zu entfernen. Auch sollte die Einschaltdauer der Scheibenheizung nur kurz
sein, falls nicht ohnehin eine automatische Abschaltung erfolge. Die Heckscheibenheizung
eigne sich am besten dafür, Sicht behinderndes Kondenswasser verdunsten
zu lassen, nicht aber dazu, Eis aufzutauen, betonte der ACE. (Auto-Reporter.net/nic)