Um das neue Schotterfahrwerk ausgiebig testen zu können,
nahm Hermann Gassner junior am vergangenen Wochenende an der nationalen Triestingtal
Rallye in Österreich teil. Die für ihre wunderschönen und anspruchsvollen
Sonderprüfungen bekannte Rallye lockte mit rund 89 Wertungskilometern erneut
zahlreiche Starter an und lies bereits am Samstagvormittag einen Sekundenkampf
um Platz eins entbrennen.

Doch schnell lichtete sich das Teilnehmerfeld. Zunächst fielen die stark
unterwegs gewesenen Italiener aus. Hermann Gassner junior und Beppo Harrach
bestimmten von dort an das Geschehen an der Spitze. Das Kathrein Renn- und
Rallyeteam konnte sich jedoch behaupten und führte das Gesamtklassement
an. Doch dann schlug das Schicksal zu. Auf der vorletzten Wertungsprüfung
streikte einen Kilometer vor dem Ziel das Getriebe. Ein Weiterkommen war unmöglich
und der Traum von Platz eins geplatzt. „Wir waren echt gut unterwegs
und haben uns so toll nach vorn gekämpft. Wir hätten hier gewinnen
können. Ich bin unglaublich enttäuscht. Herzlichen Glückwunsch
an Beppo, der sehr stark unterwegs gewesen ist.“

Doch Zeit zum traurig sein bleibt nicht viel. Bereits am kommenden Wochenende
steht der 3. Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft vor der Tür und ruft
nach „Wiedergutmachung“. Bei der Hessen Rallye Vogelsberg rund
um das idyllische Städtchen Schlitz werden ab Freitagabend wieder die
Motoren aufheulen. Neun Sonderprüfungen mit 110 Wertungskilometern warten
auf die insgesamt 64 Teilnehmer. Los geht es am Freitagabend auf dem legendären
Rundkurs Willofs, der wieder tausende Zuschauer anlocken wird.
Text: Presse Gassner Motorsport
Fotos: Agentur Autosport.at
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