Insgesamt werden beim „Mozartpreis“ (16. bis
17. Mai 2009) sechzehn Piloten in zwei Rennen um Punkte in der Rundstreckenwertung
für den heurigen Suzuki Motorsport Cup kämpfen.
Suzuki Austria, mit Geschäftsführer Helmuth Pletzer an der Spitze,
sowie Organisator Max Zellhofer aus Amstetten, hat sich entschlossen, gemeinsam
mit den Sponsoren Castrol, Reifen Weichberger, Pirelli und Lico, 2009 eine
eigene Rallye- und eine eigene Rundstreckenwertung auszuschreiben.
Die Voraussetzung für die Rundstrecken-Wertung ist, dass die im Cup
eingeschriebenen Teilnehmer zumindest bei acht Rundstreckenrennen an den Start
gehen müssen. Am Ende der Saison wird dann ein eigener Rundstreckensieger,
inklusive attraktivem Geldpreis, gekürt. Dazu gibt es sowohl eine separate
Juniorenwertung (Stichtag 31.12.1984) als auch eine Damenwertung, wofür
Ehrenpreise verliehen werden. Selbstverständlich erhalten die drei erstplazierten
Teilnehmer bei den einzelnen Veranstaltungen noch zusätzlich Pokale und
Geldpreise.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren gibt es ein neues attraktives Reglement
für die Startaufstellung:
Die Startaufstellung für das erste Rennen ergibt sich aus der schnellsten
Zeit des Zeittrainings.
Die Startaufstellung für das zweite Rennen ergibt sich aus der Platzierung
bei der Zielankunft des ersten Rennens. Die ersten sechs platzierten Teilnehmer
werden in umgekehrter Reihenfolge entsprechend ihrer Platzierung im ersten
Rennen aufgestellt:
- 1. des 1. Rennens startet vom 6. Startplatz
- 2. des 1. Rennens startet vom 5. Startplatz
- 3. des 1. Rennens startet vom 4. Startplatz
- 4. des 1. Rennens startet vom 3. Startplatz
- 5. des 1. Rennens startet vom 2. Startplatz
- 6. des 1. Rennens startet vom 1. Startplatz
Der Rest der Teilnehmer startet wie folgt:
- 7. des 1. Rennens startet vom 7. Startplatz
- 8. des 1. Rennens startet vom 8. Startplatz usw. bis zum letztplatzierten
Teilnehmer des ersten Rennens.
Folgende dreizehn Suzuki Rundstreckenpiloten und drei Gaststarter werden
sich beim „Mozartpreis“ auf dem Salzburgring dem Starter stellen:
Bernhard Auinger Stmk Suzuki Swift Sport MoCom Racing
Victoria Schneider NÖ Suzuki Swift Sport Reifen Weichberger
Thomas Heuer NÖ Suzuki Swift Sport Heuer Racing
Robert Pankl Stmk Suzuki Swift Sport MoCom Racing
Jörg Rigger OOe Suzuki Swift Sport Heuer Racing
Nicole Kern OOe Suzuki Swift Sport Heuer Racing
Wolfgang Quidenus OOe Suzuki Swift Sport Heuer Racing
Herbert Karrer NÖ Suzuki Swift Sport Heuer Racing
Tanja Fieg Tirol Suzuki Swift Sport Heuer Racing
Alexander Scheck NÖ Suzuki Swift Sport Suzuki Mayer
Franz Senn NÖ Suzuki Swift Sport Suzuki Mayer
Johannes Maderthaner NÖ Suzuki Ignis Sport
Pirmin Roth OOe Suzuki Swift Sport
Ersatzfahrer für G. Wiesmeier Suzuki Swift Sport Heuer Racing
Gaststarter Suzuki Swift Sport
Gaststarter Suzuki Swift Sport
Wenn man die Ergebnisse der bisherigen Rundstreckenrennen dieser Saison
in Augenschein nimmt, fokussieren sich drei Sieganwärter heraus.
Da gibt es einmal Bernhard Auinger: „Ich freue mich schon auf das Rennen
am Salzburgring. Ich konnte hier schon das eine oder andere Mal gute Leistungen
erbringen. Die Zuschauer können sich auf schnell gefahrene Kurven und
spannende Windschatten-Duelle freuen. Ich werde natürlich um den Sieg
fahren. Zumindest möchte ich unter den schnellsten drei sein, alles andere
wäre enttäuschend.“
Optimistisch geht auch Herbert Karrer an den Start: „Mit dem Salzburgring
assoziiere ich gute Eigenschaften und persönliche Erfolge. Nach einigen
Spielereien ist das „Mozartpreis“ Set-Up meines Boliden bereits
fixiert. Solange ich nicht in eine Kollision gerate, peile ich die ersten
drei Plätze an, um möglichst viele Punkte für die Meisterschaft
zu erlangen. An den Start gehe ich jedoch mit der Erwartung, als erster die
Ziellinie zu queren.“
Der dritte im Bunde der selbstbewussten Sieganwärter ist Robert Pankl:
„Ich hoffe dass wir das Reifen Set-Up optimal zusammenstellen können.
Damit das Ereignis von Melk, da ist mir ein Reifen gebrochen, nicht wieder
passiert. Ich freue mich auf den Salzburgring und hoffe, dass mein Teamkollege
Auinger und ich die erste Startreihe bilden. Nach Möglichkeit werde ich
versuchen einen Start-Ziel-Sieg zu erlangen. Sollte mir das nicht gelingen
ist mein oberstes Ziel ein Podestplatz.“
Franz Senn, Thomas Heuer und Alexander Scheck haben als ausgesprochene Rundstreckespezialisten
schon sehr oft ihre Klasse bewiesen. Dies trifft ebenfalls auf Jörg Rigger,
Nicole Kern, Victoria Schneider und Johannes Maderthaner zu, die heuer auch
wieder bei diversen Rallyes unterwegs sind. Für Aufsehen sorgte Tanja
Fieg, mit ihren jüngsten Leistungen. Sie brachte zusätzliche Spannung
in das Damen-„Match“ und konnte auch dem einen oder anderen Herren
zeigen wer das „starke“ Geschlecht ist. Gespannt darf man auf
die Leistungen von Wolfgang Quidenus sein, der in Melk Premiere hatte. Die
Leistungen und Perspektiven von Pirmin Roth werden erst nach den beiden „Mozartpreis“-Rennen
eingeschätzt werden können. Für Günther Wiesmeier wird
sich ein Ersatzpilot dem Starter stellen.