An diesem Wochenende fuhren die Protagonisten des ATS Formel-3-Cup im Rahmen
des weltberühmten 24h-Rennen-Events. Der Österreicher Bernd Herndlhofer
(Dallara F307 Mercedes) ging bereits am Donnerstag für das Team HS Technik
Motorsport ins freie Training und anschließend gleich in den Kampf um
die beste Startposition im ersten Rennen am Freitag. „Ich hatte irgendwie
Probleme, mich gleich auf die Strecke einzustellen, was sicherlich nicht am
Auto lag.“ so Bernd Herndlhofer. Trotzdem fuhr sich der 18jährige
mit P6 in die dritte Startreihe.

Im zweiten Qualifying lief es für den F3-Piloten schon flüssiger.
Herndlhofer setzte seine Rundenzeit hinter Spitzenreiter Vanthoor, wurde jedoch
in seiner schnellen Runde durch einen Fahrer aus den hinteren Reihen aufgehalten.
Immerhin reichte der Speed für die zweite Startreihe (P4). Der Start
des ersten Laufs am Freitag gestaltete sich sehr turbulent. Stef Dusseldorp
(Start von P2) blieb liegen. Herndlhofer zog rechts vorbei und sortierte sich
nach der zweiten Kurve auf Rang 3 ein. Der Österreicher sah im Rückspiegel,
wie sich hinter ihm die Boliden stapelten, konnte unversehrt entkommen und
behauptete sich auf P3. Herndlhofer hatte im Verlauf des Rennens mit Heckproblemen
zu kämpfen, blieb aber beständig auf Rang 3 und legte bis zur Zielflagge
noch mal ordentlich Geschwindigkeit nach. Er kämpfte bis zum Schluss
Rad-an-Rad mit Rahel Frey, doch die Formeldame machte immer rechtzeitig zu.
„Hut ab vor einem Madel, welches so fahren kann.“ so Herndlhofer.

Im zweiten Rennen startete Herndlhofer von P4 und kam aus der ersten Runde
mit P3. Nico Monien (GER) rückte dem HS-Piloten bedrohlich auf die Pelle
und machte ihm den dritten Rang streitig. Bernd Herndlhofer wollte das nicht
auf sich sitzen lassen, klebte immer wieder an dessen Heck, aber Monien wehrte
ab und Herndlhofer fuhr den 4.Platz und ordentlich Punkte für sein Konto
nach Hause. F3-Pilot Bernd Herndlhofer kann nach diesem Wochenende 21 Zähler
und den 4. Platz der Tabelle sein eigen nennen.
Die nächste Veranstaltung ist vom 5.-7.Juni 2009 auf dem Hockenheimring
im Rahmen des ADAC Masters Weekend.