Schon am Tag zuvor überraschte die Region mit den hohen
Temperaturen, der neue Asphalt war dieser Belastung nicht gewachsen, brach auf
und musste über Nacht an zahlreichen Stellen mit Beton ausgebessert werden,
was die Piste heute um einige Zehntelsekunden langsamer machte.
Fernando Alonso fuhr eine schnellste Runde nach der anderen und war am Ende
nach 13 Umläufen mit einer Zeit von 1:15.582 Minuten ganz vorne zu finden.
Renault-Teamkollege Giancarlo Fisichella untermauerte den starken Eindruck
des in der WM führenden Teams mit 0,176 Sekunden Rückstand auf dem
zweiten Rang.Aber auch Dauer-Widersacher Kimi Räikkönen war flott
unterwegs. Der Finne, der auf dem Nürburgring den Sieg wegen eines Bremsplatten
verlor, kam nach neun Umläufen mit 0,244 Sekunden Rückstand auf
den dritten Rang. McLaren-Mercedes-Teamkollege Juan-Pablo Montoya war deutlich
langsamer und war mit 1,167 Sekunden Abstand auf die Spitze auf dem neunten
Rang zu finden.
Besser in Form präsentiert sich derzeit das BAR-Honda-Team. Takuma Sato
war nach zehn Runden mit 0,527 Sekunden Rückstand auf dem fünften
Rang zu finden. Teamkollege Jenson Button war rund drei Zehntelsekunden langsamer
als der Japaner, das bedeutete den fünften Rang.
Das BMW WilliamsF1 Team hatte mit Mark Webber seinen schnellsten Fahrer nach
den 45 Trainingsminuten auf dem sechsten Rang stehen. Der Australier verlor
auf die Bestzeit 0,881 Sekunden. Teamkollege Nick Heidfeld war nur ein Hauch
langsamer und war am Ende auf dem Zeitenmonitor auf dem achten Rang zu finden.
Zwischen die beiden weiß-blauen Autos schob sich in der letzten Trainingsminute
Michael Schumacher, dem nach neun Runden fast eine Sekunde auf die Bestzeit
fehlte. Bei Teamkollege Rubens Barrichello waren es derer 2,326, was den 15.
Rang bedeutete. Die "Roten" tun sich weiterhin sehr schwer, mit
den Zeiten der Spitze mitzuhalten.
Bei Sauber war Felipe Massa als Zehnter einmal mehr schneller als Teamkollege
Jacques Villeneuve auf dem 13. Rang, dem eine halbe Sekunde auf den Brasilianer
fehlte. Die Toyota-Piloten fanden sich auf den Rängen elf und 12 wieder,
wobei Ralf Schumacher die Nase vor Jarno Trulli hatte. Bei Red Bull Racing
konnte das erste morgendliche "Duell" Christian Klien auf Platz
14 gegen David Coulthard auf dem 16. Rang entscheiden.
Das Schlusslicht bildeten die beiden Jordan und Minardi. Narain Karthikeyan
hatte als 17. rund 2,8 Sekunden Rückstand und kämpfte zum Schluss
mit Problemen, was sich durch eine langsame Fahrt um die Strecke äußerte.
Es folgten Tiago Monteiro, Patrick Friesacher im Minardi mit 5,5 Sekunden
Rückstand und Christijan Albers, dem 6,3 Sekunden auf die Spitze fehlten.
Quelle: F1total.com