Japaner bauen brave, familientaugliche Autos mit Biedermeier-Image? – Schon mal
etwas von Mitsubishi Lancer Evo X und dem Subaru Impreza gehört? Diese
beiden Geschosse sind Sportler in Reinkultur, nach dem Motto: Vernunft abgeben,
Einsteigen und Gas geben. Eine Aggressive Optik und, dank Allrad, eine unglaubliche
Fahrdynamik sind die Vorzüge der Asiaten. Das waren auch die Gründe, weshalb
TAMIYA die beiden jetzt ins Programm genommen hat.

Im Maßstab 1:10 kann jetzt der Nippon-Zweikampf aufgenommen werden. Auf der
einen Seite der Mitsubishi Lancer Evo X in einer zivilen Straßenoptik. Allerdings
zeugen der riesige Kühlergrill, der große Heckspoiler und nicht zuletzt die feuerrote
Lackierung von den sportlichen Genen des Wagens. Auf der anderen Seite der Subaru
Impreza im Renndesign des Teams Cusco Dunlop aus der japanischen Super GT
Serie. Entsprechend thront ein gigantischer Heckflügel auf dem Kofferraumdeckel.
Windabweiser und angedeuteter Diffusor zeigen, dass dieses Auto der Rennstrecke
entsprungen ist.

Beide Karosserien sind mit LED-Lichttechnik für rasante Nachtfahrten ausgestattet.
TAMIYA hat für die neuen Modelle das bewährte Chassis TT-01 Type E ausgewählt.
Dieses ist mit seinem Allradantrieb für den Renneinsatz perfekt geeignet und lässt sich
auch mit zahlreichen Tuningteilen gemäß seiner beiden neuen Hüllen ordentlich
aufmotzen. Stärkere Motoren, steifere Dämpferbrücken und diverse
Getriebeübersetzungen lassen keine Wünsche offen. Bleibt nur die Frage, ob der Pilot
sein Modell vor der ersten Fahrt selbst zusammenschrauben will und somit auf den
Bausatz zurückgreift oder ob er die fahrfertige Variante inklusive Fernbedienung
bevorzugt.
Für Rallyefreunde hat TAMIYA zusätzlich einen weiteren Unterbau für den Mitsubishi
im Angebot: Die Variante DF-03 Ra wurde aus einem Buggychassis entwickelt. Als
Ergebnis bekommt man nun eine schlanke Wanne, mit C.V.A.-Öldruckstoßdämpfern
und langen Federwegen. Dadurch kann sich der Mitsubishi Lancer Evo X auch
abseits der Piste beweisen.
Dagegen gehört der Subaru Impreza einfach auf die Rennstrecke. Wem das TT-01E
nicht ausreicht, der kann auf das Chassis TA-05 Version 2 setzen. Es ist etwas
schmaler und der weiter vorne positionierte Akku verbessert die Fahrcharakteristik
deutlich. Jetzt muss sich der Pilot nur noch für seine Variante der „Japan-Bomber“
entscheiden und kann so richtig Vollgas geben.