Teamkollege Juan-Pablo Montoya untermauerte die Siegambitionen
von McLaren-Mercedes mit 0,513 Sekunden Abstand auf dem dritten Rang deutlich.
Der in der WM-Wertung führende Fernando Alonso kam mit 0,438 Sekunden
Rückstand auf den zweiten Rang, Teamkollege Giancarlo Fisichella rangierte
mit 0,514 Sekunden Rückstand auf dem vierten Rang. Alles läuft an
diesem Wochenende auf ein Duell "Silber vs. Hellblau" aus, denn
beide Teams wechselten sich in den Trainings-Einheiten mit den Bestzeiten
ab. BAR-Honda präsentiert sich deutlich stärker als beim "Comeback-Rennen"
auf dem Nürburgring, Takuma Sato kam mit 0,651 Sekunden Rückstand
auf den fünften Rang, Teamkollege Jenson Button belegte mit 1,050 Sekunden
Rückstand den siebten Rang.
Zwischen die beiden BAR schob sich Ralf Schumacher mit 1,048 Sekunden Abstand
auf die Spitze. Der Deutsche war damit einmal mehr schneller als Jarno Trulli,
dem als 13. rund 1,8 Sekunden fehlten. Allerdings konnte der Italiener wegen
technischer Probleme mit acht Runden am wenigsten aller 20 Piloten trainieren.
Michael Schumacher im Ferrari schaffte es als Achter mit 1,084 Sekunden Rückstand
immerhin in die Top 10, doch Fahrfehler des Weltmeisters machten deutlich,
wie sehr der Deutsche für diese mäßigen Zeiten mit seinem
F2005 zu kämpfen hat. Zudem scheint es ein Problem mit dem Antrieb zu
geben, denn der Weltmeister steuerte in den Schlussminuten mit langsamer Fahrt
die Box an, bevor die Mechaniker den Unterboden entfernten, um am Auto arbeiten
zu können. Ein Motorwechsel ist nach Aussage der Italiener jedoch nicht
erforderlich. Teamkollege Rubens Barrichello hatte auf dem elften Rang liegend
1,763 Sekunden Abstand auf Räikkönen.
Im BMW WilliamsF1 Team war Nick Heidfeld mit 1,5 Sekunden Rückstand
auf dem neunten Rang liegend einen Rang und etwas über eine Zehntelsekunde
besser als Teamkollege Mark Webber. Felipe Massa im Sauber war mit 1,768 Sekunden
auf dem 12. Rang zu finden, Jacques Villeneuve hatte als 15. 2,123 Sekunden
Rückstand zu verzeichnen.
Bei Red Bull Racing war David Coulthard als 14. schneller als Christian Klien,
der auf dem 16. Rang liegend die identische Zeit wie Jacques Villeneuve fuhr.
Das Schlusslicht bildeten wie schon im 3. Freien Training die Jordan-Fahrer
Narain Karthikeyan und Tiago Monteiro vor den Minardi-Piloten Patrick Friesacher
und Christijan Albers.
Quelle: F1Total.com