Die
interessante elektronisch übermittelte Botschaft, dass es
Anfang Juni auf einem drei Kilometer langen Stadtkurs in Paris das
erste Autorennen mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen geben werde,
könnte Kurzschlüssen bei ihrer Übermittlung
zum Opfer gefallen sein. Weil solche Wahrscheinlichkeit eher gering
ist, ist nun von bewusstem Unterdrücken besagter Nachricht die
Rede.
Zu Wort meldete sich einer der Teilnehmer am „ersten
elektrischen Motorradrennen TTXGP“, das im vergangenen Jahr
stattfand. Er führt Klage, dass die Nachricht vom ersten EMXGP
in Paris so gut wie kein Echo in den deutschen Medien gefunden habe.
Dabei sei die Meldung an 700 Medien und zusätzlich an 300
Redaktionen der Motorfachpresse gegangen. Zitat:
„Katastrophales Ergebnis beim deutschen Medien-Test! Die
unglaublich schwache, doch nachweisbare Quote deutschsprachiger
Veröffentlichungen: Von 1.000
Veröffentlichungsmöglichkeiten sind nur fünf
als Interneteintrag veröffentlicht. Ein weiterer Beleg der
seit Jahrzehnten betriebenen Diskreditierung der elektrischen
Mobilität?“
Inzwischen soll ein Logo auf
den "eGrand Prix" aufmersam machen.
Foto: EMXGP/auto-reporter.net
Zielscheibe der Kritik: die Deutsche Presseagentur (DPA). Sowohl deren
Zentrale als auch deren gleichfalls informierte 13 regionale
Zweigstellen seien an der Botschaft vorbeigegangen. Bei einem
„zweiten Medientest am 1. Februar“ soll nun
geprüft werden, ob die Nachricht vom ersten Autorennen mit
elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in der Seine-Metropole (4. bis
6.Juni 2010) die ihr zustehende Verbreitung fand.
„auto-reporter.net“ hatte am 19. Januar auf die
Veranstaltung aufmerksam gemacht, ohne allerdings den vollen Wortlaut
der Information vom 16. Januar zu übernehmen. Inzwischen
kursiert bereits ein Logo, das für den „EMXGP, den
„eGrand Prix“, wirbt. Wir reichen es bei dieser
Gelegenheit nach. (auto-reporter.net/wr)