Autosport.at - Die ganze Welt des Motorsports

   

Die letzten News
· Rallye-ÖM - Schneebergland Rallye 2010 - Schlußbericht
· Rallye-ÖM - Schneebergland Rallye 2010 - nach Tag 1
· Rallye-ÖM - Fix: Jännerrallye 2011 findet statt !
· 2. Motore-Italiano in Heiligenkreuz/W (STMK)
· Pressepräsentation Mitsubishi ASX

[ Mehr in der News Sektion ]

Inhalt

Home
Fotos
News
Links
Termine
Suche (Text)

Buchvorstellungen
Newsletter
Vorteilszone

Specials:
Reifen-Spezial
GTI / VW Spezial

Shops:
Motor-Literatur
Styling by Foliatec
Rallyewebshop



Nachrichten-Kanäle
Bergrallye
Dragracing
Drift-Sport
Fahrzeuge-Neu
Formel 1
Formel BMW
Formelsport (div)
GT-Sport
Historie
Kartsport
Langstrecke
Markenpokale
Motorrad offroad
Motorrad Strasse
ohne Motoren
Oldtimer
Pitbabes
Powerboat
Rallye Raid
Rallye-Sport
Rundstrecke (div)
Slotcars/Modelle
SUV/ATV/Quad
Technik
Tourenwagen
Tuning/Styling
weitere News
Youngtimer

Agentur-Partner

Auto-Reporter
Boxxenstopp
Billige Autoteile
DriftChallengeAustria
Gebrauchtwagen
Kart-Sport
Motorsport-Guide
TSP Photo

United Pictures


  
Sky_fussball_728x60
Nachrichten: Kommentar Genf 2010: Die Schockstarre scheint überwunden
Geschrieben am Wednesday, 03.March 2010 um 08:47:24 CET
Thema: Fahrzeuge-Neu
Fahrzeuge-Neu
  • Jedes in Genf auf dem Automobilsalon ausstellende Unternehmen beteuert immer wieder, dieses Jahr werde ein schwieriges Jahr. Und dennoch haben alle etwas zu sagen und zu zeigen. Die meisten stemmen sich gegen die frustrierenden Erfahrungen des vergangenen Jahres mit Neuheiten – meist kleiner, sparsamer und schicker. Selbst die Großen, die Luxuriösen und die Schnellen trauen sich nicht mehr anzutreten, ohne einen Minderverbrauch von einem Fünftel oder zumindest den Einsatz CO2-neutraler Treibstoffe anzukündigen.




Jedes in Genf auf dem Automobilsalon ausstellende Unternehmen beteuert immer wieder, dieses Jahr werde ein schwieriges Jahr. Und dennoch haben alle etwas zu sagen und zu zeigen. Die meisten stemmen sich gegen die frustrierenden Erfahrungen des vergangenen Jahres mit Neuheiten – meist kleiner, sparsamer und schicker. Selbst die Großen, die Luxuriösen und die Schnellen trauen sich nicht mehr anzutreten, ohne einen Minderverbrauch von einem Fünftel oder zumindest den Einsatz CO2-neutraler Treibstoffe anzukündigen.

Die Deutschen treten hier besonders offensiv auf. Auch Matthias Wissmann, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) lässt sich nicht lumpen, wenn er sagt: „Wir haben die Absicht, beim Thema Elektromobilität weltweit die Benchmark zu setzen.“ Er unterfüttert den Anspruch an die Zukunft mit der Aussage, bei der Reduzierung des CO2-Gehalts im Abgas bewegten sich die deutschen Hersteller doppelt so schnell wie die Importmarken. „In sechs von zehn Segmenten stellen wir den CO2-Champion,“ erklärte er und nahm für die deutschen Hersteller in Anspruch, bei der Kraftstoffeffizienz ihrer Modelle im internationalen Vergleich führend zu sein.

Wissmann nennt auch Gründe für diese Entwicklung, wenn er darauf hinweist, dass die deutsche Automobilindustrie im Krisenjahr 2009 die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung nicht gesenkt, sondern um 4,4 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro gesteigert habe. „Mehr als die Hälfte dieser Mittel fließt in Umwelttechnologien.“

Elektro in jeder Form beherscht den Salon. Die Zahl der Studien für elektrische Micromobile für den Stadtverkehr von großen und von kleinen Herstellern überrascht trotz der Elektro-Begeisterung, die ja nun schon seit Monaten die Szene beherrscht. Aber auch große Elektroautos fehlen nicht. Und nur wenige hadern dabei nicht mit der Reichweite. Hier sieht auch Wissmann Nachholbedarf. Jetzt will er intensivere Zusammenarbeit von Wiussenschaft und Wirtschaft initiieren, denn „wir wollen ein Stück des Kerns der Batterietechnologie auch in Europa haben“, allen Kooperationen mit Japanern auf dem Feld der Fahrzeugbatterie zum Trotz.

Das fällt der Automobilindustrie nur leider fünf Jahre zu spät ein. Die Lithiumionen-Technologie hat man anderen überlassen und nicht bemerkt, dass sie sich im Laufe der Umweltdiskussion und der Suche nach sozial verträglicher Mobilität zu einer Schlüsseltechnologoie entwickeln würde. Jetzt lobt man die Kreativität der Zulieferer, aber über viele Jahre hat man zuvor die Batterieindustrien über Preisdruck ausgehungert, immer davon überzeugt, dass man die Starterbatterie noch billiger einkaufen können sollte, nicht bedenkend, was danach kam. Zu groß war die Erleichterung, als vor zwei Jahrzehnten der Druck aus USA auf die Hersteller nachließ, funktionsfähige Elektroautos für den amerikanischen Markt anzubieten.

Jetzt holt man Luft für den Spurt. An Ideen, wie man mit Strom ein Auto wirtschaftlich oder sportlich betreibt, fehlt es nicht. Aber am Energiespeicher; denn dem Wasserstoff als Medium für Brennstoffzelle fehlt die Infrastruktur und selbst der Lithiumionen-Batterie die Kapazität, die der Autofahrer in seinem Familienauto in Reichweite umsetzen kann. Aber das Ziel ist erkannt.

Das zeigt Genf sehr deutlich. Die Entwicklung gewinnt Geschwindigkeit, auch wenn allen Beteiligten klar ist, dass der Verbrennungsmotor auch in Jahrzehnten noch die Hauptlast an der Mobilität übernehmen muss. Doch auch in diesem Zusammenhang gibt es Hoffnung. Experten gehen davon aus, dass sowohl beim Diesel als auch beim Benziner noch viel zu holen ist. Von einer um 20 Prozent bis 30 Prozent größeren Effizienz ist die Rede. Aber auch dieses Potential wird mit viel Forschung und Entwicklung zu heben sein.

Opel-Chef Nick Reilly sieht die Entwicklung viel dramatischer. Angesichts der riesigen Umweltprobleme und der ebenfalls riesigen Summen, die China in die Elektromobiltät investiert, sieht er rasches Wachstum. Wenn die erst einmal ihren Heimatmarkt bedient haben, werden wir rasch Probleme bekommen, ist Reilly sich sicher.

Den Designern geht es zur Zeit offenbar gut. Denn Genf steht voller attraktiver, gewöhnungsbedürftiger und gänzlich unkonventioneller Studien. Früher lief ein Wettstreit zwischen den großen Messestandorten um die Zahl der Studien. Detroit, Genf, Frankfurt Paris wetteiferten um jeden Auftritt einer Studie oder eines Concept Cars. Detroit hat sich aus diesem Wettbewerb – wohl eher der Not gehorchend – verabschiedet. Aber Genf schafft eine neue Bestmarke. Das kann man deuten als Beginn eines Autofrühlings, der in ein oder zwei Jahren in einem neuen Hoch enden kann.

Für den positiven Trend spricht auch die Zahl der in Genf akkreditierten Journalisten. Die Messegesellschaft stöhnt, mehr als 10 000 hätten sich angemeldet, viel mehr als im vergangenen Jahr. Auch die Medien haben offenbar die Schockstarre überwunden. Dieses Jahr gibt Genf Anlass zur Hoffnung. (ampnet/Sm)


 
Werbung
HERZOGMOTORSPORT.COM

zu diesem Thema:
· Modellautos
· Neuwagen-Suche
· PKW suchen
· Reifen-Spezial
· Restwertprognose
· Thema: Fahrzeuge-Neu

meistgelesen: Fahrzeuge-Neu:
Dodge Viper SRT 10 Coupé - erste Fotos und techn. Daten


Einstellungen

 Druck-Version  Druck-Version

 Diesen Artikel an einen Freund senden  Diesen Artikel an einen Freund senden


  
Werbung

Vorteile für User


Der Buch-Tip

Rallyewebshop

Suche: Autosport & Web
Google


-- --- IMPRESSUM --- KONTAKT ---

© 1998 - 2010 Agentur Autosport.at
Free counter and web stats Web site engine's code is Copyright © 2003 by PHP-Nuke. All Rights Reserved. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.
Erstellung der Seite: 0.214 Sekunden