c - GP von Kanada - großer Abschlußbericht - Autosport.at - Motorsport Bild- und Nachrichtenagentur
Autosport.at - Die ganze Welt des Motorsports

   

Die letzten News
· Autosport.at präsentiert in Reifnitz den Volksrodder
· Audi beim 31. Autonews Wörtherseetreffen 2012
· Bosch Super Plus Rallye - Baumschlager durch Harrach-Ausfall Sieger
· Bernhard Ettel nach Unfall bei Bosch-Rallye leider schwerer verletzt
· Histo-Cup feiert Premiere in Franciacorta

[ Mehr in der News Sektion ]

Rallye-DVD Gruppe B
Hilfe !


Inhalt

Home
Fotos
News
Links
Termine
Suche (Text)

Buchvorstellungen
Newsletter
Vorteilszone

Specials:
Reifen-Spezial
GTI / VW Spezial

Shops:
Styling by Foliatec
Rallyewebshop


Agentur-Partner
  • Auto-Reporter
  • Billige Autoteile
  • DriftChallengeAustria
  • Autoteile günstig
  • Nerocorsa Sunglasses
  • Gebrauchtwagen
  • Motorsport-Guide
  • United Pictures

  • Nachrichten-Kanäle
    Bergrennen
    Dragracing
    Drift-Sport
    Fahrzeuge-Neu
    Formel 1
    Formel BMW
    Formelsport (div)
    GT-Sport
    Historie
    Kartsport
    Langstrecke
    Markenpokale
    Motorrad offroad
    Motorrad Strasse
    ohne Motoren
    Oldtimer
    Pitbabes
    Powerboat
    Rallye Raid
    Rallye-Sport
    Rundstrecke (div)
    Slotcars/Modelle
    SUV/ATV/Quad
    Technik
    Tourenwagen
    Tuning/Styling
    weitere News
    Youngtimer


      
    Report: GP von Kanada - großer Abschlußbericht
    Geschrieben am Monday, 13.June 2005 um 18:42:30 CEST
    Thema: Formel 1
    Formel 1Michelin und McLaren-Mercedes siegen auch in Kanada
    Diesmal war der Pechvogel vom Nürburgring eher „Kimi im Glück“: Nachdem sich nacheinander Giancarlo Fisichella, Fernando Alonso und Juan Pablo Montoya als Führende vorzeitig aus dem Großen Preis von Kanada verabschieden mussten, holte McLaren-Mercedes-Star Kimi Räikkönen für Michelin die Kastanien aus dem Feuer.




    Der Finne siegte vor den beiden Ferrari-Fahrern Michael Schumacher und Rubens Barrichello. Reifenspezialist Michelin errang damit den achten Sieg im achten Saisonrennen und führt weiterhin beide WM-Wertungen souverän an.

    Es scheint eine recht einseitige Liebesbeziehung zu sein, die viele Formel 1-Piloten zum „Circuit Gilles Villeneuve“ pflegen: Gerade diejenigen, die den Kurs vor den Toren der kanadischen Metropole als ihre Lieblingsstrecke bezeichnen, wurden diesmal Opfer einer Ausfallorgie, die nicht nur drei Spitzenreiter hintereinander, sondern auch mindestens zwei weitere Podestkandidaten aus dem Rennen riss - der sonst so dominante Michelin-Kader dünnte sich damit empfindlich aus.

    Am härtesten traf es dabei sicher das Renault F1-Team: Im Vorfeld hatten Fahrer und Techniker noch betont, wie gut die Renault-Boliden auf der Île Notre Dame zurecht kommen. Nachdem Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella schon in den freien Trainingssitzungen an der Spitze mitmischten, schien das Qualifying dieser These endgültig recht zu geben. Beide Renault-Stars teilten sich die zweite Startreihe. Es sollte noch besser kommen: Mit dem Verlöschen der Startampel stürmten die beiden gelb-blauen Boliden am Trainingsschnellsten Jenson Button im BAR und Weltmeister Michael Schumacher im Ferrari vorbei und übernahmen noch vor der ersten Kurve die Führung.

    Aus Michelin-Sicht lief der Start perfekt: Hinter den Gelb-Blauen kassierte auch Juan Pablo Montoya im McLaren-Mercedes den schlecht gestarteten Schumacher, Pole-Sitter Button und Kimi Räikkönen im zweiten Silberpfeil komplettierten die Spitzengruppe, so dass sich zeitweise eine Fünffachführung der Michelin-Partner ergab.

    Qualifying verhieß interessante Strategie-Spiele
    Dass der amtierende Weltmeister überhaupt in die Phalanx der französisch bereiften Piloten einbrechen konnte, hatte seinen Grund in einem Qualifying, aus dem Experten auf einen verheißungsvollen Vergleich verschiedener Rennstrategien schlossen. Sowohl die Renault R25 als auch die McLaren-Mercedes MP4-20, die dominierenden Fahrzeuge der ersten Saisonhälfte, mussten sich im Einzelzeitfahren Michael Schumacher beugen. Der Grund: Der Deutsche hatte mit einem extrem leicht betankten Auto gepokert. Dieselbe Idee allerdings verfolgten BAR-Honda und Jenson Button. Der Brite setzte seinen Gewichtsbonus optimal um, holte sich die zweite Pole Position seiner Karriere und sicherte Michelin auch in Kanada wieder die Trainingsbestzeit.

    Die „leichten Jungs“ aus der ersten Reihe spekulierten also darauf, das Rennen von der Spitze bestimmen zu können. Einen völlig anderen Plan aber verfolgten die Blitzstarter von Renault: Noch vor der ersten Kurve zogen sie in der Reihenfolge Fisichella vor Alonso vorbei und in der Folge auch davon. Als ihre leichteren Verfolger Button und Michael Schumacher bereits ab Runde 15 Benzin nachfassen mussten, war klar: Als einzige ernsthafte Renault-Konkurrenten blieben die beiden McLaren-Piloten, die sich auf derselben Tankstrategie wie das gelb-blaue Duo befanden. Mehr noch: Ab Runde 20 lieferten Montoya und Räikkönen eine schnellste Rennrunde nach der anderen. Da das Führungsquartett jedoch auch nach dem fast parallel absolvierten Tankstopp-Reigen unverändert seine Bahnen zog, deutete viel darauf hin, dass die kanadischen Fans hier bereits die Parade des endgültigen Zieleinlaufs sahen.

    Es kam völlig anders: In Runde 32 wurde Giancarlo Fisichella dramatisch langsamer. „Hydraulikdefekt“ funkte ihm der Kommandostand ins Cockpit. Für den schnellen Italiener war damit klar, dass er seinen Renault R25 in der Box abstellen musste. Nur sechs Runden später konnten die Renault F1-Mechaniker dann zusammenpacken: Fernando Alonso hatte die Mauer ausgangs Turn 4 touchiert konnte mit seinem waidwunden Boliden nur noch in die Box zurückhumpeln.

    Montoya übernahm die Führung - doch auch ihm sollte sie kein Glück bringen. Jenson Button rutschte gegen die berühmte Mauer ausgangs der Schikane vor Start und Ziel. Sein BAR trudelte auf der Zielgeraden aus, so dass die Rennleitung das Safety Car auf den Kurs schicken musste, bis der havarierte Bolide geborgen war. Die meisten Fahrer nutzten die Gelegenheit, um ihre nächsten Tankstopps einzulegen. Während Räikkönen dabei die Führung eroberte, erlaubte sich Montoya einen folgenschweren Faux-Pas. Der Kolumbianer verließ trotz roter Ampel die Boxengasse und erhielt von der Rennleitung die Schwarze Flagge. Der dritte Führende war out und der Weg frei für Räikkönen. „Ich habe hier das gewonnen, was ich am Nürburgring verloren hatte“ gab sich der Finne zufrieden. „Für mich beginnt der Kampf um den Titel jetzt von vorn.“

    Hinter dem „Iceman“ lief das Ferrari-Duo Michael Schumacher und Rubens Barrichello ein. Der aus der Boxengasse gestartete Brasilianer profitierte neben der Safety Car-Phase auch von der hohen Ausfallquote. Die bereicherte gegen Rennende auch noch der bis dahin drittplatzierte Jarno Trulli. Der Toyota-Michelin-Pilot befand sich auf dem Weg zu einem weiteren Podestplatz, als ihm beim Anbremsen der letzten Schikane wenige Runden vor dem Rennende die vordere rechte Bremsscheibe kollabierte.

    Mehr Freude mit dem Rennausgang hatte Michelin-Partner Sauber-Petronas. „Das ganze Rennen hindurch funktionierte das Auto so konstant, dass ich gut angreifen konnte“, rapportierte der Viertplazierte Felipe Massa. „Aber durch das Duell mit Mark Weber waren die letzten 15 Runden die härtesten meiner Kariere.“ Der angesprochene Wiliams-BMW-Pilot war mit Platz fünf durchaus einverstanden: „Als das Safety-Car auf die Strecke ging, war es problematisch, die Reifentemperatur hoch genug zu halten. Wir haben aus einem schwierigen Wochenende noch etwas herausgeholt - vier Punkte und für mich einen guten Startplatz für das Qualifying in Indy.“

    Trotz des Ausfalls führt Michelin-Partner Fernando Alonso weiter die Fahrerwertung an. Er liegt mit 59 Punkten noch immer klar vor Räikkönen mit 37. Etwas knapper sieht es in der Konstrukteurs-Wertung aus, wo das Renault F1-Team nur noch 13 Zähler vor McLaren liegt. Partner von Michelin belegen momentan die ersten vier Plätze in der Fahrer- und der Konstrukteurs-Wertung.

    Statistisches
    Großer Preis von Kanada, Circuit Gilles Villeneuve, Montreal (CDN),
    8. Lauf zur FIA-Formel 1-Weltmeisterschaft 2005 (12. Juni 2005);
    Renndistanz: 70 Runden à 4,361 km = 305,270 km.



    G1 GP Kanada - Ergebnisse - Meldungsübersicht - Strecke

    F1 GP Europa 2005 - Ergebnisse - Meldungsübersicht - Strecke
    F1 GP Monaco 2005 - Ergebnisse - Meldungsübersicht - Strecke
    F1 GP Spanien 2005 - Ergebnisse - Meldungsübersicht - Strecke
    F1 GP San Marino 2005 - Ergebnisse - Meldungsübersicht - Strecke
    F1 GP Bahrain 2005 - Ergebnisse - Meldungsübersicht - Strecke
    F1 GP Malaysia 2005 - Ergebnisse - Meldungsübersicht - Strecke
    AÜbersicht aller Rennstrecken


     
    Werbung
    HERZOGMOTORSPORT.COM

    zu diesem Thema:
    · F1 Rennstrecken
    · F1 DvD´s
    · Thema: Formel 1

    meistgelesen: Formel 1:
    West McLaren Mercedes - GRAND PRIX VON MALAYSIA


    Einstellungen

     Druck-Version  Druck-Version

     Diesen Artikel an einen Freund senden  Diesen Artikel an einen Freund senden


      
    Event-Tip
    Rallycross EM Greinbach 2012

    Werbung

    Werbung

    Suche: Autosport & Web
    Google

    Vorteile für User



    -- --- IMPRESSUM --- KONTAKT ---

    © 1998 - 2011 Agentur Autosport.at
    Free counter and web stats Web site engine's code is Copyright © 2003 by PHP-Nuke. All Rights Reserved. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.
    Erstellung der Seite: 0.095 Sekunden