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    Nachrichten: Stuntriding-Profi Chris Pfeiffer siegt bei den German Open
    Geschrieben am Sunday, 13.June 2010 um 08:26:27 CEST
    Thema: weitere News
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    • Bei den German Open im Stuntriding am Hockenheimring am vergangenen Wochenende holte Chris Pfeiffer (GER) mit seiner BMW F 800 R wie schon im Vorjahr den Siegerpokal ins bayerische Halblech.




    Bei den German Open im Stuntriding am Hockenheimring am vergangenen Wochenende holte Chris Pfeiffer (GER) mit seiner BMW F 800 R wie schon im Vorjahr den Siegerpokal ins bayerische Halblech.

    Chris Pfeiffer Stuntriding

    „Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg, denn es waren viele der weltbesten Fahrer am Start, es wurden extrem schwierige neue Tricks gefahren, und das Finale war wie immer ein Nervenkrimi“, sagte Pfeiffer.

    Am Samstag fanden auf einer 30 mal 80 Meter großen Fläche die Qualifikationsläufe statt. Die acht Besten der 41 Fahrer qualifizierten sich für das Finale auf der Start- und Zielgerade am Sonntag. Das Ergebnis der Quali legte auch die Startreihenfolge im Finale fest. Als Führender aus der Quali durfte Pfeiffer im ersten Finallauf als Letzter starten.

    Nachdem Pasierbek, Desbonnet und Sagnier ein hohes Niveau vorgelegt hatten, war klar, dass Pfeiffer auf Risiko fahren musste, um zu gewinnen. Er baute seinen neusten Trick – den 180 brake slide roll back - in seinen Lauf mit ein, obwohl er ihn noch nicht hundertprozentig sicher beherrscht. Aber der Trick funktionierte, und zwar „to no hands circle wheelie“. Pfeiffer erklärten zufrieden: „Das hat mich mal richtig aufgebaut, und der Rest meines Laufs ging mir dann entsprechend locker von der Hand, fast ohne Fehler. Damit war ich nach dem ersten Finallauf in Führung und logischerweise qualifiziert fürs Superfinale der besten Vier, zusammen mit Rafal Pasierbek, Sebastien Desbonnet und Thomas Sagnier.“

    Die Fahrzeit betrug wiederum viereinhalb Minuten - genug, um sehr viele Tricks zu zeigen, aber auch, um viele Fehler zu machen. Letzteres wollte Pfeiffer natürlich vermeiden.

    „Mein zweiter Lauf war nicht der schwierigste unter uns vier „Superfinalisten“, würde ich sagen, aber er war fast fehlerfrei, stylish und sehr flüssig. Und damit konnte ich wiederum die höchste Bewertung erzielen und den Wettbewerb klar gewinnen“, sagte der alte und neue Champ.

    Stuntriding German Open
    1. Chris Pfeiffer, Germany, 56,0
    2. Sebastien Desbonnet, France, 50,0
    2. Rafal Pasierbeck, Poland, 49,5
    4. Thomas Sagnier, France, 46,0
    5. Martin Kratky, Czech Republic

    Neben der German Open fand am Sonntagvormittag auch noch die Deutsche Meisterschaft statt, die in einem Lauf ausgetragen wurde. Auch hier siegte Chris Pfeiffer.

    Stuntriding Deutsche Meisterschaft
    1. Chris Pfeiffer, 27,0
    2. Bastian Buchan, 20,0
    3. Andreas Halcour, 19,5
    4. Stephan Günther, 19,0
    5. Arjan de-Graaf, 16,5

    Foto: Magda Zmija


     
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