Nach dem man bereits den Saisonauftakt der Classic Trophy in Hockenheim für sich entscheiden konnte, bleibt das Team Roock weiter auf der Erfolgsspur. Bei besten Bedingungen war man auf der Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps nicht zu schlagen und gewann souverän das 500km Rennen der Classic Trophy im Porsche 911 ST.

Michael Roock & Hubert Haupt: 2. Saisonsieg im Porsche 911 ST
Nach 60 absolvierten Runden verwiesen Michael Roock (Leverkusen) und Hubert Haupt (München) den Porsche 914-6 mit Claudia Hürtgen und Siegfried Lapawa am Volant auf den zweiten Platz. „Es hat einen Riesenspaß gemacht, wir hatten überhaupt keine Probleme, der Fight mit dem Chevron oder auch dem Mustang war einfach nur toll…“, so ein sichtlich zufriedener Hubert Haupt, der als Startfahrer mit besonnener Taktik die Grundlage für den Erfolg legte. Mit einem kleinen Engländer, dem Lotus Elan S komplettierten Wulf Goetze (Köln) und Wolfgang Kirsten (Leverkusen) das Podium und gewannen die 1600er Klasse.
In der 2 Liter Klasse waren die MG B Treter unter sich. Das britische Trio Mark Ashworth, Mark Entwisle und Mark Brutton siegte vor ihren Landsleuten Keith Richard Page und Ian Patterson. Als Solist erfolgreich war Klaus Backes im NSU TT, der die 1600er Klasse bis 1971 souverän vor der Escort-Mannschaft Günter Henseleit und Karl-Georg Stromberg für sich entschied.
Neun Teilnehmer auf drei Marken verteilt, so die Zusammenfassung der 2 Liter
Klasse, die die Gesamtzweiten Claudia Hürtgen und Siegfried Lapawa vorne sah.
Der schnellste Alfa aus dem Haus Niestrath war in Spa nicht die Nummer 1 vom Teameigner, Wolfang Schmidt und Lothar Wilms kamen als Zweite im Alfa Romeo
GTAM vor Markus Niestrath und Christian Jacobsen ins Ziel. Im schnellsten
BMW 2002ti querten dahinter Vermast / Hoffmann als Vierte die Ziellinie.
Bei den 65ern über 2500ccm war die Volvo Besatzung Jaakko Pikkarainen und Thomas Ruck mit viel Spaß unterwegs, meist quer trieben sie das Schwedenmobil, den Volvo P 122 S zum Klassensieg über den Kurs.
„Mit dem Porsche klappt es wieder...“, so ein schmunzelnder Frank Strothe, der in Hockenheim den Alfa nach wenigen Runden stehen lassen musste. In Spa kam er zu einem zweiten Platz in der Klassen über 2000ccm vor Bellinger / Keith, die im Morgan Plus 8 nur 8.463 Rückstand hatten.
Die Sportwagenwertung entschieden Harald Schmeyer und Peter Hug im Lola T492 vor Wolfram Seehaus (Stuttgart) im Chevron B8 für sich.
Im Rahmen des Eifelrennens geht es nun für die Klassiker Mitte Juni erstmals in die grüne Hölle des Nürburgrings.