Thomas Conrad aus Dettenhausen hat beim 4.Rennwochenende der INTERSERIE in Hockenheim erneut zugeschlagen. Lauf 1 entschied er souverän vor seinen Teamkollegen Dr. Thomas Keller ,der sich 11,996 Sekunden hinter Conrad im Ziel sah. Beide Formel Renault-Piloten spulten schulgemäß ihre Runden ab. Urs Maier aus der Schweiz erkämpfte Rang drei vor Hartmut Bertsch. Der Pilot von Conrad Racing Sport hängte sich an Maier dran. Seine Überholversuche blieben allerdings ohne Erfolg. Auf Platz fünf landete PRC-Pilot Gregor Fischer vor Marcel Berndt (PRC Opel). Peter Randlshofer schied in Runde fünf mit Öldruckproblemen an seinem Dallara Nissan vorzeitig aus.

Hartmut Bertsch gut beschirmt
Auch im zweiten Rennen ließ sich Thomas Conrad die Butter nicht vom Brot nehmen. Er siegte ohne Konkurrenz vor PRC-Pilot Gregor Fischer und Urs Maier in seinem Formel Renault. Pech dagegen hatte Conrad´s Teamkollege Dr. Thomas Keller. Er büßte bereits in Runde 1 nach einem Crash mit dem italienischen Formel Renault-Piloten Antonio Pellegrino
den Frontflügel ein. Damit war das Rennen gelaufen. Peter Randlshofer ereilte nochmals das Technikpech. In Runde vier stellte er seinen Dallara Nissan ab.
Ergebnis AvD INTERSERIE Sprint Challenge
1.Lauf
1.CONRAD THOMAS / GER Tatuus Renault
2.Dr.KELLER THOMAS / GER Tatuus Renault
3.MAIER URS / SUI Tatuus Renault
4.BERTSCH HARTMUT / GER Tatuus Renault
5.FISCHER GREGOR / SUI PRC BMW
6.BERNDT MARCEL / GER PRC Opel
2.Lauf
1.CONRAD THOMAS / GER Tatuus Renault
2.FISCHER GREGOR / SUI PRC Opel
3.MAIER URS / SUI Tatuus Renault
4.BERTSCH HARTMUT / GER Tatuus Renault
5.BERNDT MARCEL / GER PRC Opel
Austria Formel 3 Cup - Hockenheim
Philippe Chuard verkürzt Rückstand
Philippe Chuard hat sich in Hockenheim im Austria Formel 3 Cup eindrucksvoll zurück gemeldet. Mit einem Doppelsieg verkürzte er den Rückstand auf Florian Schnitzenbaumer um 2 Zähler Der Schweizer Dallara Opel-Pilot ging nach dem Start in der Gluthitze im Badischen sofort in Führung und gab diese bis ins Ziel der 16 Rundenjagd nicht mehr ab. Bis zur Halbzeit des Rennens war Florian Schnitzenbaumer ebenbürtig. Der Pilot aus dem Team von Franz Wöss Racing setzte sich zweimal neben Chuard, doch vorbei kam er nicht. “Die letzten Runden habe ich etwas vorsichtiger angehen lassen“, so Schnitzenbaumer. Auf Platz drei setzte sich Marcel Tobler aus der Schweiz fest. “Ich musste mein Rennen allein fahren. Die Spitze war schon weg und Verfolger Christian Zeller war eigentlich kein Konkurrent für mich“, sagte Tobler nach dem Zieleinlauf. Zeller verpasste dieses mal das Podium. Über 40 Sekunden Rücktstand hatte Zeller auf Tobler. Das hatte sich der erfahrene Formel 3 Pilot ganz anders vorgestellt. Daniel Roider blieb auf Rang fünf hängen. Wolfgang Faul wurde sechster im Austria Formel 3 Cup.

Thomas Conrad
Das gleiche Spiel zeigte sich auch in Lauf 2. Chuard übernahm die Führung und hielt seine Konkurrenten abermals in Schach. Florian Schnitzenbaumer hielt den Kontakt zum Vordermann die ersten Runden auf Augenhöhe. Doch Chuard vergrößerte seinen Vorsprung bis ins Ziel auf 18,971 Sekunden. Marcel Tobler kam an Schnitzenbaumer bis auf sechs Sekunden heran. Der Endspurt des Schweizers war nicht von Erfolg gekrönt, es blieb bei Rang drei. Sylvain Warnecke und Wolfgang Faul mussten im zweiten Head vorzeitig die Segel strecken.
Beide Rennen zum Austria Formel Renault Cup entschied Rückkehrer Kai Boller für sich. In Lauf 1 verlor Mitfavorit Antonio Pellegrino nach einem Crash das rechte vordere Rad und blieb in Runde vier in der Spitzkehre stehen. Dafür mischte in Hockenheim Frank Seemann in der Spitze kräftig mit. Der Pechvogel von Most und der Lausitz fuhr sein Rennen endlich nach Hause und holte Platz zwei vor einem überraschend starken Marek Kilsa aus Estland. Remi Kirchdörffer verpasste um zwei Sekunden das Podium und musste in Hockenheim mit Platz vier Vorlieb nehmen. Manuel Amweg touchierte Gregor Fischer mit seinem PRC. Für den Schweizer Formel-Piloten blieb der Weg nach vorn verbaut.

Startphase Hockenheim-Chuard (Nr.15) neben Schnitzenbaumer
Im 2.Lauf musste sich Kai Boller gegen Franck Seemann mächtig strecken. Der Franzose versuchte alles, um an Boller dran zu bleiben. Das am Ende 2,410 Sekunden fehlten war mehr als ärgerlich. Diesen ersparte sich Remi Kirchdörffer aus Frankreich. Er fuhr wie entfesselt vor seinem Teamkollegen Remy Striebig und hatte im Ziel 1 Sekunde Vorsprung. Die Freude über den dritten Podestrang war riesengroß. Nichts zu lachen hatte erneut Antonio Pellegrino. Er kollidierte in Runde 1 mit Dr. Thomas Keller und blieb in Hockenheim ohne Punkte. Zudem büßte der Italiener die Tabellenführung ein. Manuel Amweg konnte im zweiten Lauf durchatmen. Mit Platz fünf platzierte sich der Schweizer in Richtung Podium. Marek Kiisa schied in Runde 13 aus.
Ergebnis Austria Formel 3 Cup
1.Lauf
1.CHUARD PHILIPPE / SUI Dallara Opel
2.SCHNITZBAUMER FLORIAN / GER Dallara Opel
3.TOBLER MARCEL / SUI Dallara Opel
4.ZELLER CHRISTIAN / GER Dallara Opel
5.ROIDER DANIEL / SUI Dallara Opel
6.FAUL WOLFGANG / GER Dallara Opel
2.Lauf
1.CHUARD PHILIPPE / SUI Dallara Opel
2.SCHNITZENBAUMER FLORIAN / GER Dallara Opel
3.TOBLER MARCEL / SUI Dallara Opel
4.ROIDER DANIEL / SUI Dallara Opel
Austria Formel Renault Cup
1.Lauf
1.BOLLER KAI / GER
2.SEEMANN FRANCK / FRA
3.KILSA MAREK / EST
4.KIRCHDÖRFFER REMI / FRA
5.STRIEBIG GREGORY / FRA
6.STRIEBIG REMY / FRA
2.Lauf
1.BOLLER KAI / GER
2.SEEMANN FRANCK / FRA
3.KIRCHDÖRFFER REMI / FRA
4.STRIEBIG REMY / FRA
5.AMWEG MANUEL / SUI
Text & Fotos: Rolf Schindler