Die Feinheiten des Vorbilds sind detailreich nachgebildet. Dazu gehören die markentypische Scheinwerfergestaltung, die durchbrochene Gestaltung des Kühlergrills und der ansatzweise nachgebildte V10-Motor unter der Heckscheibe. Die Bedruckung ist tadellos und bis ins Kleinste wiedergegeben. Der Carrera-R8 ist mit Xenon-Scheinwerfern und Rücklicht ausgestattet. Das Frontlicht schimmert innen im Übergang von der Motorhaube zum Cockpit etwas durch, ist ansonsten aber gut gegen die Karosserie abgeschirmt.

Audi R8 LMS Phoenix Racing von Carrera.
Foto: Auto-Medienportal.Net
Während andere Hersteller den Einbau eines Digital-Chips in ein Analog-Modell ermöglichen, geht Carrera den umgekehrten Weg: Die Digital-Fahrzeuge können auch auf der anlogen Bahn eingesetzt werden – ein kleiner Schalter im Wagenboden macht’s möglich.
Der Audi R 8 überrascht. Die Magnetabstimmung ist nicht so stark wie üblich und erlaubt im Auslieferungszustand sogar Drifts, die allerdings kaum kontrollierbar sind. Das ändert sich nach Entfernen der hinteren Hafthilfe. Allerdings ist die Demontage etwas umständlich, denn Achse und Motor müssen herausgenommen werden. Die Plastikhalterung der Hafthilfe lässt sich dabei am besten mit einer Stecknadel aushaken. Einfacher ist die Sache bei dem mittig positionierten Magneten, der mit einer Schraube fixiert ist. Sind beide künstlichen Fahrhilfen nicht an Bord, ergibt sich der harmonischste Fahrauftritt des Audi. Abstriche müssen dann bei der Topspeed gemacht werden. Und auch der Grip der Hinterräder lässt dann etwas zu wünschen übrig. Andere Reifen oder etwas Bleibeschwerung dürften hier jedoch schnell und erfolgreich Abhilfe schaffen.

Audi R8 LMS Phoenix Racing von Carrera.
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Mit dem Audi R8 LMS ist Carrera ein Auto gelungen, das mit seiner ausgewogenen Magnetbestückung als Anfängerfahrzeug ebenso überzeugt wie als Basis für den Profieinsatz. Angenehm fällt auch das leise Fahrgeräusch der Miniatur auf. (ampnet/jri)