Klassik: When Motor Racing was bloody dangerous: Ein Bildband nie gemachter Rennsportfotos
 

Sehen, was niemand zuvor sah

Egal wie lange Jemand schon Motorsport-Liebhaber ist, und auch unabhängig davon wie sehr man sich dafür interessiert: Gewisse Momente, Anekdoten und Tragödien waren bisher lediglich aus Berichten, Büchern und Erzählungen bekannt.

Es gab ja einmal eine Zeit in welcher das Medium Film noch nicht wirklich den Motorsport entdeckt hatte, und Fotografen an einem Rennwochenende höchstens ein paar Dutzend Aufnahmen einfangen konnten. Und deswegen dürfen Petrolheads den zwei Tschechen Jan Rambousek und Petr Milerski jetzt sehr dankbar sein. Sie haben sich darauf spezialisiert Rennsportfotos mit Hilfe der heutigen Computer-Technik entstehen zu lassen. Rennsportfotos aus einer Zeit als Motorsport verdammt blutig war....

 

Dieser prächtige Bildband zeigt dabei nicht nur die "fertigen" Produkte, sondern dokumentiert auch deren Entstehungs-Geschichte. An deren Anfang steht dabei immer erst ein aktuelles Foto zb. von einem Audi R8 aus dem dann in moantelanger Arbeit mit Hilfe von viel PC-Power ein Auto-Union wird.When Motor Racing Was Bloody Dangerous<br>Verlag Delius Klasing<br>Foto: Jan Rambousek & Petr MilerskiWhen Motor Racing Was Bloody Dangerous
Verlag Delius Klasing
Foto: Jan Rambousek & Petr Milerski


In der großen, gefährlichen Zeit des Rennsports waren die Autos schon technische Meisterwerke. Sie forderten Fahrer und Mechaniker gleichermaßen, das Publikum liebte ihre grollenden Motoren und ihre schaurige Schönheit. Es gab aber nicht wie heute Filmkameras, mit denen jeder Streckenabschnitt überwacht wurde, mit denen in den Boxen aufgezeichnet wurde, wer wann welche Arbeiten ausführt.

Und ebenso wenig saß an jeder Ecke ein Fotograf, der lückenlos das Renngeschehen auf Zelluloid bannte. Von so vielen legendären Rennszenen gibt es deshalb keine Fotos – bis jetzt

Von so vielen legendären Rennszenen gibt es keine Fotos – und doch wären viele Rennsportfans gern dabei gewesen, würden sich ein Bild davon machen können. In Zeiten, als zum Beispiel Elisabeth Junek 1928 mit ihrem Bugatti bei der Targa Florio fuhr, liebte das Publikum die grollenden Motoren und die schaurige Schönheit der Rennautos. Zeugnisse dieser Zeit gibt es jedoch kaum. Der nun vorliegende Bildband ändert das jetzt.

Die Künstler von Unique & Limited aus Tschechien haben mit unfassbarem Aufwand und in absolut detailtreuer Akribie computerunterstützt Fotos erstellt, die aussehen, als wären sie vor vielen Jahren an den Rennstrecken dieser Welt tatsächlich aufgenommen worden. Dazu recherchierten sie im Vorfeld alle Fakten, erstellten selbst Modelle und Requisiten, machten am Ort des abzubildenden historischen Geschehens echte Fotos mit Statisten und führten schließlich alle Einzelteile am Computer zusammen.

So entstanden Kunstwerke, die reale Rennsportszenen so abbilden, als wäre ein Fotograf damals live dabei gewesen, als Rosemeyer gegen Caracciola oder Hunt gegen Lauda um den Sieg fuhren. Genial und wunderschön – wie auch die erläuternden Texte, die Motorjournalist Bart Lenaerts unterhaltsam und historisch korrekt dazu verfasst hat.

Bezugsquellen:
Dieses Buch erhalten Sie bei Delius Klasing und bei Amazon.

 

 


Titel:      When Motor Racing was bloody dangerous: Ein Bildband nie gemachter Rennsportfotos
Kategorien:      Klassik
Autor:      Bart Lenaerts
ISBN-10(13):      9783667109187
Verlag:      Delius Klasing
Publikationsdatum:      14-12-2016
Seitenanzahl:      252
Sprache:      Deutsch
Preis:      EUR 59.90

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