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Annette Meeuvissen erlag am Sonntag nach knapp einjähriger Krankheit im Alter von 42 Jahren einem Krebsleiden. Nach dem Ende ihrer Motorsportkarriere in der Deutschen Tourenwagen Trophäe im Jahr 1992 verwirklichte Annette Meeuvissen ihren Traum und eröffnete im afrikanischen Namibia eine Farm für heimatlose und verletzte Tiere. 1995 kehrte sie nach Deutschland zurück und arbeitete von 1996 bis 2002 als Flugbegleiterin. Meeuvissen plante in naher Zukunft einen privaten Kindergarten zu eröffnen, musste die Ausbildung hierzu jedoch aufgrund ihres Krebsleidens abbrechen. Sie hinterlässt ihren fünfjährigen Sohn Max.

In den Jahren 1988 bis 1991 ging Annette Meeuvissen in der DTM für BMW an den Start. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie 1990 im BMW M3 des Zakspeed-Teams auf der Avus in Berlin mit Platz elf. Zuvor hatte sie sich 1982 als Siegerin des Ford Fiesta Ladies Cup in den Motorsport-Geschichtsbüchern verewigt. Nach einem Sieg beim Auftaktrennen in Wunstorf entschied Meeuvissen nach sechs Rennen auch die Meisterschaft für sich.

Weitere Erfolge erzielte die gebürtige Düsseldorferin, zusammen mit der Österreicherin Mercedes Stermitz, im BMW M3 des Schnitzer Teams 1987: Beim Lauf zur Tourenwagen Weltmeisterschaft im australischen Calder führ das Damen-Duo genauso auf den siebten Gesamtrang wie im Rahmen der Europameisterschaft auf dem Österreichring in Zeltweg.



Quelle: DTM

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