Fernando Alonso und Valtteri BottasFernando Alonso und Valtteri Bottas Gäste des ÖAMTC um die FIA-Kampagne #3500LIVES zu präsentieren.


Weltweit sterben täglich 3.500 Menschen im Straßenverkehr. Die FIA-Kampagne #3500LIVES soll Bewusstsein schaffen, dass Verkehrssicherheit jeden Einzelnen betrifft. Zum Start in Österreich holte der ÖAMTC Fernando Alonso und Valtteri Bottas nach Wien. Als Botschafter für Verkehrssicherheit präsentierten die Formel 1-Fahrer gemeinsam mit ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold und Werner Kraus (ÖAMTC-Ehrenpräsident, Trustée der FIA-Foundation) die Kampagne im Rahmen einer Pressekonferenz. In einer kurzen Video-Botschaft rief FIA-Präsident Jean Todt zu gemeinsamen Anstrengungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf. Fernando Alonso und Valtteri Bottas als Botschafter für Verkehrssicherheit in Wien

"Auf den Straßen der Welt werden jeden Tag 500 Kinder in Verkehrsunfällen getötet, unter den 15- bis 29-Jährigen sind Straßenverkehrsunfälle die Todesursache Nummer 1– diese Zahlen machen betroffen. In einer globalen, vernetzten Welt müssen wir das Problem gemeinsam angehen", bekräftigte Werner Kraus, der sich seit Jahrzehnten mit der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) für weltweite Verkehrssicherheit einsetzt. Die Statistik zeigt, dass auch in Österreich in punkto Verkehrssicherheit noch genug zu tun ist. "Pro Woche verunglücken acht Menschen auf Österreichs Straßen tödlich, 2016 wurden täglich acht Kinder im Straßenverkehr verletzt. Das ist ein Handlungsauftrag, die neue Kampagne #3500LIVES eine wichtige Maßnahme. Ich freue mich, dass wir mit Fernando Alonso und Valtteri Bottas so prominente Botschafter hier haben, die die Kampagne mittragen", erklärte ÖAMTC-Direktor Schmerold.

Die beiden Motorsportler nutzten ihre Vorbildfunktion, um Menschen für Verkehrssicherheit zu sensibilisieren. "Man muss konzentriert sein und Ablenkung vermeiden. Das gilt für den Motosport, aber auch für den Straßenverkehr. Ich freue mich, wenn ich mit meinem Engagement mithelfen kann, dass weniger Unfälle passieren. Denn was gibt es wichtigeres im Leben als gesund zu sein?" erklärte Valtteri Bottas. Fernando Alonso ist eines der "Gesichter" der Kampagne und appelliert für die Verwendung des Gurts. "Sicherheitssysteme können Unfälle verhindern und Verletzungen minimieren. Der Sicherheitsgurt kann den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten", betonte der zweifache F1-Weltmeister. 

Kampagnensujets machen auf Unfallursachen aufmerksam
Die vier Sujets der Kampagne #3500LIVES – "Immer mit Gurt", "Don't text and drive", "Immer mit Kindersitz" und "Kein Alkohol am Steuer" – werden in den kommenden zwei Wochen in Österreich zu sehen sein. Sie machen auf unterschätzte Gefahren aufmerksam bzw. rufen zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr auf. "Im Jahr 2016 war Unachtsamkeit/Ablenkung mit 29 Prozent (101 tödliche Unfälle) Unfallursache Nummer 1 in Österreich. Bei 2.361 Alkoholunfällen verunglückten 3.077 Personen - 3.055 wurden verletzt, 22 getötet. Und rund ein Drittel aller im Jahr 2016 im Pkw getöteten Insassen hatte keinen Sicherheitsgurt angelegt", so Schmerold.


ÖAMTC-Engagement für sichere Straßen
Die aktuelle Kampagne #3500LIVES ist eine von vielen Maßnahmen, die der ÖAMTC im Bereich Verkehrssicherheit setzt. Bereits seit Jahrzehnten trägt der Club mit seinen Verkehrssicherheitsprogrammen – wie z. B. "Hallo Auto", an dem schon über eine Million Kinder teilgenommen hat – zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr bei (www.oeamtc.at/verkehrssicherheit). Die ÖAMTC-Unfallforschung zielt auf die Erkennung und Beseitigung von Unfall- und Gefahrenpunkten sowie die Verbesserung der Fahrzeugsicherheit ab. Mit Eurotest-Serien wie dem Tunneltest und dem Baustellentest, dem EuroRAP (European Road Assessment Programme) und den Euro NCAP-Crashtests (European New Car Assessment Programme) hat der ÖAMTC gemeinsam mit seinen Partnern die Straßensicherheit in ganz Europa systematisch bewertet und in der Folge entscheidend verbessert.

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