• Neuer Aussteller- und Besucherrekord setzt Meilenstein in der Wiener Messegeschichte

- Rund 153.300 Besucher auf Österreichs mit Abstand größter Autoshow und Ferien-Messe
- Insgesamt mehr als 900 Aussteller präsentierten ihre Angebote und Neuheiten aus Auto- und Tourismusbereich
- Zahlreiche Europa- und Österreichpremieren unter den 400 Neuwagenmodellen bei der "Vienna Autoshow"

Das Messe-Duo "Vienna Autoshow" (Anm.: findet seit 2006 alle zwei Jahre statt) und "Ferien-Messe Wien" endete mit einer neuen Rekordbilanz und setzte damit einen neuen Meilenstein in der neuen Wiener Messegeschichte. Insgesamt, so vermeldete Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien nach Messeschluss, wurden während der vier publikumsoffenen Messetage sowie des Previewtages exakt 153.320 Besucher registriert. Mehr als 4.000 Fachbesucher und 300 Medienvertreter nutzten den der Messe vorangegangenen Previewtag der "Vienna Autoshow" am Mittwoch, 16. Jänner.

Bei der "Vienna Autoshow" wurden in den Hallen C und D der Messe Wien von 29 Importeuren 46 Marken mit rund 400 Neuwagen vorgestellt. Darunter befanden sich über 30 Österreich- sowie mehrere Europapremieren. In einem Teil der Halle B war der autoaffine Bereich der "Vienna Autoshow", „Alles rund ums Auto“ untergebracht.

„Das ist das beste Ergebnis, das es in Wien im neuen Messezeitalter je gegeben hat“, kommentiert Direktor Johann Jungreithmair, CEO von Reed Exhibitions Messe Wien, den großen Erfolg: „Die beiden Themen passen perfekt zusammen, die Synergien kommen voll zum Tragen.“ Die für unterschiedlich konzipierte Messethemen hervorragend geeignete Halleninfrastruktur lobt DI Matthias Limbeck, der für die "Vienna Autoshow" themenverantwortlicher Geschäftsführer von Reed Exhibitions Messe Wien. „Denn zusätzlich zu den Messehallen war der Kongressbereich in das Messegeschehen mit einbezogen. Hier fanden sowohl die Tagungen der Automobilimporteure als auch im Rahmen des Fachprogrammes der "Ferien-Messe Wien" das Reisekino und Vorträge statt.“

„Grün“ als roter Faden
Die Steigerungen der Energiepreise und die derzeit laufenden Klimaschutzdiskussionen ließen es erahnen. Ökologieaspekte standen bei beiden Messen im Vordergrund. Alternative Antriebstechniken standen heuer im Vordergrund der "Vienna Autoshow". Bei der "Ferien-Messe Wien" waren verstärkt Tendenzen zu ökologisch nachhaltigem Tourismus zu sehen.

Jeder dritte Besucher ein potenzieller Neuwagenkäufer
Bei der "Vienna Autoshow 2008" galt das Interesse der Besucher laut unabhängiger Besucherumfrage in erster Linie den Neuwagen (84 %), gefolgt vom Bereich Autozubehör/Tuning (33 %). An alternativen Antriebsformen wie z.B. Hybrid zeigte sich jeder vierte Besucher der "Vienna Autoshow" interessiert. „Das große Interesse an den umweltfreundlichen Antriebsformen spornt uns an, diesen Bereich weiter zu forcieren“, erklärt dazu Messeleiter Ing. Andreas Wetzer. Die absatzfördernde Impulsfunktion der "Vienna Autoshow" unterstreicht ein anderes Umfrageresultat: Jeder dritte befragte Messebesucher gab an, heuer ein Auto kaufen zu wollen. Laut Umfrage gibt es in jedem zweiten Haushalt zwei bis drei Autos. Auch dieser Trend ist unübersehbar: Die "Vienna Autoshow" ist mit Sicherheit keine Männerdomäne mehr, denn gut ein Viertel der Messebesucher war weiblich.

Wirtschaftsfaktor automotiver Sektor
Insgesamt wurde in der österreichischen Fahrzeugindustrie 2007 ein Produktionswert von rund 13 Milliarden Euro erwirtschaftet, wovon 87 Prozent exportiert wurden. Die Fahrzeugindustrie war somit 2007 einer der exportintensivsten Branchen. „Dazu kommt der Umsatz von Kfz-Handel und Reparatur, der 17 Milliarden Euro ausmacht“, so KommR Peter Leißing, Sprecher der Österreichischen Automobilimporteure. Im Bereich der Arbeitsplatzsicherung kann sich die Automobilindustrie in Österreich ebenfalls sehen lassen: „Mehr als 35.000 Personen sind direkt in der Fahrzeugindustrie beschäftigt. Im Automobilhandel und seinen Werkstätten sind rund 70.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Zählt man den gesamten automotiven Bereich dazu, kommt man auf zirka 180.000 Beschäftigte. Rund ums Automobil hängen in Österreich von der Produktion über Handel, Reparatur, Frächter, Tankstellen und Taxis cirka 370.000 Arbeitsplätze ab“, so Peter Leißing.

„Aus unserer Sicht war die Messe ein voller Erfolg“, bestätigt auch Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure in der Vereinigung österreichischer Industrieller. „Alle Importeure haben sich sehr zufrieden gezeigt mit dem überaus großen Interesse der Besucher. Die "Vienna Autoshow" hat sich wieder als ein wichtiger Impuls zu Beginn des Jahres für den Neuwagenkauf erwiesen. Wir freuen uns schon auf die nächste "Vienna Autoshow" Ausgabe.“

U-Bahn-Eröffnung im Mai bietet neue Optionen
Das Messe-Duo "Vienna Autoshow" und "Ferien Messe Wien" zählt zu den publikumsstärksten Events der Messe Wien. Das bedeutet auch für die bestehende Verkehrsinfrastruktur eine große Herausforderung. Messe-Chef Direktor Johann Jungreithmair sieht deshalb der Eröffnung der Verlängerung der U-Bahnlinie U2 am 10. Mai dieses Jahres mit großen Erwartungen entgegen. Die Messe Wien wird hinkünftig über zwei U-Bahn-Stationen erreichbar sein: „Messe/Prater und Krieau“: „Damit beginnt für die Messe Wien auch aus dieser verkehrstechnischen Sicht eine neue Ära. Es wird dann für die Wienerinnen und Wiener sowie die Besucher aus den Bundesländern noch viel attraktiver sein, für die Fahrt zur Messe das Auto stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu wählen.“

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