• Stehaufmännchen Georg Berlandy dominiert in der Eifel!

„Ich glaube, die Saison ist für mich gelaufen“, so ein am Boden zerstörter Georg Berlandy vor rund einem ¼ Jahr, als er im Rahmen der Vogelsberg Rallye beim zweiten Lauf zur YOUNGTIMER RALLYE TROPHY seien Opel Ascona A nachhaltig zerstörte. In der Eifel - seinem Revier, gewann er doch hier mehrfach schon die Rallye Köln-Ahrweiler - ging er schon wieder auf die Zeitenhatz und sollte belohnt werden.


Berlandy / Schaaf

Christoph Schleimer und Thomas Fuchs mussten nach sechs Prüfungen den Vauxhall Astra Gsi mit Motorschaden abstellen und somit war klar, es sieht gut aus für Georg Berlandy und Peter Schaaf, der erstmals auf dem heißen Sitz neben dem langen Stromberger Platz nahm. Für Spannung sorgten die Witterungsumstände. „Nach vier Prüfungen war der Abstand ganz ok, aber auf den letzten drei Prüfungen hat uns Georg ganz gut was aufgebrummt“, so Jürgen Lenarz, der in heimischen Gefilden so richtig aufdrehen wollte. „Ich muss die Regenreifen drauf lassen und so auf meine Chance am Nachmittag hoffen.“ Die Rechnung sollte nicht aufgehen. Nach 13 WPs über 138,43 km betrug der Vorsprung von Georg Berlandy / Peter Schaaf genau 1:29:00 Minuten vor Jürgen Lenarz und Ralf Müller.

Drittschnellste YOUNGTIMER waren Heinz-Robert und Martin Jansen im Opel Manta A, auf den B-Manta wartet nach dem Abflug bei der Visselfsfahrt noch die Reparatur! Mit den Plätzen 15, 19 und 21 waren drei YOUNGTIMER im über 100 Teilnehmer starken Feld zu finden. Eigentlich könnte man die Autos in den Eifelwäldern zwischen parken, steht der nächste Lauf der Quertreiber schon in nur rund drei Wochen ebenfalls im Land der Vulkane an, wenn die Traditionsveranstaltung Rallye Oberehe rund um Hillesheim ausgetragen wird.

In die Klassen
Hinter den 3 Topteams, die allesamt aus der 2 Liter Klasse der verbesserten Tourenwagen kamen, holten als Vierte in dieser Klasse Axel Schütt und Klaus Finke wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft, die die beiden Nordlichter weiterhin anführen.

Nicht gerade ein optimales Einsatzgerät hatten Rüdiger Baehr und Simeon Stein zur Verfügung. Mit dem Porsche 911 RS hatten die Beiden sichtlich Mühe, die Kraft auf teilweise feuchtem Untergrund auf den Boden zu bringen. In der Gruppe 4 siegten die Beiden trotz allem vor Wolfgang Schmitz und Robert Hinzer in der Renault Alpine A 310.

Ein Rundstreckenmann gewann die Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 2 Liter Hubraum. Walter Matthias Müller und Dieter Müller waren hier im Ford Escort RS 2000 nicht zu schlagen. Marc Holtschneider und Jürgen Küven konnten sich im VW Golf über einen tollen zweiten Platz freuen. Grund zur Freude hatten aber auch Peter Mölders und Hans – Jürgen Knoll. Das Dreamteam feierte seine erste Zielankunft im Jahre 2009 und das nach über 130 WP-Kilometern im neu aufgebauten 1600er Audi 80!

Ebenfalls mit einem „neuen“ Fahrzeug waren Frank Esser und Yvonne Bäumchen unterwegs. Im ersten Einsatz konnten die Beiden mit dem Ford Sierra, dem „weißen Riesen“ die Gruppe N Wertung vor Torben Nebel und Heidi Koppe (Peugeot 205 Gti) gewinnen.

In der Gruppe A waren es die Jungs aus dem Süden, die mit dem Lancia Delta Integrale mal siegen konnten. Frank Burkart und Armin Zunftmeister konnten ihre Markenkollegen Uwe Hahne und Patrick Buhr auf den zweiten Platz verweisen.

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