• Teamchef Peter Mücke kann es noch: Erster Sieg mit dem Ford Capri im ersten Rennen seit einem Jahr – Beim Histo-Cup Austria in Hockenheim Duell mit Altfrid Heger

Erster Start, erster Sieg – Peter Mücke, der Chef des in der DTM, Formel-3-Euroserie, Formula BMW Europe sowie im ADAC Formel Masters engagierten Teams Mücke Motorsport supported by Schlüter aus Berlin-Altglienicke, hat am Samstag (2. August) sein Renndebüt 2008 souverän gemeistert. In einem Lauf zum österreichischen Histo-Cup setzte sich der 61-Jährige, der seit 36 Jahre Autorennen fährt, in seinem 450 PS starken Ford Capri RS (3,4 Liter Hubraum, Baujahr 1974) auf dem Hockenheimring als Sieger gegen mehr als 40 Konkurrenten durch. Es war der erste Renneinsatz von Peter Mücke seit einem Jahr in dem legendären Auto, in dem ab Mitte der 70er Jahre bereits Klaus Ludwig, Niki Lauda, Jochen Mass, Rolf Stomelen und Dieter Glemser für Furore gesorgt hatten.


Peter Mücke - erster Sieg im ersten Einsatz 2008
Foto: Mücke Motorsport

„Es hat großen Spaß gemacht, mal wieder selbst hinter dem Lenkrad sitzen zu können. Es sieht so aus, dass ich es noch kann“, betonte Peter Mücke, der von der Pole-Position gestartet war. „Im Qualifying war ich auf dem Hockenheimring fast eine Sekunde schneller als bei meinem letzten Auftritt dort vor zwei Jahren. Da haben sich die Vorbereitungen Ende Juni bei den Einstellfahrten auf dem Schleizer Dreieck gelohnt.“ Sein Sohn und Sportwagen-Pilot Stefan Mücke hatte den Capri jeweils vorbereitet. Der 26-Jährige, der Aston-Martin-Werksfahrer für das tschechische Team Charouz Racing System in der Le Mans Series (LMS) ist, war mit dem Rennen seines Vaters sehr zufrieden. „Er hat nichts verlernt, auch wenn man in den Datenaufzeichnungen sehen kann, dass noch einige Verbesserungen drin sind“, sagte Stefan Mücke, der am kommenden Wochenende (9./10. August) in Most mit einem ehemaligen DTM-Mercedes wieder selbst in der tschechischen Langstreckenmeisterschaft unterwegs ist.

Peter Mücke hat als Chef des größten privaten Rennstalls Deutschlands bei seinem Einsatz auf dem Hockenheimring neben dem Spaß am Duell mit dem zweitplatzierten Essener Altfrid Heger im Mercedes (früher unter anderem erfolgreicher DTM- und Langstrecken-Pilot) auch noch eine andere interessante Erfahrung gemacht. „Ich konnte viele Vergleiche ziehen vor allem in der Hinsicht, was man von draußen sagt oder gesagt bekommt und was man dann selbst im Auto macht. Ich freue mich schon auf mein nächstes Rennen, das wahrscheinlich Mitte September auf dem Programm steht.“

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