Was im Jahr 1998 mit sieben Benzinbrüdern begann, ist heute eine der erfolgreichsten historischen Rennserien Europas. Auch in der bevorstehenden 16. Saison bietet der Histo-Cup Austria Motorsport vom Allerfeinsten – und kann 2013 mit Bosch eine echte Weltmarke als neuen Serien-Sponsor präsentieren. Gefahren wird erneut in ganz Europa. Der Start erfolgt traditionell beim Saisonopening am Red Bull Ring Mitte April.

Weitere Highlights sind das Gastspiel des erfolgreichen Markenpokals BMW 325 Challenge bei der Tourenwagenweltmeisterschaft Mitte Mai am Salzburgring. Nach Rennen in Hockenheim, am Pannoniaring und am Slovakiaring kehrt der Histo Cup Tross Anfang September wieder zurück nach Österreich zum neuen „Bosch Race Salzburg“, wo auch der österreichischen Motorsportlegende Jochen Rindt gedacht wird. Das Finale wird Ende September in Monza ausgetragen. Die Motorsportsaison wird im Rahmen der Rennsportmesse am Salzburgring am 19. und 20. Oktober mit der Jahressiegerehrung beendet.

v. l.: Norbert Jurkowitsch (Motorsportverantwortlicher bei Bosch Österreich), Angelika Kiessling (Leitung Unternehmenskommunikation Bosch Österreich), Christian Schallenberg (Gründungsmitglied Histo-Cup), Dieter Karl Anton (dreifacher Histo-Cup Gesamtsieger), Michael Steffny (Organisator Histo-Cup) - Foto: Histo CupDas Saisonfinale in Monza 2012 war an Spannung nicht mehr zu überbieten. Der harte Kampf um den Gesamtsieg bei den Historischen – Thomas Kaiser holte sich den Sieg mit einem Punkt Vorsprung – wird in die Geschichtsbücher mit einem besonderen Kapitel eingehen. Sehr erfreulich ist, dass der jüngste Gesamtsieger mit 21 Jahren auch daran gehen wird, seinen Titel zu verteidigen. Die Herausforderer, allen voran die Oberösterreicher Bernhard und Thomas Deutsch, haben mit ihren Steyr Puch 650 TR große Pläne.

Erstmals Gemeinsame Rennen der Historischen nach Anhang K und STW
Nach einer umfassenden „Fahrerbefragung“ im Sommer des Jahres 2012 werden die Rennen der Historischen ab 2013 unterteilt in die Kategorien bis 2500ccm und über 2500ccm. Fahrzeuge nach Anhang K und Spezialtourenwagen werden also nach Hubraum an den Start gehen - jedoch getrennt und damit gerecht – gewertet. Dies hat zwei ganz große Vorteile: Zum einen wird die Sicherheit wesentlich erhöht, da die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen 1000ccm Fahrzeugen und den großen V8 Amerikanern mit bis zu 8 Liter Hubraum sehr groß ist, zum anderen bringt das viel neue Spannung in die Rennen selbst, weil die Felder viel näher beisammen bleiben und heiße Fights mit atemberaubenden Driftwinkeln und rauchenden Reifen vorprogrammiert sind. Die Zuschauer werden begeistert sein!Feuer frei für die 16. Saison des Histo Cups

V8 Historic
Die V8 Ballermänner werden auch 2013 wieder gegen die traditionellen Rennfahrzeuge wie Porsche, BMW und Ford antreten jedoch in einer eigenen Wertung geführt werden. Wir dürfen uns auch spannende Rennen in der großen Hubraumklasse freuen.

Young Timer bis 2001
Bei den Young Timern werden die Karten auch neu gemischt, Duller Motorsport mit dem Gesamtsieger Markus Weege geht neue Wege. Damit ist der Weg frei für die Verfolger, allen voran das Team um Michael Hofer und Alexander Schiessling, die mit ihrem Renault Clio den Gesamtsieg nur um 2 Punkte verpassten. Auch der Oberösterreicher Roland Luger – mit seinem Opel Omega sehr oft das Salz in der Suppe – will da ein Wörtchen mitreden. Gespannt darf man sein auf den starken 2-Liter Neuzugang Franz Grassl, der nach dem zweiten Gesamtrang in der BMW 325-Challenge einen BMW 320 IS-16 V an den Start bringt.

Dank dem Sponsor „RAVENOL Motoröl“ und aufgrund der Beliebtheit bei den Fahrern wird es bei den Sommer-Rennen am Pannoniaring und Slovakiaring auch wieder jeweils ein 1-Stunden Teamrennen geben bei dem alle Tourenwagen und GT´s zugelassen sind.

BMW 325 Challenge geht in die achte Saison
Der erfolgreiche historische Markenpokal geht mit sehr viel Spannung in die neue Saison. Es gibt nur noch die Einheitsklasse mit 2,5 Liter Serienmotoren. Die relativ teuren 2,7 Liter Gruppe A Motoren sind Geschichte. Der Andrang an Einschreibungen ist sehr erfreulich, die Spannung steigt, denn durch den Abgang von Georg Steffny zu den Historischen (BMW 2002) und Franz Grassl (Young Timer) schmieden die Verfolger große Siegespläne. Favoriten gibt es viele, allen voran den Schweizer Marco Hürbin und den Deutschen Heribert Haimerl sowie den Ungarn György Makai. Gewürzt wird das Ganze noch mit der Rückkehr des Serienmeisters Dietmar Lackinger! Das Reglement wurde weiter verfeinert und konkretisiert. Dem „Schwindeln“ sind klare Grenzen gesetzt worden. Damit können wir eine sehr spannende Saison mit über 40 BMW-Challengern erwarten.

Erfreuliche Entwicklung bei der Formel Historic - Das Starterfeld wächst weiterErfreuliche Entwicklung bei der Formel Historic
Auch das Konzept der historischen Monoposto Rennfahrzeuge entwickelt sich in die richtige Richtung. 2012 waren bereit über 30 Fahrzeuge aktiv. Der letztjährige Gesamtsieger, Richard Grafinger, wird mit seinem Lotus Formel Ford 1600 den Titel verteidigen. Leicht wird er es aber sicher nicht haben. Denn die Konkurrenz in den eigenen Reihen dürfte die Hausaufgaben im Winter gemacht haben. Neu ist, dass es verstärkte Kontrollen auf Regelkonformität geben wird. Besonders erfreulich ist das Wachstum bei den kleinen Sportwagen. Die „Sports2000“ mit den 2-Liter Ford Motoren passen sehr gut zu den Formel Historic Rennern dazu. 2012 waren bereits sechs Sportwagen dabei, Tendenz stark steigend.

Bosch neuer Seriensponsor
Neben den traditionellen Seriensponsoren Toyo Tires, Ravenol Motoröl, BMW Premium Selection, Drexler Antriebstechnik, Kattus Frizzante und Garanta Versicherung ist es gelungen, die Weltmarke Bosch als neuen Seriensponsor und als Namensgeber für das neue „Bosch Race Salzburg“ zu gewinnen.

„Dass Bosch den Histo-Cup Austria als neuer Seriensponsor unterstützt, ist für uns eine große Freude und macht uns zugleich auch ein wenig stolz. Schließlich ist Bosch eine echte Weltmarke, die beispielsweise auch bei der DTM in Deutschland vertreten ist“, so Histo-Cup-Organisator Michael Steffny. „Für uns ist das auch eine Bestätigung, dass sich der Histo-Cup zu einer attraktiven Serie entwickelt hat.“

Als einer der größten Kfz-Zulieferer und Innovationsführer der Welt kann Bosch auf eine 110-jährige Tradition im Motorsport verweisen. In Österreich ist Bosch seit 1958 im Motorsport aktiv – und feiert damit im Jahr 2013 bereits das 55-jährige Jubiläum.

„Die alten Autos stehen in der Gunst der Bevölkerung ganz weit oben. Speziell die Fahrzeuge der 60er- und 70er-Jahre, aber auch Young Timer bis Baujahr 2001 rufen bei vielen Menschen ganz besondere Erinnerungen und Emotionen hervor. Bis zu 25.000 Zuschauer pro Rennwochenende zeigen, wie hoch die Attraktivität des Histo-Cup ist“, so Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Bosch Österreich.
„Nach elf erfolgreichen Jahren im Rallye-Bereich möchten wir unseren Kunden einen neuen Event an der Rundstrecke anbieten. Ein Vorteil der Rundstrecke ist, dass man von einem Punkt aus einen Großteil des Rennverlaufs verfolgen kann. Für den Salzburgring als Location für das „Bosch Race Salzburg“ spricht vor allem die zentrale Lage in Österreich. Dadurch ist der Event für alle unsere Kunden gut erreichbar.“

Historischer Bosch Renndienst-Bus
Noch ein Jubiläum: 50 Jahre Bosch Renndienst-Bus. Seit 1963 ist der Bosch Renndienst-Bus im Auftrag von Bosch auf unzähligen Rennstrecken in Europa unterwegs. 1974 wurde er nach Österreich gebracht. Der technische Leiter der Bosch-Motorsportabteilung war Norbert Jurkowitsch, der auch heute noch das Fahrzeug – das immer wieder neugierige Blicke auf sich zieht – betreut und für die Motorsportaktivitäten von Bosch in Österreich verantwortlich ist.
Von 1987 bis 2011 hat die Crew des Bosch Renndienst-Busses im Auftrag der Obersten Nationalen Sportkommission (OSK) die einwandfreie Funktion der Katalysatoren an den teilnehmenden Rallye-Fahrzeugen geprüft.
Der Bus begleitete über 1.000 Motorsportveranstaltungen – darunter Formel 1, Tourenwagenmeisterschaften, Rallyes, Motocross, Motorboot- und sogar Schnellschlittenrennen – rund 300.000 km im Dienste des Motorsports.

Die Erfolgsformel wirkt noch immer
Man nehme jede Menge alter, schöner und vor allem schneller Autos, die dazugehörigen Autofreaks und –Fans und fertig ist das rasende Automobilmuseum. Eine Art PS-Wanderzirkus mit Autos, die man im Straßenverkehr gar nicht mehr sieht und mit Volksfestcharakter im Fahrerlager.

Trotz des wachsenden Erfolgs bleiben die Macher der Serie dabei stets ihren Grundprinzipien treu: Ausgesperrt wird beim Histo-Cup niemand; das für jedermann offene Fahrerlager ist während der Rennwochenenden ebenso selbstverständlich wie die erfrischend freundschaftliche Atmosphäre zwischen den Teilnehmern. Nicht umsonst bezeichnen sich die meisten Rennfahrer stolz als „Teil der Histo-Cup-Familie“.

Bei den Zuschauern kommt das ebenso gut an wie bei den Aktiven – längst spricht der Histo-Cup nicht mehr nur reine Hobby-Piloten an. Auch wird die Zahl jener semi-professionellen Teams und Piloten immer größer, die den Histo-Cup als Ergänzung oder ernsthafte Vorbereitung für das ein- oder andere Langstreckenrennen nutzen. Kein Wunder: Mit Events auf legendären Strecken wie Monza, Hockenheim, dem Salzburgring oder dem Red Bull Ring bietet der Histo-Cup mehr und vor allem günstigere Rennkilometer als jede vergleichbare Serie.

Renntermine 2013:
13. bis 14. April                         Red Bull Ring (A)
04. bis 05. Mai                        Brünn (CZ)
17. bis 19. Mai                          Salzburgring-WTCC (A)
14. bis 16. Juni                         Hockenheim (D)
06. bis 07. Juli                         Pannoniaring (H)
03. bis 04. August                 Slovakiaring (SK)
06. bis 08. September        Salzburgring (A) “Bosch Race Salzburg”
27. bis 29. September         Monza (I) 

Trackdays/Testtage 2013:
28. März                                    Pannoniaring
04. April                                     Salzburgring
12. April                                      Red Bull Ring
05. Juli                                        Pannoniaring
02. August                                Slovakiaring
06. September                       Salzburgring

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