Luca Rettenbacher (li) und das erfolgreiche Team Sharkbrook Racing - Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at

Es ist der unbestrittene Höhepunkt der 18. Histo Cup Rennsaison – und gleichzeitig die größte Rennsportveranstaltung am Salzburgring: das Bosch Race Salzburg am 5. und 6. September 2015.

Seit vielen Jahren nutzen die Macher der erfolgreichsten historischen Rennserie Europas den geschichtsträchtigen Termin Anfang September als Erinnerung an Jochen Rindt, der hier vor 45 Jahren sein letztes Rennen gewann. Seit 2013 fungiert mit Bosch eines der traditionsreichsten Unternehmen im Motorsport als Namensgeber. Bei der offiziellen Pressekonferenz zum bevorstehenden Rennwochenende schürten Veranstalter, Sponsoren, Siegesanwärter und die ein- oder andere Rennlegende die Vorfreude auf das Motorsport-Highlight im Herbst.

Volle Starterfelder und volle Tribünen: Histo-Cup Bosch Race Salzburg 2015 - Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at

Mit einer bunten Mischung aus aktiven Rennfahrern, Veranstaltern, Sponsoren und einer echten Legende des Motorsports ging heute, Mittwoch, die offizielle Pressekonferenz zum 3. Bosch Race Salzburg über die Bühne. Im zweiten Stock des Rennturms am Salzburgring – mit Sicht auf Start-Ziel-Gerade und Nockstein-Kehre – machte Histo Cup-Mastermind Michael Steffny Lust auf ein echtes Tourenwagen-Festival: „Mit knapp 280 Teilnehmern haben wir ein echtes Luxusproblem: Wohin mit all den schönen, alten und schnellen Autos?“ Aber keine Angst: Wenngleich das historische Fahrerlager am Salzburgring aus allen Nähten platzen wird, die Zuschauer sind wie immer beim Histo Cup herzlich eingeladen, die historischen Rennfahrzeuge aus fünf Jahrzehnten hautnah zu erleben. „Wie immer beim Bosch Race haben wir uns auch heuer eine besondere Attraktion überlegt – und können den Motorsport-Fans mit dem Tourenwagen-Revival eine besonders spektakuläre Gastserie präsentieren“, so Steffny. „Diese deutsche Serie ist gespickt mit Fahrzeugen der alten DTM sowie der Deutschen Rennsport Meisterschaft – und damit ein echter Leckerbissen für Augen und Ohren.“

Der namensgebende Sponsor-Partner Bosch Österreich war durch den Vertriebsleiter Automotive Aftermarket, Helmut Stuphann sowie Motorsport-Leiter Norbert Jurkowitsch vertreten. Während wie schon in den letzten Jahren den legendären Bosch Renndienstbus nach Salzburg bringen wird, war Helmut Stuphann die Vorfreude auf das traditionelle Herbst-Highlight anzumerken: „Zum Bosch Race Salzburg laden wir alle unsere Kunden ein, um am Salzburgring mit Bosch den Alltag auszubremsen. Zudem bieten wir einigen Kunden die exklusive Möglichkeit, als Copilot mit einem echten Rennwagen mitzufahren. Es sind aber alle unsere Kunden mit großer Begeisterung bei den Histo Cup Events dabei. Und diese Begeisterung wird auch mit Bosch in Verbindung gebracht – was uns besonders freut. Deshalb hoffen wir auch heuer wieder auf schönes Postkartenwetter und spektakuläre Rennen mit würdigen Siegern.“ Vor knapp 1000 geladenen Gästen wird Bosch die zudem erstmals die neuen Kalibrier- und Justierungs-Vorrichtungen für Fahrerassistenzsysteme in Österreich präsentieren.

Amanda Hennessy - amerikanische Rennsport-Amazone im Histo-Cup Austria - Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at

Neben Direktor Alex Reiner von der IGM Salzburgring machte auch Überraschungsgast Herbert Schnitzer Lust auf die größte Motorsport-Veranstaltung im Bundesland Salzburg: Der Chef des legendären Schnitzer Rennteams aus dem benachbarten Freilassing, das einige der größten Erfolge am Salzburgring gefeiert hat, steuerte die ein- oder andere launische Anekdote zu den amüsanten Benzingesprächen bei.

Last, but not least, standen beim Medientermin natürlich auch die aktiven Rennfahrer im Mittelpunkt des Interesses: Neben den beiden Salzburger Lokalmatadoren Georg Steffny und Luca Rettenbacher war auch Heribert Haimerl zu Gast. Der Racer aus dem bayerischen Rosenheim führt aktuell die Wertung der heiß umkämpften BMW 325 Challenge an – dicht gefolgt vom Salzburger Luca Rettenbacher, der für das Titel-vorentscheidende Heimrennen sogar einen Start beim 24-Stunden-Rennen von Barcelona absagte. Der junge Salzburger hat in dieser Saison bereits das 12-Stunden-Rennen in Zandvoort gewonnen und feierte am Red Bull Ring sein Debüt im Porsche Supercup.

Fotos: Ernst Gruber/Agentur autosport.at

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