Brno Circuit - die 2. Station des Histo-Cup Austria 2016Rund 150 Histo Cup Rennfahrzeuge plus 38 KTM X-Bows und 25 Ferraris waren bei herrlichem Wetter nach Brünn gekommen. Die Fans sahen tolle Rennen und jede Menge Action.

Leider gab es diesmal keinen Livestream, wir versuchen das Pilotprojekt von Italien nun auch am Red Bull Ring zu realisieren. Die Kooperation mit der KTM X-Bow Battle wurde von beiden Seiten als sehr positiv gesehen und wir freuen uns auf das kommende Rennwochenende am Red Bull Ring, wo wir „Gast“ bzw. Co-Organisator von KTM sind. Joachim Schirra/Gerald Heigis - Platz 2 im Ravenol 1Hour team race in Brno <br>Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.atJoachim Schirra/Gerald Heigis - Platz 2 im Ravenol 1Hour team race in Brno
Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.at


Den Auftakt der Rennen machte das „Ravenol 1-Stunden Rennen“ das auch gemeinsam mit den schnellen X-Bows durchgeführt wurde. Sieger wurde Georg Silbermayr, KTM-X-Bow vor Stefan Ertl, Porsche 997 und Clarol Arendt, KTM-X-Bow. Die Histo Gesamtwertung holte sich Stefan Ertl, Porsche vor dem Team Joachim Schirra / Gerald Heigis, Mini Cooper und Roldan Ottillinger / Markus Fischer, BMW 335 STT. Nach dem 1-Stundenrennen wurden die Qualifiyings der verschiedenen Rennserien durchgeführt. Am Sonntag stiegen dann alle Rennen.

Histo Cup K und STW - Rennen 1:
Vorne ballerten vorerst die V8 Boliden los, Roger Bolliger fiel jedoch gleich aus und Udo Rienhoff, AC Cobra sicherte sich einen ungefährdeten Sieg vor Matin Sahl, Ford Escort RS 2000 BDA und Michael Steffny, BMW 2002 16-V, der in der zweiten Runde einen heftigen Kampf mit den tschechischen Jaguar Piloten Jaroslav Rejka und David Becvar ausgetragen hatte, der mit einer Kollision und einem Ausflug ins Kiesbett endete. Der Routinier konnte die verlorenen Plätze wieder gutmachen und beendete das Rennen auf dem dritten Gesamtrang.

Die Klassensieger sind: K 1000: Thomas Kaiser, Mini Cooper, K 2500: Martin Sahl, Ford Escort RS 2000 BDA, K 4000: Alfred Weissengruber, BMW 635i und K +4000: Klaus Kunczycki, Chevrolet Corvette. STW 1600: Alexander Wechselberger, Alfasud Sprint, STW 2000: Sebastian Langoth, VW Golf GTI, STW 2500: Michael Steffny, BMW 2002 16-V, STW +4000: Udo Rienhoff, AC Cobra.

Histo Cup K und STW - Rennen 2:
Udo Rienhoff konnte nicht mehr starten, somit standen Martin Sahl und Michael Steffny in der ersten Reihe. Sahl nutze diese Position währen Steffny sich wieder mit den „Raubkatzen“ beschäftigen musste bis diese niedergekämpft waren war Martin Sahl auf und davon, Andi Wechselberger, Alfa Romeo GTV konnte Steffny überholen und wurde mit einer tollen Leistung Gesamtzweiter vor Michael Steffny, der den furios fahrenden Karl Böhringer, Ford Escort Holbay 16-V gerade noch in Schach halten konnte. Udo Rienhoff fuhr einen Laufsieg ein<br>Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.atUdo Rienhoff fuhr einen Laufsieg ein
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O-Ton des Platzsprechers Georg Gruber zu diesem Duell: „der Dorfälteste kämpft verbissen mit dem Dorf-Chef….“

Die Klassensieger sind: K 1000: Thomas Kaiser, Mini Cooper, K 2500: Martin Sahl, Escort, K 4000: Alfred Weissengruber, BMW 635, K +4000 Georg Nolte, Ford GT 40. STW 1600: Alexander Wechselberger, Alfasud Sprint, K 2000: Andreas Wechselberger, Alfa Romeo GTV, STW 2500: Michael Steffny, BMW 2002, K + 4000: David Becvar, Jaguar XJS.

Die Anhang K Wertung führen nach vier Rennen Thomas Kaiser, Mini und Alfred Weissengruber, BMW 635i mit je 34 Punkten ex aequo an, gefolgt von Matthäus Rass, BMW 2002, 32 Punkte. Punktebester Anhang K Pilot bis 1971 ist Bernhard Deutsch, Steyr Puch, 26 Punkte vor Walter Schropper, Jaguar E Type, 25 Punkte und Christian Bernard, BMW 700RS, 23 Punkte.
Die STW Wertung führt der Tiroler Alexander Wechselberger, Alfasud Sprint mit 40 Punkten an, gefolgt von Jaroslav Rejka, Jaguar XJS, 36 und Sebastian / Marcel Langoth, VW Golf GTI, 34.

Formel Historic – Rennen 1:
Walter Vorreiter, Reynard F3 setzte sich von vorneherein an die Spitze gefolgt von Roland Wiltschegg, Ralt RT1 und Peter Peckary, Ralt F3. Schnellster Formel Young Pilot war Karl Neumayer als Vierter. Die Klassensieger: FF1600: Rainer Schrems, Quest, FF2000/Formel VW: Evita Stadler, FF 2000, Formel Libre: Walter Vorreiter, Reynard, Sports 2000: Christian Kletzer, Tiga 86.

Formel Historic – Rennen 2:
Das zweite Rennen gewann Roland Wiltschegg, Ralt RT1 vor Peter Peckary und dem Schweizer Bruno Huber, alle F3. Der ursprünglich als Zweiter in Ziel kommende Karl Neumayer, erhielt eine 30 Sekunden Strafe wegen überholen unter gelb. Die Klassensieger: FF 1600: Reiner Schrems, Quest, FF2000/Formel VW: Franz Altmann, Formel Young: Karl Neumayer, Formel Libre: Günter Ledl, Sports 2000: Christian Kletzer, Tiga. Die Gesamtwertung der Formel Historic führen Gerd Reinprecht, Martine F3 und Rainer Schrems, FF1600 mit je 30 Punkten an, gefolgt von Karl Rernböck, 28 Punkte. Altfrid Heger siegt vor Oliver Michael<br>Foto: ernst Gruber/Agentur Autosport.atAltfrid Heger siegt vor Oliver Michael
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Young Timer / Touring Car Open / Mini Cooper Cup – Rennen 1:
Anfangs ein harter Kampf mit den Piloten der Touring Car Open, dann setze sich der V8 Star Pilot Altfrid Heger mit dem Jaguar V8Star durch und gewinnt das erste Rennen vor Oliver Michael, Porsche 991 und Josef Stadtegger, Porsche 997 und Kurt Gföhler, BMW V8.

Klassensieger: bis 1600: Steffen Großmann, Ford Puma, bis 2000: Herbert Leitner, Toyota Corolla, bis 2500: Stephan Piepenbrink, BMW M3 DTM, bis 3000: Andreas Absmann, BMW 325i, bis 3600: Stephan Jocher, Porsche 996, über 3600: Altfrid Heger, Jaguar V8 Star. TCO: bis 3000: Gerald Heigis, Mini, über 3000: Josef Stadtegger, Porsche 997. Mini: Sieger Hannes Auer vor Phillip Kluckner und Matthias Jocher, alle MINI R 56.

Young Timer / Touring Car Open / Mini Cooper Cup – Rennen 2:
Altfrid Heger konnte auch das zweite Rennen für sich entscheiden, gefolgt von den Porsche Piloten Oliver Michael und Josef Stadtegger (beide TCO). Kurt Gföhler, BMW V8 und Stephan Jocher, Porsche 996 folgten auf den Plätzen vier und fünf.

Hannes Auer ist Gesamtführender des MINI Cooper Cups<br>Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.atHannes Auer ist Gesamtführender des MINI Cooper Cups
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Klassensieger: bis 1600: Steffen Großmann, bis 2000: Herbert Leitner, bis 2500: Stephan Brinkmann, bis 3000: Andreas Rehwald, bis 3600: Stephan Jocher, über 3600: Altfrid Heger.
TCO: bis 3000: Joachim Schirra, über 3000 Josef Stadtegger. Mini Cooper Cup: Hannes Auer vor Phillip Kluckner und Matthias Jocher.

Die Young Timer Gesamtwertung führt Stephan Piepenbrink mit 40 Punkten an, gefolgt von Dominik Klima, Mazda MX3, 36. Norbert Greger, BMW M3 E 46 und Michael Fischer, BMW M3 E30-6 folgen mit je 32 Punkten. Die TCO Wertung führt der Grazer Josef Stadtegger, Porsche 997 mit 30 Punkten an. Gesamtführender der Mini Cooper ist der Tiroler Hannes Auer mit 34 Punkten.

BMW 325 Challenge – Rennen 1:
Mit großer Spannung wurde das Markenpokalrennen der BMW 325 Challenge erwartet. Polesetter Jürgen Huber bekam im Rennen mächtig Druck von Matthias Heinemann, wie Führung wechselte mehrmals, Huber setzt sich durch und gewinnt das erste Rennen vor Heinemann und dem sehr gut disponierten Heribert Haimerl. Die Rookiewertung holt sich David Wassermann vor Simon Brenner und Dominik Kavecz. Die Silberfuchs Wertung (Fahrer+50) holt sich Heribert Haimerl vor Hans Wagner und Karlheinz Ruhrberg. Der Premierensieger vom Adria Raceway, Gottfried Pilz, wurde Opfer eines Rennunfalles auf Position 5. Sensationell die Leistung des jungen Max Zupanic, bei einer Kollision kegelte er sich die linke Schulter aus und beendete das Rennen noch.

BMW 325 Challenge – Rennen 2:
Die ersten acht Positionen werden umgedreht, somit stand Fabian Ohrfandl auf Pole und neben ihm der Routinier Michael Schwarz. Ein Großangriff der anderen Piloten war zu erwarten. Blitzsauberer Start von Heribert Haimerl, der sich in der zweiten Runde vor Jürgen Huber und Hans Wagner in Führung setzte. Matthias Heinemann kämpfte ich dann auch bis auf den dritten Platz nach vorne bis ihn Hans Wagner in einen Dreher zwang und György Makai nicht mehr ausweichen konnte. Er erwische den Wagen von Heinemann frontal. Das war das aus für Heinemann und Makai. Unbeeindruckt von den Geschehnissen kämpfte sich Gottfried Pilz von Platz 24 auf die dritte Position nach vorne! Sieger Haimerl vor Jürgen Huber und Gottfried Pilz. Sensationell auch Max Zupanic, mit „eingerenkter“ Schulter von Position 20 auf den achten Platz gefahren. Heribert Haimerl läßt bei seinem Laufsieg Jürgen Huber keine Chance -<br>Foto: ernst Gruber/Agentur Autosport.atHeribert Haimerl läßt bei seinem Laufsieg Jürgen Huber keine Chance -
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Die Rookie Wertung holt sich Pilz vor Zupanic und Brenner, die Silberfuchswertung Haimerl vor Dieter Karl Anton und Hans Wagner über den danach noch ein große Ungemach hereinbrach. Vorab mit einer Verwarnung und einer bedingten Sperre für drei Rennen bedacht, kann es, nach Videostudium, noch zu einer unbedingten Sperre für zwei Rennen wegen gefährlicher Fahrweise kommen. Die Gesamtführung hat nun der Deutsche Jürgen Huber mit 61 Punkten inne, gefolgt von Manfred Zaunbauer, 48 und dem Rookie Gottfried Pilz, 45

Classica Trophy:
Die Teamwertung der Classica Trophy war eine ganz knappe Kiste zwischen den Seriensiegern Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner und Georg Gimenez/ Eva Ponesch. Letztlich siegten die Salzburger Margreiter/Aistleitner ganz knapp vor Gimenez/Ponesch und Erich Bartoschka/ Thomas Bartoschka.
Die Solowertung holt sich der Salzburger Manfred Engl, Alfa GTV vor Günter Schmidt, Porsche 911 und Auguste Poller, Alfa Spider.

Die Gesamtwertung führen Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner mit 58 Punkten vor Georg Gimenez / Eva Ponesch, 26 und Joachim / Sabine Hofstadler, 24 Punkte.
Die Solowertung führt Auguste Poller mit 41 Punkten an, gefolgt von Astrid Witzany, 29 und Manfred Engl, 26 Punkte.   

Pünktlich um 17.00 Uhr wurde am Sonntag das zweite Histo Cup Rennwochenende beendet.

Fotos: Ernst Gruber & Dirk Hartung /Agentur Autosport.at

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