Beim Bosch-Race in Spielberg wird die Histo-Cup Saison 2016 abgewunkenBereits zum zweiten Mal in der Saison 2016 gastiert der Histo Cup in der Steiermark. Am Wochenende von 22./23. Oktober steht mit dem BOSCH Race Spielberg das mit Hochspannung erwartete Saisonfinale auf dem Programm.

An beiden Renntagen erwartet die Fans an der Rennstrecke ein volles Programm: Durchgehend Rennaction von 8.00 bis 18.00 Uhr ist Samstag und Sonntag garantiert. Neben den hochbrisanten Duellen um die „Goldene Ananas“ – einer begehrten Trophäe aus echtem Gold – versprechen die insgesamt 18(!) Rennentscheidungen jeden Menge Überholmanöver, heiße Drifts und echten Motorsport zum Anfassen.

Bei seiner vierten Auflage findet das legendäre „BOSCH Race“ erstmals am Red Bull Ring in Spielberg statt – und noch dazu an einem neuen Termin im Oktober. Bei so viel Neuheiten ist es gut zu wissen, dass die Erfolgsfaktoren des Histo Cups weiterhin gelten. Wenn sich die größte und erfolgreichste Motorsport-Serie Österreichs in der Obersteiermark ein Stelldichein gibt, so kommen nicht nur die Anhänger des historischen Motorsports dabei garantiert auf ihre Kosten. Im Mini Cooper Cup und der Touring Car Open geben auch moderne Rennfahrzeuge Vollgas.  Beim Bosch-Race in Spielberg wird die Histo-Cup Saison 2016 abgewunken<br>Foto: Ernst GruberBeim Bosch-Race in Spielberg wird die Histo-Cup Saison 2016 abgewunken
Foto: Ernst Gruber


Von den historischen Tourenwagen und Formel-Boliden, über die packenden Überholmanöver im hartumkämpften Markenpokal der BMW 325 Challenge bis hin zu den modernen und schnellen Fahrzeugen in den Rennen der Touring Car Open und des Mini Cooper Cup – das letzte Rennwochenende des Jahres bietet für jeden Geschmack das passende Starterfeld. 

Besonders bedanken sich die Organisatoren bei den Sponsorpartnern, allen voran TOYO TIRES, die heuer zum letzten Mal mit an Bord sind, RAVENOL, BOSCH, Hankook und Jansen Competition. Die Marketingplattformen „WM-Pool und Direct-Cool“ sowie „BMW Driving Experience“ sind seit zwei Jahren ebenfalls mit an Bord. Ohne diese Sponsorpartner könnten die Veranstaltungen nicht erfolgreich abgehalten werden.

O-Töne Helmut Stuphann, Leiter Bosch Automotive Aftermarket Österreich:
"Bereits zum vierten Mal in Folge unterstützen wir die Histo-Cup Rennserie. Und die Zusammenarbeit läuft sehr gut und erfolgreich. Dafür danken wir dem gesamten Histo-Cup Team, allen voran Michael Steffny. Das Bosch Race Salzburg fand in den vergangenen drei Jahren am Salzburgring statt. Wir nutzen das Bosch Race, um unsere Kunden als VIP-Gäste zum Rennen einzuladen.

Und um unseren Gästen und Fans mehr Abwechslung zu bieten, findet das Bosch Race heuer am Red Bull Ring in Spielberg statt.
An dem Renn-Wochenende sollen unsere Kunden mit Bosch den Alltag ausbremsen und einmal ganz nah an der Rennstrecke echte Rennluft schnuppern und sich als VIP-Gast verwöhnen zu lassen.

Zudem bieten wir einigen Kunden die exklusive Möglichkeit, als „Copilot“ mit einem echten Rennwagen mitzufahren.
In dieser angenehmen, aber spannungsgeladener Rennatmosphäre stellen wir unseren Kunden auch unsere Neuheiten vor. Aus Erfahrung wissen wir, dass alle unsere Kunden mit großer Begeisterung bei den Histo-Cup Events dabei sind. Die Events bleiben bei allen in bester Erinnerung. Und diese Begeisterung wird auch mit Bosch in Verbindung gebracht – was uns besonders freut. Deshalb hoffen wir auch heuer wieder auf schönes Postkartenwetter und spektakuläre Rennen mit würdigen Siegern!"

Übrigens: Wer nicht die Zeit hat, das gesamte Rennwochenende live vor Ort mitzuverfolgen, kann die Rennen am Red Bull Ring auch via Live-Stream im Internet erleben.

Beim Bosch Race startet Fahrzuege nach Anhang K 1961 bis 1981Beim Bosch Race startet Fahrzuege nach Anhang K 1961 bis 1981Die Serien des BOSCH Race Spielberg 2016 am Red Bull Ring im Detail:

Histo Cup Anhang K 1961 bis 1981:
Bei den Anhang K Piloten - sie müssen die Fahrzeuge genau nach dem damaligen Reglement aufbauen – wird es heuer definitiv einen neuen Sieger geben. Der Tscheche David Becvar ist mit seinem Jaguar XJS zu den Spezialtourenwagen gewechselt. Als Führender der Gesamtwertung kommt der Oberösterreicher Alfred Weissengruber mit seinem BMW 635i in die Steiermark. Thomas Kaiser, Mini Cooper, ist dem Leader noch auf den Fersen. Auch in den verschiedenen Klassen wird noch um die Siege gekämpft.

Spezialtourenwagen (STW): 1961 bis 1981:
Bei den Spezialtourenwagen (STW) wurden 2016 die Karten völlig neu gemischt, denn der Gesamtsieger 2015, Albert Gallersdörfer, Opel Kadett GTE, konnte die ersten Rennen nicht bestreiten. Als Sieger der Spezialtourenwagen kommt der Tiroler Alexander Wechselberger mit seinem Alfasud Sprint nach Spielberg. Mit ihm werden vor allem die Oberösterreicher Marcel und Sebastian Langoth, VW Golf GTI sowie Heiko Dlugos, Audi 80 um den noch um die Platzierungenzwei und drei kämpfen. Ein Ohrenschmaus wird wieder das Konzert der V8-Amerikaner werden, allen voran die Schweizer Gilde mit Roger Bolliger, Pontiac Trans Am, RobertDubler, Chevrolet und der Amerikanerin Amanda Hennessy, Chevrolet.

Young Timer 1982 bis 2001:
Die Young Timer sind 2016 die stärkste Teilnehmergruppe. Der Münchner Stephan Piepenbrink führt das Gesamtklassement mit seinem DTM BMW M3 E30 knapp an, gefolgt von dem Salzburger Norbert Greger, BMW M3 E46, der noch Siegeschancen hat. Youngtimer & Tourenwagen dürfen beim Bosch Race nicht fehlen<br>Foto: Ernst GruberYoungtimer & Tourenwagen dürfen beim Bosch Race nicht fehlen
Foto: Ernst Gruber
Spannend auch bei den 2-Liter Fahrzeugen. Der Niederösterreicher Dominik Klima, Mazda MX3 liegt noch knapp vor dem Salzburger Herbert Leitner mit seinem Toyota Corolla in Führung. Leitner will das Missgeschick von 2015 – er wurde unverschuldet in eine Kollision verwickelt – hier am Red Bull Ring vergessen machen.

Touring Car Open:
Der Histo Cup ist mit den Young Timern mit dem Jahr 2001 begrenzt. Die neu eingeführten „TCO“ sollen die Lücke zum modernen Motorsport in Österreich schließen. Vorerst fahren die moderneren Fahrzeuge mit den Young Timern mit aber mit einer eigenen Wertung. Unterstützt wird diese Serie von Hankook“ die sehr günstige Rennreifen liefern. Als Führender kommt der Grazer Josef Stadtegger, Porsche 997 zu seinem Heimrennen. Der Niederösterreicher Franz Irxenmayr ist ihm jedoch noch auf den Fersen. Punktet Stadtegger, dann ist er Gesamtsieger. Um den zweiten Platz kämpft noch Oliver Michael, Porsche 991.

MINI Cooper Cup:
In diesem Jahr gab es die Premiere des neuen MINI Cooper Cup Austria. Die schnellen Fronttriebler waren in den Jahren 2004 bis 2013 erfolgreich in einigen europäischen Ländern „werksunterstützt“ unterwegs. Nun haben sie im Rahmen des Histo Cups ein neues Betätigungsfeld. Heuer sind 12 Fahrer genannt. Ziel ist es ab 2017 an die 20 Fahrzeuge und ein eigenes Rennen zu haben. Der MINI Cooper Cup beendet seine 1. Saison in Spielberg<br>Foto: Dirk HartungDer MINI Cooper Cup beendet seine 1. Saison in Spielberg
Foto: Dirk Hartung
Als Gesamtführende nach den ersten sieben Bewerben kommen der junge Bayer Matthias Jocher und der Tiroler Hannes Auer mit je 85 Punkten zum Finale, dicht gefolgt vom Tiroler Philipp Kluckner mit 81 Punkten. Auch der MINI Cooper Cup wird von Hankook aktiv unterstützt.

BMW 325 Challenge:
Die BMW Meute ist mit rund 35 eingeschriebenen Fahrern der größte Markenpokal Europas und ist bereits in der 11. (!) Motorsportsaison! Heuer gab es nach dem Abgang vom Meister Luca Rettenbacher – er fährt bereits erfolgreich im Porsche Carrera Cup – einige neue Gesichter. Der Casting Sieger von Direct Cool, Gottfried Pil,z überraschte alle bereits am Adria Raceway mit einem Sieg und einem dritten Platz. Auch in den anderen Rennen konnte er immer Podestplätze erreichen und kommt mit einem komfortablen Vorsprung von 43 Punkten in die Steiermark! Platz zwei belegt der Routinier Heribert Haimerl aus Rosenheim vor dem Deutschen Matthias Heinemann, der am Slovakiaring das erste Rennen gewinnen und auch in Salzburg Punkte auf Haimerl aufholen konnte. Da liegt noch viel Spannung drinnen. Ein Comeback gibt auch derSieger von 2015, Luca Rettenbacher, der die Pause im Porsche Carrera Cup wie schon zuletzt am Salzburgring für einen Gaststart nützt.

Formel Historic:
Die Formel Historic hat sich prächtig entwickelt. Die historischen Formel Fahrzeuge kämpfen beherzt um jeden Meter. Die seit 2012 neu dazugekommenen „Sportwagen“ bis 2000ccm ergänzen die Szene perfekt. In dieser Kategorie führt der Wiener Roland Wiltschegg, Ralt RT1 Formel 3 vor Gerd Reinprecht, Martini Formel 3 und Ewald Lokaj, Van Diemen Formel Ford 1600. Christian Kletzer kommt als Führender der Sports 2000 in die Steiermark. Karl Rernböck führt bei den Formel Libre.

Classica Trophy:
Die schnelle Gleichmäßigkeit der Classica Trophy hat beim Histo Cup schon Rennsporttradition. Wer sein Sportgerät oder schönes Straßenauto nicht unbedingt den Kämpfen ums „Blech“ aussetzen will, der ist bei der „Race Regularity“ bestens aufgehoben. Es gilt die geringste Abweichung in 100tel Sekunden zur Basisrunde zu erzielen. Das Salzburger Team Herbert Margreiter/Connie Aistleitner, Alfa Romeo 75 sind in der Teamwertung bereits Meister vor den Oberösterreichern Joachim und Sabine Hofstadler, Porsche 914. Die Salzburgerin Auguste Poller, Alfa Romeo Spider ist die derzeit mit zwei Punkten Vorsprung Führende in der Meisterschaft der Solofahrer vor Manfred Engl, Alfa Romeo und der Deutschen Astrid Witzany, Ford Mustang. Die Ladies behaupten sich großartig in einer klassischen Herrendomäne.

Fotos: Ernst Gruber & Dirk Hartung / Autosport.at

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