Taddy Blazusiak zum sechsten Mal FIM SuperEnduro Weltmeister - Foto: KTM
Red Bull KTM Werksfahrer Taddy Blazusiak fügte seiner erfolgreichen Karriere am Samstag beim letzten Rennen der FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft im französischen Cahors einen weiteren Titel hinzu. Cody Webb und Jonny Walker komplettierten mit ihren herausragenden Leistungen das gute KTM Ergebnis und Ty Tremaine aus den USA kürte sich zum Junior SuperEnduro Weltmeister.

Taddy Blazusiak startete mit einem beeindruckenden Punktevorsprung in das letzte Rennen der Saison und sicherte sich den Titel bereits nach zwei von drei Läufen. Nachdem er den ersten Lauf vorsichtig angegangen war, lag er im zweiten Lauf, in dem die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge starten, von Beginn an in der Spitzengruppe. Ein zweiter Platz reichte ihm, um seinen sechsten Weltmeistertitel zu gewinnen. Blazusiak beendete den Abend mit einem 3-2-3 Ergebnis und dem Sieg in der SuperPole auf der KTM 300 EXC.

Taddy Blazusiak zum sechsten Mal FIM SuperEnduro Weltmeister - Foto: KTMAuf die Frage, wie sich der sechste Erfolg in der SuperEnduro-WM anfühlt, antwortete Blazusiak: „Jeder Titel hat seine eigene Geschichte. Für diesen Erfolg habe ich hart gearbeitet und er ist nach all den Verletzungen umso wertvoller. Ich liebe einfach, was ich tue und ich hasse es, zu verlieren. Der Schlachtplan für heute war einfach Punkte zu sammeln und mich aus dem Gröbsten rauszuhalten. Ich bin überglücklich. Vor dem Rennen wusste ich, dass die Ausgangslage perfekt war, um den Titel zu gewinnen – ich hatte einen komfortablen Punktevorsprung – aber natürlich steht man immer unter Druck, bis man es wirklich geschafft hat. Die Ziellinie zum sechsten Mal in Folge als Weltmeister zu überqueren, ist ein unglaubliches Gefühl. Insgesamt war es eine fantastische Saison – vier GP-Siege und die Weltmeisterschaft – ich kann KTM, dem Team und jedem, der daran beteiligt ist, gar nicht genug für ihren Einsatz danken.“

Auch für Blazusiaks Team- und Markenkollegen Jonny Walker war es ein perfekter Saisonabschluss auf seiner KTM 250 EXC-F mit dem ersten Sieg bei einem SuperEnduro-GP und dem dritten Platz in der Weltmeisterschaft, während der Amerikaner Cody Webb sowohl das letzte Rennen, als auch die Meisterschaft auf Platz 2 beendete.

Abgerundet wurde die erfolgreiche FIM SuperEnduro-Saison durch den Sieg des Amerikaners Ty Tremaine, der den Junior Weltmeistertitel einfuhr und dabei auch vom Pech des Schweden Andreas Linusson profitierte, der sich bei einem Trainingssturz das Handgelenk brach.

Tremaine: „Es ist ein fantastisches Gefühl, Weltmeister zu sein. Es war eine verrückte Saison, aber ich habe jede Minute genossen. Zu Saisonbeginn wusste ich nicht, was mich erwarten würde, aber der Gesamtsieg in Polen hat mir für den Rest des Jahres nochmal Selbstvertrauen gegeben. Natürlich war es nicht schön, Andreas stürzen zu sehen, aber das ist Teil des Rennsports. Jetzt bin ich einfach nur froh, einen WM-Titel auf meinem Konto zu haben.“

Foto: KTM

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