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Während sich die Bahnsportsommersaison in der Vorbereitung befindet neigt sich die Saison für die Eisspeedwayfahrer dem Ende zu. Die noch ausstehenden Grand Prix – Rennen werden an den kommenden drei Wochenenden in Assen/NL, Inzell/DE und Uppsala/ SWE ausgetragen.

Stefan Pletschacher - Foto: Lars SchröerNach den ersten beiden Grand Prix Wochenende und vier gefahrenen Rennen hat sich an der russischen Dominanz nichts geändert. Die Top-Sechs Plätze werden von russischen Fahrern belegt, wobei sich bislang nur das führende Trio um Danil Ivanov (81 Punkte), Dimitry Koltakov (74) und Dimitri Khomitsevich (63) etwas absetzen konnte. Die deutschen Teilnehmer Günther Bauer (Schleching) und Stefan Pletschacher (Ruhpolding) belegen derzeit die Plätze 12 und 15 im Gesamtklassement.

Der Ruhpoldinger Stefan Pletschacher geht trotz der derzeitigen Gesamtplatzierung zuversichtlich in die nächsten Rennen am kommenden Wochenende in Assen: „Mein Ziel war es überhaupt im Grand Prix mit dabei zu sein und das habe ich auch geschafft.

Das erste Rennen in Krasnogorsk war dann katastrophal, jedoch wurde es dann bei jedem Rennen besser und auch beim offenen Rennen in Berlin war ich dann gut dabei, was mich für Assen zuversichtlich macht.“

In Assen wird Pletschacher als einer von drei Fahrern auf einen Motor aus der Motorenschmiede von Klaus Lausch setzen und auch vor Ort von diesem unterstützt: „Ich habe bereits in Berlin einen Prototypen von Klaus Lausch gefahren und war recht zufrieden. Wir haben nach Berlin noch ein paar Dinge angepasst und für Assen sollte das dann auch gut klappen!“Stefan Pletschacher - Foto: Lars Schröer

Mit ein paar kleinen Verbesserungen will sich Pletschacher dann auch um den ein oder anderen Punkt bei den Rennen verbessern: „Ich bin inzwischen recht gut dabei und wenn ich es schaffe mich noch bei den Punkten etwas zu steigern, dann sollte auch noch die ein oder andere bessere Platzierung für mich drin sein!“

Besonders im Hinblick auf das Heimrennen in Inzell am 16. und 17. März wäre dies natürlich von Bedeutung. „Mein Sponsor, Stahlwerk Annahütte, hat für Inzell etwa 200 Gäste eingeladen und da will ich natürlich ein gutes Rennen zeigen. Für mich ist jedes Grand Prix Rennen ein Highlight, doch vor heimischem Publikum einen Grand Prix zu fahren ist dann doch etwas Besonderes. Es sind viele bekannte Gesichter in der Halle und man hat dann doch etwas mehr Druck als bei einem Grand Prix in Assen oder Schweden.“

Text: Manuel Wüst
Fotos: Lars Schröer


Fotos Vienna Autoshow

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