Volle Hütte, ein starkes Fahrerfeld und traumhaftes Wetter – Es war alles bereitet für einen grandiosen Speedwaynachmittag bei der “German Open“ in Olching. Erstmals startete Martin Smolinski als aktueller Speedway Grand Prix Fahrer dort, wo seine Laufbahn auf einem Nachwuchsmotorrad begann und ging entsprechend motiviert ans Werk.

Nachdem Smolinski in seinem ersten Lauf noch Nachwuchstalent Valentin Grobauer niederringen musste um zwei Punkte einzuheimsen lief es in den folgenden drei Heats um einiges besser und Smolinski hatte vor dem finalen Lauf des Tages alle Siegchancen in der Hand. Beim ersten Start des 20. Rennlaufs führte Smolinski ehe nach einem Sturz des Australiers Davey Watt der Heat abgebrochen werden musste. Im Re-Run begnügte sich der Lokalmatador sogar mit dem zweiten Rang, denn der Sieg bei der German Open war damit in trockenen Tüchern! „Es war eine schöne, wenn auch recht staubige Veranstaltung. Heute waren 180 geladene Gäste in der SR Speed Performance VIP- Area zu Gast und ich wollte ein gutes Rennen zeigen. Im letzten Durchgang wussten ich und mein Team, dass mir ein zweiter Platz hinter Rafal Okoniewski zum Sieg genügen wird – ich bin dann auf Ankommen gefahren“, erklärte der strahlende Sieger.

Foto: Jarek Pabijan

Zeit zum Ausruhen und Ausspannen bleibt nicht, die Mechaniker sind bereits dabei zwei Autos mit den Bikes von Martin Smolinski zu beladen, der am kommenden Samstagabend in Kroatien die letzte Hürde vor dem Speedway Grand Prix Challenge nehmen will. Von Kroatien aus, wird Smolinski dann per Flugzeug nach Hamburg reisen und am Sonntag für die Devils des AC Landshut in der Speedway Bundesliga beim Auswärtsrennen in Brokstedt ans Startband zu rollen. „Wir schicken insgesamt zwei Autos mit je zwei Motorrädern auf die Reise und ich werde per Flugzeug nach Hamburg reisen um rechtzeitig im hohen Norden zu sein“, berichtet der 29-jährige von den logistischen Planungen für das anstehende Wochenende.

Ein Pflichttermin steht jedoch für den Olchinger noch vor der Reise nach Kroatien fest auf dem Programm: „Ich will Davey Watt im Krankenhaus besuchen und mich erkundigen wie es ihm geht, bevor wir nach Kroatien aufbrechen!“

Foto: Jarek Pabijan / Text: Manuel Wüst

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