smolinski_jensen_-_Foto:_Jarek PabijanDer erneute Ausflug mit dem deutschen Nationalteam nach Italien hat sich gelohnt. Nachdem erst Anfang des Monats der Einzug in den Speedway World Cup, gelang, glückte nun in Badia Calavena der Einzug ins Finale der Speedway Paar Europameisterschaft. 

Für Martin verlief das Rennen von Beginn an gut, ehe es gerade im Duell mit dem dänischen Team zum ersten technischen Defekt der Saison kam. „Mir hat es die Kette runtergehauen, ärgerlich aber passiert leider im Laufe einer Saison“, so der Olchinger, der zwei Läufe später auch gleich noch mit einem Cowboystart zu Boden ging, „Eine kleine Unkonzentriertheit hat mich da zu Boden gehauen, da muss ich künftig konzentrierter und fokussierter sein.“ Trotz des Ausfalls und des Sturzes gelang dem Olchinger gemeinsam mit Michael Härtel der Einzug in das Finale der Speedway Paar EM in Riga/ Lettland mit einem zweiten Platz souverän. „Wir sind weiter und das ist das einzige was heute zählte. Es hat mit Michi Härtel und Sandro viel Spaß gemacht das Rennen erfolgreich zu bestreiten. Leider gab es gerade nach meinem Sturz unpassende Kommentare, die ich nicht erwartet hätte, doch dazu will ich im Moment nicht mehr sagen!“ 

Speedway Paar EM<br>Foto: Jared PabijanSpeedway Paar EM
Foto: Jarek Pabijan
Aushilfe für Olching & Langbahn Grand Prix in Mühldorf! Am kommenden Samstag wird der Olchinger Martin Smolinski sein Comeback in der Rennweste des MSC Olching geben. Der Landshuter Kapitän verlässt jetzt nicht spontan das Bundesligateam der Devils, sondern hilft seinem Heimatclub im Speedway Team Cup aus. „Der MSC kam auf mich zu, da sie Probleme haben ein schlagkräftiges Team für das Auswärtsrennen in Wittstock zusammen zu stellen. Als Olchinger, der beim MSC in der Jugendarbeit groß wurde, war für mich schnell klar, dass ich in diesem Fall aushelfen werde und den MSC unterstütze“, so das Olchinger Aushängeschild im Speedwaysport. Geplant ist auch lediglich der eine Renneinsatz. Wenn die Olchinger wieder auf ihre Stammmannschaft zurückgreifen können, wird Smolinski keine weiteren Rennen in der zweiten Liga bestreiten.Am Sonntag wird Martin Smolinski dann als Wild Card Fahrer beim Langbahn Grand Prix in Mühldorf wieder auf die besten Piloten der Sandbahnszene treffen und will sich natürlich teuer verkaufen: „Wir wollen die Stars der Szene auf jeden Fall ärgern! Unser Ziel ist es ins Finale zu kommen und dort dann um einen Treppchen Platz mit zu fahren“, erklärt der ehemalige Sandbahnvizeweltmeister. Der Grand Prix in Mühldorf ist der Auftakt der diesjährigen Sandbahnweltmeisterschaft, die in insgesamt fünf Rennen ausgefahren wird. Martin Smolinski verzichtet seit einigen Jahren aufgrund von Terminkollisionen mit den Speedwayrennen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

Foto: Jarek Pabijan

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