Obwohl die Trial-Bewerbe der Staatsmeisterschaft an Spannung kaum zu übertreffen sind, zitterten am vergangenen Wochenende Starter und Zuschauer des 15. und 16. Laufs zum ÖTSV-Trial-Cup in Kössen aus einem anderen Grund: Mit dem Start des ersten Laufs am Samstag hielt auch der Winter in Tirol einzug.
Obwohl die Trial-Bewerbe der Staatsmeisterschaft an Spannung kaum zu übertreffen sind, zitterten am vergangenen Wochenende Starter und Zuschauer des 15. und 16. Laufs zum ÖTSV-Trial-Cup in Kössen aus einem anderen Grund: Mit dem Start des ersten Laufs am Samstag hielt auch der Winter in Tirol einzug. "Die Temperaturen lagen nur knapp über Null Grad Celsius", erinnert sich Gerhard Hüttinger, der mit seiner Montesa in der Klasse "Old League gelb" startete. "Die andauernden Niederschläge machten die Streckenabschnitte sehr rutschig, und damit schwierig. Der Hochauer Graben, und die Zwischenstrecke dorthin, waren so schlammig wie selten zuvor."

Schnee beim Lauf am Sonntag
Trotz der verschärften Bedingungen und des schlechten Wetters gingen am Samstag 83 Fahrer an den Start – nach den Schneefällen in der Nacht, starteten am Sonntag immer noch 58 Fahrer. "Trialfahrer sind eben zache Hund", sagt Veranstalter Erwin Schweinester, "die fürchten sich nicht vor Kälte, Regen oder Schnee. Schwierige Bedingungen machen ja gerade den Reiz des Trialsports aus." Dabei gilt die Strecke in Kössen auch bei Top-Wetter als eine der anspruchsvollsten im Trial-Kalender.

Wildschwendter gewinnt an beiden Tagen
Die schwierigen Bedingungen brachten die Fahrer an ihre eigenen Grenzen. Wildschwendter Jonas, der den Samstags-Lauf des ÖTSV-Trial-Cups, und am Sonntag den Staatsmeisterschaftslauf für sich entscheiden konnte, schaffte am Wochenende mit seiner Sherco keine fehlerfreie Runde. In der Staatsmeisterschaft reihten sich Sepp Mayer und Richi Rosenstatter hinter Jonas Wildschwendter ein.

Spielerisch zu mehr Verkehrssicherheit
Andreas Pascher, Präsident des ÖTSV zieht gleich eine doppelt positive Bilanz der beiden Läufe in Kössen: "Trotz des schlechten Wetters hat Erwin Schweinester mit seinem Team zwei fantastische Läufe über die Bühne gebracht, die vor Spannung nur so gesprüht haben. Besonders stolz bin ich aber auf die jüngsten Starter Jennifer Eggerl und Loris Kaufmann, die in beiden Läufen eine hervorragende Leistung gezeigt haben. Mit spielerischer Leichtigkeit entwickeln die beiden eine Fahrfertigkeit, die ihnen auch im Straßenverkehr zugutekommen wird."

Die Finalläufe zum ÖTSV-Cup und zur österreichischen Trial-Staatsmeisterschaft finden am 22. und 23. Oktober beim Trialhof Enöckl in Lunz am See statt.

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