Remus Racing Team - Foto:Remus Racing TeamDas Remus Racing Team aus Österreich kehrt mit dem Australier Anthony West in die Spanische Motorradmeisterschaft und in die Motorrad-Weltmeisterschaft zurück.

Es ist wieder zurück. Das Remus Racing Team by Fritze Tuning aus Österreich greift in der renommierten Spanischen Motorradmeisterschaft und der Motorradweltmeisterschaft an. Mit Weltklasse-Fahrer Anthony West aus Australien auf einer FTR-Honda. In der Moto2-Klasse, in der mit Einheitsmotoren gefahren wird. Gemeinsam mit West will das Remus Racing Team das von Fritz Schwarz aufgebaute Bike zum Erfolg führen. Das erste Rennen findet an diesem Wochenende in Barcelona statt.

Die Spanische Meisterschaft gilt in Europa als härteste Auslese auf dem Sprung in die Weltmeisterschaft. Nur wer hier ganz vorn ist, hat eine Chance, auch in der Grand-Prix-Welt zu bestehen. Genau dort will das Remus Racing Team hin. Die Szene nicht neu. Bereits vor drei Jahren wurden erste und international sehr beachtete Schritte in der MotoGP-WM unternommen. Teammanager Andreas Bronnen versprach damals nach dem Testlauf: „Wir kommen wieder.“ Jetzt ist es soweit. Cheftechniker Fritz Schwarz hat in den letzten Monaten einen ungeheuren Aufwand betrieben, um ein neues Projekt auf die Beine stellen. Im Mittelpunkt steht die FTR-Honda. Es handelt sich um einen Moto2-Prototypen mit einem 600 ccm-Viertaktmotor von Honda. Das Motorrad leistet etwa 134 PS und wiegt 138 Kilogramm. Die Moto2-Kategorie löste 2010 die seit 1949 bestehende 250 ccm-Klasse als zweithöchste Prototypenrennklasse innerhalb des Motorradweltverbands FIM ab. Remus Racing Team2Das Remus Racing Team aus Österreich kehrt mit dem Australier Anthony West in die Spanische Motorradmeisterschaft und in die Motorrad-Weltmeisterschaft zurück
Foto: Remus Racing Team

Auf dem Circuit of Barcelona-Catalunya wird die FTR-Honda des Remus Racing Team by Fritze Tuning erstmals in diesem Jahr ins Rennen gehen. Das Team steigt damit in die vierte Runde der Spanischen Moto2-Meisterschaft, offiziell FIM CEV Repsol International Championship, ein. Am Sonntagnachmittag erfolgt die Abrechnung.

Fritz Schwarz, Cheftechniker: „Wir gehen davon aus und hoffen, dass wir auf Anhieb vorn dabei sind. Anthony West ist das Motorrad im vergangenen Jahr schon einmal in Jerez gefahren. Nun folgen die nächsten Schritte. Ziel ist es, ein eigenes Chassis zu bauen. Das bedarf aber noch zwei Monate. Anthony wird in den nächsten Rennen unsere FTR-Honda einsetzen und weiterentwickeln. Anthony ist dafür genau der richtige Mann. Absoluter Höhepunkt ist die geplante Teilnahme an der Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Red Bull Ring vom 11. bis 14. August.“

Anthony „Ant“ West bringt viele Erfahrungen mit. In der Motorradszene ist der als Regenspezialist geltende Haudegen kein Unbekannter. Dennoch fand der zweifache Grand-Prix-Sieger für 2016 keinen Startplatz in der WM, weder in der MotoGP noch der Moto2-Klasse.  Doch Rücktrittsgedanken verwarf er schnell wieder. Rennsport ist sein Leben. Und dem 34-jährigen mit der Startnummer „13“ ist wichtig, dass er eine Chance hat, zu gewinnen und sich zu präsentieren.

Anthony West: „Ich habe den Leuten vom Remus Racing Team zugesagt, weil ich sie mag. Sie lieben den Rennsport und geben alles dafür, um Erfolg zu haben. Außerdem reizt mich die Spanische Meisterschaft. Jeder motorradinteressierte Mensch in Amerika und Australien weiß wie bedeutend und hartumkämpft die Serie ist. Ich will gute Resultate einfahren und meinen Namen wieder mehr in die Öffentlichkeit bringen. In den nächsten Tagen liegt viel Arbeit vor uns. Wir müssen bis zum Rennen die optimale Abstimmung für das Fahrwerk des Motorrads finden. Es gibt ein paar neue Teile, die sich im Vergleich zur Weltmeisterschaft unterscheiden, zum Beispiel die Federgabel von WP.“

Auf jeden Fall ist Anthony West fit. Vor zwei Wochen absolvierte er einen Einsatz in der Superbike-WM in Donington. Von Großbritannien ging es weiter nach Japan zur Asien-Meisterschaft. Jetzt ist Stopp in Spanien. Mit dem Remus Racing Team dauert er länger. Wests Flieger zurück nach Australien hebt erst im November ab.

Foto: Remus Racing Team

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