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Hannes Arch - Chiba 2016 - Foto: Jason Halayko/Red Bull Content PoolBeim dritten Saisonstopp der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 in Chiba waren die Athleten auch am Sonntag mit schwierigen Bedingungen konfrontiert. Den Wind und den Kurs auf offenem Meer am besten im Griff hatte der Lokalmatador Yoshihide Muroya.

Er feierte einen sensationellen Heimsieg und den ersten in seiner Karriere! Über 50.000 japanische Fans jubelten allein am Rennsonntag der ultimativen Motorsportserie der Lüfte über den Triumph Ihres Local Hero! Hannes Arch, der Österreicher im Kreis von 14 der weltbesten Rennpiloten, belegte einen hart erarbeiteten 6. Platz und nahm wichtige WM-Punkte aus Japan mit.

Chiba zeigte sich am Rennsonntag der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 von seiner rauen Seite. Nachdem schon das Qualifying am Samstag wegen Wind und Wetter abgesagt werden musste, wehte auch rund um die Entscheidung des dritten Saisonstopps eine steife Brise am Makuhari Beach. Die motorsport-begeisterten japanischen Fans ließen sich davon aber nicht abhalten. Über 50.000 waren allein am Sonntag gekommen, insgesamt 90.000 am gesamten Rennwochenende, und das trotz des abgesagten Qualifyings. Für Hannes Arch war Chiba zu schnell - nach Strafsekunde belegte er Platz 6<br>Predrag Vuckovic/Red Bull Content PoolFür Hannes Arch war Chiba zu schnell - nach Strafsekunde belegte er Platz 6
Predrag Vuckovic/Red Bull Content Pool


Hannes Arch war „zu schnell“. Mit einem starken Gegner bekam es der Österreicher Hannes Arch bereits in der „Round of 14“ zu tun. Der Tscheche Martin Sonka legte am Kurs in der Tokyo Bay die beste Zeit der ersten Knock-out-Runde hin und war für den Steirer nicht zu schlagen. Mit einem fehlerfreien Lauf und einer Top-Zeit schaffte der 48-Jährige jedoch als schnellster Verlierer den Aufstieg in die „Round of 8“, wo er es mit dem Weltmeister von 2014, Nigel Lamb (GBR), zu tun bekam. Und der Brite legte mit 1:05,128 Minuten eine knackige Zeit vor. Für Hannes Arch war die „Runde der besten 8“ aber beendet, bevor sie richtig begonnen hatte. Voll am Limit flog der Österreicher um einen Deut zu schnell in den Kurs und erhielt eine Strafsekunde wegen zu hoher Geschwindigkeit beim Start-Gate. „Ein kleiner Fehler mit großer Wirkung. Generell hatten wir aufgrund der Quali-Absage am Samstag sehr wenig Track- und Trainingszeiten. So konnten wir nicht alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, weil die Vorbereitungszeit einfach zu knapp war. Das sieht man auch daran, dass alle Piloten mit Compensation-Trainings heute sehr schnell waren. In der ,Round of 8’ hätte ich mit mehr Selbstsicherheit fliegen können, wobei meine Coolness im Track war ok. Unser Flugzeug ist sehr schnell, das Team arbeitet hervorragend und die Weltmeisterschaft ist offen und spannend wie selten zuvor, es ist noch alles möglich. Ich bin voll motiviert und ich freue mich auf Budapest“, so Hannes Arch.

WM 2016 bleibt spannend. Im „Finale der besten 4“ kämpften der Local Hero Yoshihide Muroya, der US-Amerikaner Kirby Chambliss sowie die beiden Chiba-Kontrahenten von Hannes Arch, Nigel Lamb und Martin Sonka, um den Sieg im Land der aufgehenden Sonne. Die 50.000 japanischen Fans wurden reichlich belohnt. In einem packenden Finale setzte sich der Local Hero Yoshihide Muroya durch und war mit Tränen in den Augen nahezu sprachlos wegen des ersten Sieges in seiner Red Bull Air Race Karriere: „Es ist unglaublich zu Hause zu gewinnen, und noch dazu, den ersten Sieg zu feiern. Danke an die Fans und danke an mein Team!“ Der Deutsche Matthias Dolderer belegte Platz 8 und führt die WM-Gesamtwertung weiterhin an. Dahinter lauern aber mittlerweile zahlreiche Top-Piloten auf den Spitzenplätzen und die Weltmeisterschaft 2016 bleibt damit weiterhin offen und spannend.

Ergebnis Rennen Chiba 2016, Finale
:

    Yoshihide Muroya (JPN)      01:04,992
    Martin Sonka (CZE)             01:05,097
    Kirby Chambliss (USA)        01:05,618
    Nigel Lamb (GBR)                01:05,734

WM-Gesamtwertung 2016 (nach 3 von 8 Rennen): 
1. Matthias Dolderer (GER, 30 Punkte), 2. Kirby Chambliss (USA, 20), 3. Nicolas Ivanoff (FRA, 19), 4. Yoshihide Muroya (JPN, 18), 5. Hannes Arch (AUT, 17), 6. Nigel Lamb (GBR, 16), 7. Martin Sonka (CZE, 14), 8. Matt Hall (AUS, 12), 9. Pete McLeod (CAN, 11), 10. Francois LeVot (FRA, 10), 11. Juan Velarde (ESP, 7), 12. Michael Goulian (USA, 6), 13. Peter Podlunsek (SLO, 3), 14. Petr Kopfstein (CZE, 2);

Fotos: Predrag Vuckovic & Jason Halayko/Red Bull Content Pool

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