• Das Comeback der Schneerosen-Rallye ist bei den Fans und den Aktiven gut angekommen
  • Die Top 3 aus ARC, ART, HRP und der neuen Niederösterreich Rallye Trophy
  • Alle Klassensieger der Schneerosen-Rallye

Was für ein Auftakt zur neuen Saison der Austrian Rallye Challenge! Die Rückkehr der Schneerosen-Rallye lockte 12.500 Fans in den „hohen Norden“ – sie wurden nicht enttäuscht: Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein gab es Heldentaten zu bewundern und spektakuläre Fahrten der 53 gestarteten Teams zu sehen.

Martin Fischerlehner erreicht Platz 2 bei der Schneerosen Rallye - Foto: Gerald Wais/Agentur Autosport.at sicher eine bessere Platzierung möglich gewesen als der 17. Gesamtrang, der unter den gegebenen Voraussetzungen sicher die maximale Ausbeute war.

Die Top 3: Saibel, Fischerlehner & Mühlberger
Den Gesamtsieg feierte Topfavorit Mario Saibel im Skoda Fabia S2000 vor Martin Fischerlehner im modernen Mitsubishi Lancer Evo IX und Roman Mühlberger im älteren Evo VI – beide waren die einzigen Teilnehmer in der Austrian Rallye Trophy, die für modernere Fahrzeuge innerhalb der ARC ausgeschrieben wird, womit sie in der ART die Plätze eins und zwei belegen konnten.

ARC-Sieg für Gerald Rigler
In der Austrian Rallye Challenge feierte hingegen Gerald Rigler in seinem Mitsubishi Lancer Evo III den Sieg – der bei der Rallye von Bremsproblemen geplagte Oberösterreicher war als Gesamt-Fünfter der erste in der ARC eingetragene Pilot und konnte somit sein gestecktes Ziel erreichen: „Wir wollten in der ARC gewinnen, daher bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.“ Den zweiten Platz der ARC belegte Manuel Wurmbrand, der seinen eigenen Citroen DS3 R3 zündete. Der „rasende Teamchef“ konnte auf Gesamtrang sechs als schnellster 2wd-Pilot auch die Klasse RC3 überlegen gewinnen. Auf Platz drei landete Kurt Göttlicher, der trotz eines spektakulären Abflugs wohl die beste Rallye seit seinem Comeback fuhr.

HRP: Göttlicher und Fojtik die großen Helden

Der Niederösterreicher konnte im historischen Ford Sierra Cosworth im Gesamtklassement den tollen siebten Platz einfahren. Womit Kurt Göttlicher natürlich im Historischen Rallye Pokal der OSK einen klaren Sieg einfahren konnte. Göttlicher konnte seine guten Gesamtzeiten selbst kaum glauben: „Da bin ich schon ein bisschen überrascht – die Rallye war auf jeden Fall ein voller Erfolg, da kann ich nur gratulieren. Wobei ich sagen muss, dass der Vormittag von den Sonderprüfungen her ein Genuss für wahre Rallyepiloten war, der Nachmittag dann war aber eher für die Speedfreaks.“

Auch der zweitplatzierte HRP-Pilot, Andreas Fojtik, erhielt Szenenapplaus respektive den Applaus der Szene. Der Wiener konnte mit dem klobigen Saab 96 V4 erstaunlich schnelle SP-Zeiten in den Asphalt brennen. Launig kommentierte Fojtik seinen zweiten Platz: „Das finde ich lustig, denn mit meinem Beifahrer zusammen sind wir 97 Jahre alt. Für mich war die Schneerosen-Rallye der perfekte Test für unser Schweden-Abenteuer, denn wir fahren mit dem Saab die berühmte Mitternachts-Rallye.“

Auf Platz drei des HRP landete schließlich das Vater/Sohn-Gespann Michael und Erwin Franz. Erstmals saß der Sohn am Steuer des VW Golf II GTI 16V, offenbar hat er sich als Copilot viel von seinem Vater abgeschaut…

NÖ Rallye Trophy: Mühlberger siegt in der NÖ-Wertung
In der neuen Niederösterreich Rallye Trophy haben die Top 3 gesamt auch die Top 3-Plätze inne. In der eigenen Wertung für niederösterreichische Fahrer jedoch konnte Roman Mühlberger den Sieg feiern, dahinter belegen Christian Mrlik und Manuel Wurmbrand die Plätze zwei und drei.

Kurt Göttlicher wird als bester Historischer 7. Gesamt - Foto: Benjamin BUtschell/Agentur Autosport.at

Von den 53 gestarteten Teams kamen 43 in die Wertung, zehn Teams konnten die Rallye nicht beenden.

Positives Resümee
ARC-Mastermind und Schneerosen-Veranstalter Folkrad Payrich zieht ein durchwegs positives Resümee: „Besser hätte die erste Schneerosen-Rallye der Neuzeit nicht ablaufen können – das wunderbare Frühlingswetter hat uns natürlich in die Hände gespielt. Die Rallyefans sind an die Sonderprüfungen geströmt und die Fahrer zeigten sich zufrieden. Ich möchte mich bei allen Gemeinden der Schneerosen-Rallye bedanken, bei allen Helfern und natürlich Kurt Pointinger für die Überlassung des Namens Schneerosen-Rallye.“

Die Top 10 der Schneerosen-Rallye:
1. Mario Saibel/Pirmin Winklhofer (Skoda Fabia S2000) 51.17,7 Minuten
2. Martin Fischerlehner/Tobias Unterweger (Mitsubishi Lancer Evo IX) +44.5 Sek.
3. Roman Mühlberger/Stefan Langthaler (Mitsubishi Lancer Evo VI) +1:01,9
4. Christian Mrlik/Julia Baier (Subaru Impreza) +1:21,1
5. Gerald Rigler/Martin Rossgatterer (Mitsubishi Lancer Evo III) +2:13,3
6. Manuel Wurmbrand/Erich Gepp (Citroen DS3 R3) +4:34,1
7. Kurt Göttlicher/Stefan Lischka (Ford Sierra Cosworth) +5:40,5
8. Michael Reischer/Stefan Reischer (Mazda 323 GT-R) +5:48,5
9. Harald Ruiner/Gerhard Giese (Nissan Z350) +6:15,9
10. Ulrich Stütz/Lukas Holzer (Mitsubishi Lancer Evo III) +6:26,3

Die Top 3 der ARC:
1. Gerald Rigler/Martin Rossgatterer (Mitsubishi Lancer Evo III)
2. Manuel Wurmbrand/Erich Gepp (Citroen DS3 R3) +4:34,1
3. Kurt Göttlicher/Stefan Lischka (Ford Sierra Cosworth)

Die Top 3 der ART:
1. Martin Fischerlehner/Tobias Unterweger (Mitsubishi Lancer Evo IX)
2. Roman Mühlberger/Stefan Langthaler (Mitsubishi Lancer Evo VI)
3: Harald Ruiner/Gerhard Giese (Nissan Z350)

Die Top 3 des HRP:
1. Kurt Göttlicher/Stefan Lischka (Ford Sierra Cosworth)
2. Andreas Fojtik/Thomas Polehnia (Saab 96 V4)
3. Michael Franz/Erwin Franz (VW Golf II GTI 16V)

Die Top 3 der NÖ Rallye Trophy:
1. Mario Saibel/Pirmin Winklhofer (Skoda Fabia S2000)
2. Martin Fischerlehner/Tobias Unterweger (Mitsubishi Lancer Evo IX)
3. Roman Mühlberger/Stefan Langthaler (Mitsubishi Lancer Evo VI)

Die Top 3 der NÖ Rallye Trophy/NÖ-Wertung:
1. Roman Mühlberger/Stefan Langthaler (Mitsubishi Lancer Evo VI)
2. Christian Mrlik/Julia Baier (Subaru Impreza)
3. Manuel Wurmbrand/Erich Gepp (Citroen DS3 R3)

Sieger Historische Klubmeisterschaft bis Baujahr 1981:
Andreas Fojtik/Thomas Polehnia (Saab 96 V4)

Sieger Historische Klubmeisterschaft Bj. 1982-1990:
Kurt Göttlicher/Stefan Lischka (Ford Sierra Cosworth)

Die Klassensieger:
RC2: Mario Saibel/Pirmin Winklhofer (Skoda Fabia S2000)
RC3: Manuel Wurmbrand/Erich Gepp (Citroen DS3 R3)
RC4: Gerald Pöschl/Claudia Dorfbauer (Citroen C2 R2) RC5: Mario Skarek/Bernd Leibetseder (Suzuki Swift Sport)
RC10: Hannes Hofstetter/Eva Kollmann (VW Golf IV TDI)
RC11.1: Milan Obadal/Ivo Vybiral (Honda Civic 1,6 VTI)
RC11.2: Hans-Peter Galaus/Dietmar Krampert (Seat Ibiza Cupra GTI 16V)
RC11.3: Manfred Hinterreiter/Christian Tinschert (Mercedes 190E 2,3 16V)
RC11.4: Gerald Rigler/Martin Rossgatterer (Mitsubishi Lancer Evo III)
RC11.5: Roman Mühlberger/Stefan Langthaler (Mitsubishi Lancer Evo VI)
RC14.2: Norbert Tomaschek/Andreas Schmiedberger (Alfa Romeo Giulia S 1600) RC14.3: Andreas Fojtik/Thomas Polehnia (Saab 96 V4)
RC14.6: Michael Franz/Erwin Franz (VW Golf II GTI 16V)
RC14.7: Kurt Göttlicher/Stefan Lischka (Ford Sierra Cosworth)
RC14.8: Markus Ossberger/Dominic Kiesenhofer (Audi Coupe Quattro)
RGT: Harald Ruiner/Gerhard Giese (Nissan Z350)

Foto: Fotos: Gerald Wais & Benjamin Butschell/Agentur Autosport.at

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