Michael Kogler/Anja Hechinger beenden Schneerosen-Rallye auf Platz 7 Gesamt - Foto:Martin Butschell/Agentur Autosport.atNach einem durch die Bank erfolgreichen „Probegalopp“ bei der Schneerosen-Rallye ist das UNIOR Racing Team Austria bereit für den Mitropa- und den Alpe Adria Rallye Cup. Neben Michael Kogler (Krems ) wird auch der 68-jährige Peter Schöller ( Marbach/Donau)  ein Fixstarter sein.


Das UNIOR Racing Team Austria erhält Verstärkung: Nach seinem erfolgreichen Rallye-Comeback (nach 40 Jahren!) beschloss der 68-jährige Peter Schöller, die gesamte Saison 2016 an der Seite von Michael Kogler im Alpe Adria Rallye Cup sowie im Mitropa Cup zu starten. Diesen international orientierten Einsatzplan hat sich der in Slowenien sesshafte Hauptsponsor des Teams gewünscht, das UNIOR Racing Team Austria wird daher bei den in Slowenien, Kroatien, Italien, Deutschland, Ungarn und Österreich stattfindenden Rallyes einen Citroen DS3 R3T mit Michael Kogler am Steuer sowie einen Mitsubishi Lancer Evo VIII mit Pilot Peter Schöller zum Einsatz bringen.

Rallye-Comeback nach 40 JahrenPeter Schöller/Erich Gepp <br>Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.atPeter Schöller/Erich Gepp
Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.at

Der rundstreckenerfahrene Peter Schöller, der vor rund zwei Jahren im Rahmen der 24 Stunden von Dubai ein spätes Renncomeback gab, lieferte bei der Rallye-Premiere seiner „zweiten Karriere“ (seine letzte Rallye fuhr Schöller vor 40 Jahren) einen exzellenten Auftritt. Gemeinsam mit Copilot Erich Gepp konnte er Platz 23 von 52 gewerteten Teams belegen.

Teamchef Gottfried Kogler zeigte sich erfreut: „Peter ist mit dem Rallyeauto sorgsam umgegangen und hat sich auf vernünftige Art und Weise schrittweise an sein Limit herangetastet. Ich freue mich, dass er nun die gesamte Saison in unserem Team bestreiten wird.“

Kogler bereit für das Rebenland
Für Michael Kogler war die Schneerosen-Rallye ein willkommener Test unter Wettbewerbsbedingungen – eine gute Vorbereitung auf die Rebenland-Rallye, die zum Mitropa Cup, der „inoffiziellen Europameisterschaft für Privatfahrer“ zählt. Kogler konnte mit der deutschen Copilotin Anja Hechinger im zweiradangetriebenen Citroen DS3 R3T sogar das eine oder andere Allrad-Team herausfordern und als deutlich schnellster Pilot mit 2wd-Antrieb den tollen siebten Gesamtrang belegen.

Die Bilanz fällt daher naturgemäß positiv aus: „Es war ein Test, wie man ihn sich vorstellt und auch wünscht – das Waldviertel hat hier ja öfter großartige Rallyes mit wunderbaren Sonderprüfungen zu bieten. Ich fühle mich wohl im Auto, was eine wichtige Grundvoraussetzung ist. Für die Rebenland-Rallye stecke ich mir ein, wie ich meine, durchaus realistisches Ziel: Ich möchte in der 2WD einen Podiumsplatz erringen.“

Maximale Motivation auch ohne max-Kit
Kogler wird die gesamte Saison einen Citroen DS3 R3T pilotieren – das Kit für die Aufbesserung auf den 20 bis 25 PS stärkeren R3Tmax würde rund 25.000 Euro kosten, womit pro Pferdestärke etwa 1.000 Euro zu berappen wären…

Aber auch ohne max-Kit ist die Vorfreude groß, Michael scharrt schon jetzt wieder in den Startlöchern: „In zwei Wochen geht es endlich richtig los – ich freue mich schon sehr auf die Rebenland-Rallye, die Prüfungen dort sind selektiv und wunderschön.“

Fotos: Martin Butschell/Agentur Autosport.at

Weitere Fotos der ARC Schneerosen-Rallye 2016

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