• Der tschechische Meister hat bei der 31. Internationalen Jännerrallye in Freistadt die Führung übernommen
  • Zehn Strafsekunden für Robert Kubica wegen Frühstart
  • Raimund Baumschlager kämpft mit seinen Reifen

Bei Plusgraden und somit ohne Eis wurde die zweite Etappe der 31. Internationalen Jännerrallye heute in der Früh gestartet. Die Sonderprüfungen 11 Gutau, 12 Unterweißenbach und 13 Arena Königswiesen standen im vorgegebenen Morgenprogramm für die Rallye-Stars, ehe sie ihren Boliden das erste Service des Tages gönnen durften. Vaclav Pech übernimmt erneut die Führung bei der Jänner Rallye 2014 - Foto: Gerald Wais / Agentur Autosport.at

Kurz gesagt: Der Dreikampf um den Sieg ist mittlerweile zum Duell geschrumpft. Weil sich einerseits Vaclav Pech sehr ausgeschlafen präsentierte (der Tscheche im Mini S2000 gewann alle drei Sonderprüfungen und holte sich so die Gesamtführung), weil sich andererseits Topstar Robert Kubica zu einem Frühstart auf SP 12 hinreißen ließ (der Pole kassierte dafür 10 Strafsekunden) und weil Raimund Baumschlager im Match um den Sieg deutlich an Boden verloren hat (der Rückstand des Österreichers auf den Führenden verdoppelte sich von 20,9 Sekunden am Samstag auf 45,6 Sekunden im Moment).  „Leider habe ich die weiche Reifenmischung nicht, welche für die Bedingungen heute in der Früh notwendig gewesen wäre. Somit konnte ich nicht angreifen. Jetzt, wo es wärmer und trockener wird, bin ich sicher wieder dabei. Einen möglichen Sieg habe ich bereits abgehakt. Ich schaue, dass ich den dritten Platz ins Ziel bringe. Damit bin ich auch sehr zufrieden.“  

Der Rest des Feldes präsentiert sich gegenüber dem Freitag konstant. Beppo Harrach konnte seine Schlagzahl sogar erhöhen, hat seinen guten fünften Gesamtrang nicht nur gegenüber Andreas Aigner abgesichert, sondern greift mittlerweile bereits den Viertplatzieren Jaromir Tarabus an. Vom tschechischen Skoda-S2000-Driver trennen den Mitsubishi-Piloten aus Niederösterreich nur noch 4,3 Sekunden. Harrach liegt damit auch in der ERC-Production-Cup-Wertung weiterhin klar in Führung (vier Minuten vor Verfolger Hermann Neubauer).

In der ERC-2WD-Wertung hat der dort führende Michael Böhm weiter alles im Griff, war zwei Mal schneller als der am Freitag ausgefallene, heute aber wieder am Start stehende Europameister Zoltan Bessenyey aus Ungarn. Dieser wird aber wegen seinem Out am ersten Tag in der Gesamtwertung sowieso nicht mehr geführt.

Jännerrallye 2014, Zwischenstand nach 13 von 18 Sonderprüfungen:
  1. Vaclav Pech/Petr Uhel                                Tch/Tch        Mini Cooper S2000         1:41:54,7 Std
  2. Robert Kubica/Marcin Szczepaniak              Pol/Pol        Ford Fiesta RRC                 +10,5 Sek
  3. Raimund Baumschlager/Klaus Wicha           Ö/D             Skoda Fabia S2000             +45,6 Sek
  4. Jaromir Tarabus/Daniel Trunkat                    Tch/Tch        Skoda Fabia S2000           +2:05,0 Min
  5. Beppo Harrach/Leopold Welsersheimb        Ö/Ö             Mitsubishi Evo IX R4         +2:09,3 Min
  6. Andreas Aigner/Barbara Watzl                     Ö/Ö             Peugeot 207 S2000           +3:08,0 Min
  7. Vasily Grayzin/Dmity Chumak                      Lett/Lett                                     Ford Fiesta S2000      +3:33,7 Min
  8. Roman Odlozilik/Martin Turecek                   Tch/Tch        Ford Fiesta R5                  +4:56,4 Min
  9. Robert Consani/Vincent Landais                  Fra/Fra        Peugeot 207 S2000           +6:17,5 Min
10. Hermann Neubauer/Bernhard Ettel   Ö/Ö                  Subaru Impreza R4       +6:26,2 Min

Foto: Gerald Wais / Agentur Autosport.at

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