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Hermann Neubauer: Nach seinem ersten Meisterschaftserfolg im Rebenland ist viel Druck abgefallen - Foto: Benjamin Butschell/Agentur Autosport.atDer zweite Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft sieht ein großes Jubiläum: Die Lavanttal-Rallye, ausgetragen rund um die Bezirkshauptstadt Wolfsberg, feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum.

Die Meisterschaft „gratuliert“ am 08. und 09. April 2016 mit einem Rekordstarterfeld, sowie mit Spannung und Action wie seit vielen Jahren nicht mehr.

Das Duo Hermann Neubauer/Bernhard Ettel ist mit seinem World Rally Car aus dem Hause von ZM Racing daran nicht ganz unbeteiligt, wie der erste ÖRM-Lauf im Rebenland gezeigt hat:  „Ich glaube, man hat am Medien-Interesse und an der Begeisterung sowie an der Anzahl der Zuseher gesehen, dass die Öffnung der Meisterschaft der absolut richtige Schritt war“, meint Hermann Neubauer, der den Rallye-Fans auch für die Lavanttal-Rallye ganz viel Spannung und Action verspricht:Der Lauf im Lavanttal ist die erklärte Lieblings-Rallye von Hermann Neubauer<br>Foto: Benjamin Butschell/Agentur Autosport.atDer Lauf im Lavanttal ist die erklärte Lieblings-Rallye von Hermann Neubauer
Foto: Benjamin Butschell/Agentur Autosport.at
„Die Rallye in Kärnten ist meine absolute Lieblingsrallye. Sie ist aber auch sehr schwierig, extrem anspruchsvoll. Dass ich nach meinem Sieg in der Favoritenrolle bin, haben wir uns hart erarbeitet, aber ich glaube, mein erster Meisterschaftserfolg täuscht ein bisschen darüber hinweg, dass der Raimund Baumschlager und der Gerwald Grössing auch sehr, sehr schnell sind. Man hat das schon am Samstag bei der Rebenland gesehen – sobald ich nur ein klein wenig an Risiko herausgenommen habe, waren sie sofort da und fuhren Bestzeiten.“

Damit könnte es im Lavanttal – nicht zuletzt angesichts der äußerst interessanten Wettervorhersagen – besonders spannend werden. Hermann Neubauer rechnet jedenfalls mit einem harten Kampf: „Die Unterschiede zwischen uns sind relativ klein – und wenn es regnet, sind sie wahrscheinlich noch geringer. Auch wenn ich mir für die Fans schönes Wetter wünsche, sagen zumindest die Vorhersagen etwas anderes. Es wird jedenfalls ein offenes Match, in dem ich auf keinen Fall das letzte Hemd riskiere. Ich habe vom ersten Lauf die vollen Punkte mitgenommen, jetzt müssen die anderen nachlegen! Zumal der große Druck weg ist, dass ich endlich meinen ersten Staatsmeisterschaftslauf gewinnen muss. Bernhard und ich werden jedenfalls mit hundertprozentiger Konzentration und ganz viel Spaß am Auto fahren unterwegs sein, das ist das Wichtigste.“

Fotos: Benjamin Butschell/Agentur Autosport.at

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